Dänisches Fernsehen berichtet über LaRouches „Neues Bretton Woods“

14.10.2008
Dänisches Fernsehen berichtet über LaRouches „Neues Bretton Woods“ admin 14.10.2008

Nach dem sich inzwischen Bundespräsident Horst Köhler oder
selbst der britische Premier Gordon Brown für ein „Neues Bretton Woods"
einsetzen, was auch immer sie sich darunter vorstellen mögen, hat der dänische
Fernsehkanal TV2-Nachrichten das einzig richtige gemacht, nämlich den
Vorsitzenden des Schiller-Instituts in Dänemark, Tom Gillesberg, zu Wort kommen
zu lassen. Beim Sender erinnerte man sich an Gillesbergs Wahlkampfslogan aus
dem Jahr 2005 „Nach dem Platzen der Finanzblase – ein Neues Bretton Woods" und
seinen wiederholten Warnungen vor dem Finanzkollaps.

Gillesberg konnte auf die Ursachen der Krise,
von der Zerstörung des alten Bretton-Woods-Systems (1971/72) bis hin zur heutigen
Derivatblase, eingehen und wurde anschließend ausführlich zu den
Lösungsvorschlägen befragt. Er erklärte die Tradition der physikalischen
Ökonomie, wie sie vom ersten amerikanischen Finanzminister, Alexander Hamilton,
entwickelt, dann von Franklin Roosevelt 1944 mit dem alten Bretton Woods
Abkommen reaktiviert wurde und heute von dem amerikanischen Ökonomen und
Staatsmann Lyndon LaRouche vertreten wird.

Fasziniert von den Einsichten, die Gillesberg vermittelte,
dehnten die beiden Journalisten das Interview auf über 20 Minuten aus. Vor
allem wollten sie von Gillesberg erfahren, was er über die diversen
„Rettungspakete" denke, was ihm erlaubte, auf die Unmöglichkeit der Rettung des
mit fiktiven Forderungen überfrachteten jetzigen Finanzsystems einzugehen. Nur
eine Neuordnung, die sich auf den Ausbau der Infrastruktur und Förderung der
Realwirtschaft stütze, könne das Schlimmste verhindern. Solange die
Derivatkontrakte nicht aus den Büchern gestrichen würden, werde die Krise immer
wieder verstärkt ausbrechen.

Und deshalb sei auch die Zusammenarbeit der Nationen, allen
voran der USA mit Rußland, China und Indien, bei der Schaffung des Neuen Bretton
Woods
von größter Bedeutung, nicht zuletzt auch, um strategische Konflikte zu
vermeiden.

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