Die Entwicklungs- und Reformkommission Tibets hat Pläne für
77 Entwicklungsprojekte mit einem Gesamtkostenaufwand von $10,5 Milliarden angekündigt, deren Bau in diesem Jahr beginnen soll. Bisher befinden sich schon 20 Projekte in der Umsetzung. Für weitere 41 Projekte, darunter auch der Ausbau der Qinghai-Tibet Eisenbahn, laufen die Vorbereitungen auf vollen Touren.
Einer der Gründe, die zu den blutigen Ausschreitungen in Tibet führten, ist die vehemente Ablehnung aller Formen technologischer Entwicklung. Neben der Tatsache, daß diese
Projekte zur Integration der wirtschaftlichen Abläufe Tibets mit China führen, was von einigen von den Briten benutzten und von Mönchen gegängelten Tibetern abgelehnt wird, gibt es noch die "Grüne" Seite der Opposition, die von "Umweltschützern" wie Al Gore ausgenutzt wird.
Im Jahr 2007 hatte der Staatsrat 180 Projekten zugestimmt, mit einer Gesamtinvestitionssumme von $11 Milliarden, die während des elften 5-Jahres Planes (2006-2011) fertiggestellt werden sollten. Zum Ende des Jahres 2007 sind schon insgesamt
$2,87 Milliarden investiert worden. 139 dieser Projekte befinden sich in der Bauphase und für die weiteren Projekte sind die Gelder bereitgestellt. Darüber hinaus ist eine Reihe von Schlüsselprojekten schon in Betrieb, wie zum Beispiel der Flughafen von Linzhi und die Wasserkraftwerke von Zhikong und Shiquanhe.