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Dänische LaRouche-Bewegung nimmt an Parlamentswahlen teil

Der dänische Ministerpräsident Lars Løkke Rasmussen gab am 7. Mai bekannt, daß die kommende Parlamentswahl in Dänemark am 5. Juni 2019, dem Tag der Verfassung, stattfinden soll. Zu der Wahl werden auch vier unabhängige Kandidaten antreten, die bei den Freunden des Schiller-Instituts aktiv sind: Tom Gillesberg in Kopenhagen; Christian Bechmann Olesen in den Vororten von Kopenhagen; Hans Frederik Brobjerg in Nordseeland und Hans Schultz in Ostjütland.

Die Bewerber der Freunde des Schiller-Instituts messen sich mit Kandidaten aus elf nationalen Parteien sowie weiteren unabhängigen Kandidaten, die sich für den Wahlgang qualifizierten.

Spitzenkandidat Tom Gillesberg, der Vorsitzende des Schiller-Instituts in Dänemark, sagte in einem Wahlvideo, nach der Wahl werde es wahrscheinlich einen Machtwechsel geben (von einer liberal-konservativen zu einer sozialdemokratisch geführten Regierung). Die Frage sei jedoch, ob es auch einen inhaltlichen Wechsel geben wird. Genau das wollen die Freunde des Schiller-Instituts mit ihrer Kampagne katalysieren. Gillesberg betonte:

„Wir werden unsere Möglichkeiten nutzen, um die Wähler mit der Entscheidung zu konfrontieren, vor der Dänemark und die Menschheit stehen: entweder mit dem alten, gescheiterten Paradigma untergehen, oder mit voller Kraft in das neue Paradigma hineinsegeln. Unser Wahlprogramm fordert: Umsetzung von Lyndon LaRouches Vier Gesetzen; LaRouches Rehabilitierung; Beitritt Dänemarks zur Gürtel- und Straßen-Initiative; Zusammenarbeit statt Krieg mit Rußland, China und den USA; und eine globale kulturelle Renaissance. Wir hoffen, eine öffentliche Diskussion über LaRouches Ideen und die Notwendigkeit seiner Rehabilitierung anzuregen.“

    Die Kandidaten der Freunde des Schiller-Instituts haben zwei Wahlplakate, von denen die meisten bereits aufgehängt sind.

    Auf dem Hauptplakat steht: „Vor einem neuen Finanzkrach: Trennt die Banken!“ Unter dem Bild des Kandidaten und der Grafik einer aufzuspaltenden Bank steht: „Nationaler Kredit für Infrastruktur und Wissenschaft.“ Auf der „guten Seite“ der aufgespaltenen Bank sind Bereiche für nationale Kreditinvestitionen: eine Magnetschwebebahn über das Kattegat von Kopenhagen auf der Insel Seeland nach Aarhus auf der Halbinsel Jütland, Kernspaltungs- und Fusionsenergie und die LaRouche-Universitäten (der Aufruf zur Gründung solcher Universitäten soll die Aufmerksamkeit auf LaRouches Ideen und die Notwendigkeit seiner Rehabilitierung lenken). Auf der schlechten Seite stehen Spekulations- und Steueroasen, Dividendenarbitrage und Geldwäsche.

    Dieses Poster wurde entworfen, um nach den gewaltigen Bankenskandalen, die Dänemark in letzter Zeit erschüttern, mit der Forderung nach einem Glass-Steagall-Trennbankensystem aufzufallen. Gerade erst am 7. Mai wurde der kürzlich zurückgetretene Direktor der „systemrelevanten“ Danske Bank im Zusammenhang mit Geldwäsche angeklagt.

    Auf dem zweiten Wahlplakat steht: „Helium-3 vom Mond für unbegrenzte Fusionsenergie auf der Erde.“ Neben dem Kandidaten sieht man dänische, russische und amerikanische Astronauten, eine chinesische Rakete und ein Gebäude auf dem Mond. Darunter steht die Bildunterschrift: „Zusammenarbeit – nicht Krieg – mit Rußland, China und den USA.“ Dieses Poster wurde entwickelt, um der Klimawandels- und Nullwachstums-Hysterie eine positive Zukunftsvision auf der Grundlage des wissenschaftlich-technischen Fortschritts entgegenzustellen.