Das Bundesverteidigungsministerium in Berlin bereitet laut durchgesickerter interner Regierungsdokumente ein umfangreiches Beschaffungsprogramm im Wert von fast 12 Milliarden Euro vor, um ein neues Arsenal an Langstreckenraketen aufzubauen. Dies wurde von Politico berichtet und von zahlreichen weiteren Medien übernommen.
Die neuen Waffen sollen den deutschen Streitkräften die Fähigkeit verleihen, strategische Ziele wie Kommandozentralen, Flugplätze, Raketenabschussrampen und logistische Knotenpunkte Hunderte oder Tausende von Kilometern hinter der Frontlinie anzugreifen.
Das Programm, das noch die Zustimmung des Bundestags benötigt, besteht aus mehreren Teilen: die Entwicklung eines neuen, kostengünstigen Marschflugkörpers, dessen Einsatz für 2027 angestrebt wird; die Einführung amerikanischer „Typhon“-Abschuss-Systeme mit „Tomahawk“-Raketen bis Ende des Jahrzehnts; sowie die Entwicklung einer Hyperschallrakete mit mehr als 2000 km Reichweite in Zusammenarbeit mit Großbritannien.
Quelle: eirna.de