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Chinesischer Außenminister Wang Yi auf Goodwill-Besuch in Japan

Auf seiner Goodwill-Mission in Japan hat sich der chinesische Außenminister und Staatsrat Wang Yi am 16. April mit Premierminister Shinzo Abe getroffen. Beide waren sich darin einig, die Beziehungen weiter zu verbessern und die Zusammenarbeit auszuweiten. Wang sagte, China messe den Botschaften zur Verbesserung der Beziehungen große Bedeutung zu, die Abe im letzten Jahr mehrmals übermittelt habe, und er hoffe, daß sein jetziger Besuch sich als wichtiger Schritt erweise, normale bilaterale Beziehungen zwischen beiden Ländern herzustellen. Außerdem bewerte China Abes Zustimmung zu der Belt and Road Initiative positiv, und Japans Ja zum Aufbau der Neuen Seidenstraße werde neuen Raum für die bilaterale Wirtschaftszusammenarbeit eröffnen. China sei bereit, mit Japan über den für das Land geeigneten und konkreten Weg zur Beteiligung an der Initiative zu diskutieren.

Am 17. April traf sich Wang Yi auch mit Toshihiro Nikai, dem Vorsitzenden der regierenden Liberaldemokratischen Partei (LPD) sowie anderen führenden LPD-Politikern. Wang sagte, er hoffe, daß Nikai weiter eine positive Rolle dabei spielen werde, noch mehr Menschen in Japan dazu zu bewegen, die Entwicklung der Beziehungen zwischen China und Japan zu unterstützen. Wang führte auch Gespräche mit Mitgliedern des Verbandes der japanischen Wirtschaftsorganisationen, dem Keidanren, wobei er ebenfalls betonte, China begrüße es, daß sich Japan der Belt and Road Initiative anschließe, wodurch sich neuer Raum für die bilaterale  Wirtschaftszusammenarbeit ergebe.