Drohnenvorfall in Leipzig – eine „false flag“-Operation?

15.08.2026
Drohnenvorfall in Leipzig – eine „false flag“-Operation? klaus 15.08.2026

Die Wochenzeitung Die Zeit berichtete, dass deutsche Ermittler die Hypothese in Betracht gezogen hätten, der gescheiterte Drohnenangriff auf den Flughafen Leipzig könnte eine ukrainische False-Flag-Operation gewesen sein. Laut Die Zeit wurde diese jedoch zugunsten der Hypothese verworfen, dass Moskau dahinterstecke. „Nicht nur die Ermittler des Bundeskriminalamts stellen jetzt Theorien auf, auch die Fachleute im Bundesinnenministerium. Denn Theorien braucht es, um bei den Ermittlungen neue Ansätze zu finden. Und um über eine politische Antwort nachzudenken“, heißt es in Die Zeit.

„Für plausibel gehalten wird, dass ein Staat den Auftrag gab. Theorie eins lautet, dass die Ukraine infrage kommt. Sie kennt sich mit Drohnen aus, und sie könnte ein Interesse an einer False-Flag-Aktion haben. Also an einem Angriff, der aussehen soll wie ein russischer: Um die deutsche Bevölkerung dazu zu bringen, sich noch stärker am Kampf gegen Russland zu beteiligen. Doch diese Theorie weist Schwachstellen auf: Erstens ist Deutschland bereits einer der stärksten Unterstützer der Ukraine. Zweitens hätte die Ukraine bei dem Angriff ihr eigenes Frachtflugzeug riskiert. Und drittens wäre es völlig unmöglich gewesen, vorherzusagen, wie die deutsche Öffentlichkeit tatsächlich auf ein solches Ereignis reagieren würde.“

Als maßgeblichen „Experten“, der die Verbindung nach Moskau propagiert, zitierten deutsche Medien Peter Neumann vom King’s College in London.

Quelle: eirna.de

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