Chinesischer Durchbruch bei Hybridreis: wichtiger Schritt, um die Weltbevölkerung zu ernähren

24.07.2026
Chinesischer Durchbruch bei Hybridreis: wichtiger Schritt, um die Weltbevölkerung zu ernähren klaus 24.07.2026

Der chinesische Wissenschaftler Yuan Longping, bekannt als der „Vater des Hybridreises“, gelang in den 1970er Jahren während seiner Tätigkeit auf den Philippinen ein Durchbruch, der den Reisertrag für die gesamte Menschheit massiv steigerte. Ein Problem blieb jedoch seitdem bestehen: Das Saatgut des Hybridreises gab die Fortpflanzungskraft der Elternpflanze nicht weiter, sodass die Landwirte jedes Jahr neues Saatgut kaufen mussten, was mit erheblichen Kosten verbunden war.

Dieses Problem wurde nun von einem Team chinesischer Wissenschaftler unter der Leitung von Wang Kejian am Chinesischen Nationalen Reisforschungsinstitut gelöst. Sie haben eine Methode entwickelt, die zu einer „nahezu 100-prozentigen stabilen Klonierungseffizienz und normaler Fruchtbarkeit führt, wodurch die Hybridkraft dauerhaft über das Saatgut weitergegeben werden kann“.

Wang erklärte gegenüber der „Global Times“, dass „Hybridreis die Erträge um 10 bis 30 Prozent steigern kann, seine Verbreitung jedoch aufgrund der hohen Kosten für die Saatgutproduktion nach wie vor begrenzt ist“. Diese Kosten „[machen] den ertragreichen Hybridreis für viele Entwicklungsregionen unerschwinglich, insbesondere für afrikanische Länder, in denen höhere Erträge am dringendsten benötigt werden“, so Wang. Aufgrund dieser Herausforderungen macht Hybridreis derzeit nur etwa 50 Prozent der Reisanbauflächen in China und weltweit etwa 5 Prozent aus. Der Durchbruch des Teams dürfte die Hybridreisproduktion revolutionieren, da die Notwendigkeit einer jährlichen Saatgutproduktion entfällt, was die globale Ernährungssicherheit stärkt.

Schon vor diesem Durchbruch zeigte sich der Wert von Hybridreis darin, dass China fast ein Fünftel der Weltbevölkerung mit weniger als 9 Prozent der weltweiten Ackerfläche ernährt hat, „und Hybridreis ist die starke Stütze hinter diesem Wunder“, berichtet die „Global Times“.

Quelle: eirna.de

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