Die Gesellschaft für wissenschaftliche Gesprächspsychotherapie e.V. (GwG) in Köln forderte gestern in einer Erklärung ein Totalverbot "von Computerspielen, in denen Jugendliche für das Töten und Foltern von Menschen belohnt werden." Dieser lobenswerte Vorstoß gegen die Gehirnwäschetaktik des jugendlichen Totenkults erfolgte nur wenige Tage nach einer Intervention der LaRouche-Jugendbewegung bei einer Veranstaltung der Vereinigung in Berlin.
Eine Vertreterin der Gesellschaft erklärte, "Killerspiele sind wie Landminen für die Seele", und wies auf die Belohnung hin, die man in solchen Spielen für jede getötete Person bekommt. Die Menschenwürde so im Geist der jungen Menschen zu verzerren, sei unmenschlich und müsse aus diesem Grunde verboten werden. Immerhin ist im deutschen Grundgesetz verankert, "die Würde des Menschen ist unantastbar."
Die GwG fordert, das die Politiker handeln, "bevor eine ganze Generation von Kindern und Jugendlichen vom Strudel der Gewalt mitgezogen wird."
Die moralische Frage der Presseerklärung ist sicherlich von großer Bedeutung, am aufschlußreichsten ist jedoch die Aussage: "[Killerspiele] wurden ursprünglich für das amerikanische Militär als Kriegssimulationen entwickelt. Sie haben den Zweck, bei Soldaten die Tötungshemmung abzubauen und ihre ‚Killer-Effizienz‘ zu erhöhen."
Ferner weist die GwG auf die Untersuchungen des amerkanischen Militärpsychologen David Grossman hin, der schon lange öffentlich davor warnt, "daß diese Methode der Konditionierung auf Gewalt ganz genauso bei Kindern und Jugendlichen wirkt."
[url:“http://www.gwg-ev.org/cms/cms.php?textid=1213]Sie können hier den gesamten Artikel der GwG lesen[/url]