China und Afrikanische Union vereinbaren umfassenden Infrastrukturaufbau

02.02.2015
China und Afrikanische Union vereinbaren umfassenden Infrastrukturaufbau elke 02.02.2015

Alle wichtigen Hauptstädte Afrikas sollen per Straßen-, Bahn- und Luftverkehr miteinander verbunden werden, besagt eine Absichtserklärung, die am 27.1. von der Afrikanischen Union (AU) und China unterzeichnet wurde. Dazu hieß es in der Lusaka Times, wenn das AU-China-Projekt vollendet ist, „werden große afrikanische Städte von Addis Abeba und Nairobi im Osten bis Johannesburg im Süden und Abuja im Westen durch Autobahnen, Hochgeschwindigkeitsbahnen und neue internationale Flughäfen verbunden sein“.


Alle wichtigen Hauptstädte Afrikas sollen per Straßen-, Bahn- und Luftverkehr miteinander verbunden werden, besagt eine Absichtserklärung, die am 27.1. von der Afrikanischen Union (AU) und China unterzeichnet wurde. Dazu hieß es in der Lusaka Times, wenn das AU-China-Projekt vollendet ist, „werden große afrikanische Städte von Addis Abeba und Nairobi im Osten bis Johannesburg im Süden und Abuja im Westen durch Autobahnen, Hochgeschwindigkeitsbahnen und neue internationale Flughäfen verbunden sein“.

Die chinesische China Road and Bridge Company baut bereits gegenwärtig in Kenia eine Hochgeschwindigkeitsbahn von der Hauptstadt Nairobi zur Hafenstadt Mombasa am Indischen Ozean, der zweitgrößten Stadt des Landes. Die 610 km lange Strecke ist unverzichtbar für die Schaffung eines transkontinentalen Eisenbahnnetzes, das man in Afrika schmerzlich vermißt. Geplant sind letztlich Verbindungen von Mombasa nach Malaba im Westen des Landes und weiter nach Kampala (Uganda), Kigali (Ruanda) und Juba (Südsudan). Wie die Zeitung The Hindu berichtet, wurde die Bedeutung der Vereinbarung dadurch unterstrichen, daß die Staatschefs von Uganda, Ruanda und Südsudan zusammen mit Vertretern Tansanias und Burundis neben dem chinesischen Ministerpräsidenten Li Keqiang standen, als die Vereinbarung in Nairobi unterzeichnet wurde.

Die Bahn in Kenia ist eine wichtige Erweiterung der vom chinesischen Präsidenten Xi vorangetriebenen „Maritimen Seidenstraße des 21. Jahrhunderts“ nach Afrika. Gegenwärtig baut China sieben Tiefseehäfen an den afrikanischen Küsten: Dschibuti, Daressalam (Tansania), Maputo (Mosambik), Libreville (Gabun), Tema (Ghana), Dakar (Senegal) und Bizerte (Tunesien).

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