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Chinesische Fortschritte beim Schnellen Brüter

China soll laut neuesten Berichten des [i]Wall Street Journal[/i] dem Ziel erfolgreich nähergekommen sein, bis zum Jahr 2020 seinen experimentellen „Schnellen Brüter“ mit einer Leistung von 800 Megawatt ans Netz zu bringen. Das Projekt fußt auf russischer Brüter-Technologie, die durch die chinesische Kernenergiebehörde weiterentwickelt wurde. Dieser „Schnelle Brüter“ ist ein Reaktortyp der „vierten Generation, der schnelle Neutronen aus der Kernspaltungsreaktion nutzt, um Kernbrennstoff zu erzeugen, der dann in "konventionellen" Kernkraftwerken Chinas eingesetzt werden kann. Wenn Grüne oder „Umweltschutzbewegungen“ sich über die "Endlichkeit" von Rohstoffen, wie Uran, auslassen, tragen sie damit einfach ihre anti-wissenschaftliche Herangehensweise zur Schau.

Der Chefingenieur des Projekts, Xu Mi, sagte, mit dem Bau des Reaktors werde 2012-13 in der Provinz Fujian begonnen. Damit wäre China in der Zukunft weniger von importiertem Uran abhänigig sein. China plant, durch den Bau mehrerer Dutzend neuer Kernkraftwerke den Anteil der Kernenergie an der Stromversorgung in den nächsten 10 Jahren von 2% auf 5% zu erhöhen. Bis 2030 könnte China 100 Kernkraftwerke betreiben und somit an den größten Stromerzeuger aus Kernenergie heranreichen, die USA.