Als Reaktion auf die „Dual-Use“-Sanktionen der EU hat China 14 EU-Unternehmen auf seine Exportkontrollliste gesetzt. Darunter befindet sich auch Deutschlands führender Rüstungskonzern Rheinmetall AG, der italienische Elektromotorenhersteller Lafert und der französische Drohnenentwickler Cavok UAS. Ebenso zählen Betriebe aus Polen, den Niederlanden, der Tschechischen Republik, Bulgarien und Litauen dazu, wie das chinesische Handelsministerium am 24. Juli bekannt gab. Chinesischen Exporteuren ist es nun untersagt, Güter mit doppeltem Verwendungszweck an die genannten 14 Unternehmen zu liefern. Die chinesischen Maßnahmen beziehen sich explizit auch auf Käufer in Drittstaaten, denen untersagt ist, die betreffenden Güter an die gelisteten Firmen weiterzuverkaufen.
Quelle: eirna.de