Botschafter Tamir Ahmad, früherer indischer Botschafter in Saudi-Arabien, Oman und den Vereinigten Arabischen Emiraten und Ex-Generaldirektor des Indian Council of World Affairs, warnte in einem Interview mit Russia Today am 5. Mai: „Der Westen zerfällt in Barbarei, was das Ende der alten Ordnung signalisiert.“ China und Russland, beide starke Unterstützer des Iran, würden nach dem Ende des Iran-Kriegs eine größere politische und diplomatische Rolle in globalen Angelegenheiten spielen.
In einer Polemik gegen jene Kräfte in Indien, die ein Abkommen mit dem Westen schließen und Indiens Beziehungen zu den BRICS, der SCO und insbesondere zu China untergraben wollen, sagte Ahmad: „Die Troika Russland-Indien-China sollte im Zentrum der indischen Diplomatie und Außenpolitik stehen. Eine trilaterale Einheit, in der Moskau sowohl Peking als auch Neu-Delhi nahesteht, gewährleistet ein Gleichgewicht in den Beziehungen … und sollte es Probleme geben, die Indien und China beunruhigen, wird Russlands Präsenz einen positiven Einfluss haben.“ Der „Quadrilateral Security Dialogue“, in dem Indien, die USA, Australien und Japan informell zusammenarbeiten, sei ebenso wie die G20 „Geschichte“.
Quelle: eirna.de