China: mehr Offenheit bei wissenschaftlicher Zusammenarbeit

29.03.2026
China: mehr Offenheit bei wissenschaftlicher Zusammenarbeit klaus 29.03.2026

China lehnt die zunehmende Tendenz des Westens, seine technologischen Fortschritte „hinter hohen Zäunen“ zu verstecken, ab. In seiner Rede auf dem wichtigen Zhongguancun-Forum erklärte Chinas Vizepremierminister Ding Xuexiang, China betreibe eine breitere und vielfältigere technologische Zusammenarbeit, verstärke gemeinsame Anstrengungen in der Grundlagen- und Pionierforschung und fördere die Anwendung neuer Technologien, um die wirtschaftliche und soziale Entwicklung aller Länder voranzutreiben.

Die internationale Zusammenarbeit sei sogar für Chinas 10 renommiertesten Hightech-Projekte offen, darunter das Sphärische Radioteleskop (FAST) mit seinem 500 Meter großen Hauptspiegel im Südwesten der Provinz Guizhou, die Infrastruktur zur Simulation und Erforschung der Weltraumumgebung im Nordosten der Provinz Heilongjiang sowie der experimentelle supraleitende Tokamak – weithin als Chinas künstliche Sonne bezeichnet – im Osten der Provinz Anhui. All diese Einrichtungen würden Forschern aus aller Welt zugänglich gemacht.

Das diesjährige Forum hat Beobachter aus über 100 Ländern und Regionen angezogen. Während US-Vertreter nach wie vor behaupten, im Bereich der KI führend zu sein, stand die Anzahl chinesischer Roboter, die auf der Konferenz Getränke servierten und die Gäste begrüßten, diesen Behauptungen entgegen. Chinas Errungenschaften auf diesem Gebiet stehen im Mittelpunkt der Veranstaltungen am 26. März, dem KI-Tag des Forums.

Die von China gezeigte „Offenheit“ stellt zudem seine größte Stärke dar, da viele Forscher angezogen werden, in dieser Region zu arbeiten, die zweifellos an der Spitze der wichtigsten Technologiebereiche steht und Ausländer mit offenen Armen empfängt. Dies steht im Gegensatz zu den USA, wo immer mehr Forscher und Ingenieure das Land verlassen, besorgt über die anhaltenden Schikanen gegen chinesisch-amerikanische Wissenschaftler oder einfach aufgrund der massiven Kürzungen der US-Ausgaben, die die Trump-Regierung in allen nicht verteidigungsnahen wissenschaftlichen Bereichen beschlossen hat.



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