Der Economist warnt vor Obama-Überdruß

09.08.2008
Der Economist warnt vor Obama-Überdruß admin 09.08.2008

Der Economist hat einen Sonderbeitrag zu den US-Präsidentschaftswahlen unter dem Titel "Wird Amerika des ‚Yes we can‘ überdrüssig?" veröffentlicht. Diesen
Ausspruch, auf deutsch "Ja, wir können." kennen wohl mittlerweile viele Deutsche und eine Menge Berliner, besonders nachdem Obama seinen großen Auftritt in Berlin hatte.

Wie Lyndon LaRouche seit langem warnt, wird Obama von britischen Finanzinteressen benutzt, um Hillary Clintons Kandidatur zu torpedieren. Aber diese Kreis haben keinerlei Interesse, jetzt Obama auch wirklich Präsident werden zu lassen. Der Artikel zeigt, daß das Britische Establishment bereit ist Obama loszuwerden. Die Frage ist eben nur wann, jetzt noch vor dem Parteikonvent der Demokratischen Partei oder erst danach.

Der Economist greift das Thema aus Dana Milbanks Artikel (Washington Post) auf, ohne diesen explizit zu nennen. Der "Nachwuchs-Senator aus Illinois" sei "auffallend selbstverliebt" und es wird die Frage gestellt "wie oft Amerikaner noch das ‚Yes we can’" hören können, ohne sich zu fragen, ob sie es denn überhaupt wollen." Es weiter klargestellt, daß der ganze Medienrummel um Obama nun Gegenreaktionen hervorrufe.

Der Artikel bezieht sich auch auf den McCain-Wahlwerbespot "Der Auserwählte" („The One"). Dieser wurde von Lyndon LaRouche als der entscheidende Angriff bezeichnet, bei dem es sich zeigen werde, ob Obama in der Lage sei,
seine eigenen, gravierenden Schwächen zu überkommen.

Es scheint, daß der Economist jetzt noch nicht bereit ist, Obama endgültig fallenzulassen. Deswegen wird Obama vorgeschlagen sich mehr auf Kernthemen zu konzentrieren. Tatsächlich heißt der Titel des letzten Absatzes: "Themen, keine Orgasmen" Wenn Obama diese Hinweise nicht beachte, so könnte "sich
bei der Wahl im November herausstellen, daß die zweite Krönung in Folge, nach Hillarys Zusammenbruch, mit einer Überraschung ende."

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