Bundespräsident fordert „Bretton Woods II“, aber welches?

11.10.2008
Bundespräsident fordert „Bretton Woods II“, aber welches? admin 11.10.2008

Wie die Medien berichten, hat Bundespräsident Horst Köhler in einem Interview mit dem Spiegel jetzt "ein Bretton Woods II" gefordert. Der Spiegel bezog sich auf 1944 und die Konferenz im amerikanischen Ort Bretton Woods, mit der damals die Konsequenzen aus der Weltwirtschaftskrise gezogen und ein neues Weltfinanzsystem errichtet wurde und fragte, ob jetzt wieder Zeit für solch neuen, fundamentalen Antworten sei.  Köhler bejahte und plädierte für "ein Bretton Woods II".

Man brauche einen "wirksamen internationalen Ordnungsrahmen für die globale Ökonomie". Dazu sollten die Regierungen ein paar "Weise auswählen", die darüber nachdenken sollten, wie man der globalisierten Welt Regeln geben könne. Auch wenn der Bundespräsident offenbar die Zeichen der Zeit erkannt hat, bezog er sich leider als Beispiel für solch einen "Weisen" ausgerechnet auf den britischen Ökonomen John Maynard Keynes, statt die Bedeutung von Roosevelt und seiner "New Deal"-Herangehensweise zu würdigen, die das Bretton Woods-Abkommen bestimmte.

Der richtige Mann für heute ist der "Wirtschaftsweise" Lyndon H. LaRouche, der diese Tradition als einzig lebender Ökonom verkörpert, und der nachgewiesenermaßen die Weitsicht hatte, den gegenwärtigen Zusammenbruch zu prognostizieren und Lösungen vorzuschlagen, als alle anderen noch das Gegenteil behaupteten. In Deutschland kann die BüSo jederzeit über diese Konzepte Auskunft geben – Anruf oder E-Mail genügt.

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