Der ehemalige Chefökonom des Internationalen Währungsfonds und jetzige Mitarbeiter des Peterson Institut for International Economics, Simon Johnson, erklärte in einem Artikel in der London Times, was die Verstaatlichung der Banken bedeuten würde: Eine 4 Billionen $ teure Rettung der wertlosen Papiere der Banken – und das alleine für die USA.
Bei einer Verstaatlichung „müssten die [US-Bundes] Anlagenverwalter für die schlechten Papiere bar bezahlen.“, schrieben Johnson und sein Kollege Peter Boone von der London School of Economics. „Die [US-]Regierung wird dazu ein Umlaufvermögen von 3000-4000 Milliarden bereitstellen müssen. Wenn es gut läuft, sollten die Verluste für die Steuerzahler ziemlich begrenzt sein, mit etwa 1000 Milliarden Dollar“ [Wenn es gut läuft!].
Johnson lehrt gegenwärtig eine keynessche Variante der Pseudowirtschaftswissenschaften am MIT und war als Experte zu Anhörungen zur Finanzkrise im Senat geladen.
Ökonom und Staatsmann Lyndon LaRouche betonte in einer Rede am 26. Januar, dass die USA eine Nationalbank nach dem Vorbild Alexander Hamiltons Nationalbank brauche. „Wir sind ein bankrottes Land: Wir brauchen eine Bankrottreorganisation.“ Die Regierung müsse das Federal Reserve System in einem Insolvenzverfahren reorganisieren und ein Nationalbankensystem im Sinne Hamiltons schaffen, dass als Instrument der Kreditschöpfung diene und das Federal Reserve System absorbiere.