In meinem kürzlich erschienenen Aufsatz Science and Drama: What Is Sense-Perception? („Wissenschaft und Drama: Was ist Sinneswahrnehmung?") bin ich auf das Prinzip der klassischen Tragödie eingegangen, wie dieses seit Homers Ilias und den Tragödien des Aischylos bis zu William Shakespeare und Friedrich Schiller mit dem Drama verbunden ist. Entgegen der Romantischen Schule, die Heinrich Heine anprangerte, zeigt uns die klassische Tragödie als solche, genauso wie Mozarts Don Giovanni, eine Hölle, in der es keine eigentlichen Helden gibt, außer in den anzüglichen romantischen Phantasien der Leichtgläubigen.
[pretitle]Einstein betrachtete Kepler[/pretitle]
Die wundervoll unsterblichen Geister, die wir sein müssen
von Lyndon LaRouche
4. Oktober 2010
In meinem kürzlich erschienenen Aufsatz Science and Drama: What Is Sense-Perception? („Wissenschaft und Drama: Was ist Sinneswahrnehmung?") bin ich auf das Prinzip der klassischen Tragödie eingegangen, wie dieses seit Homers Ilias und den Tragödien des Aischylos bis zu William Shakespeare und Friedrich Schiller mit dem Drama verbunden ist. Entgegen der Romantischen Schule, die Heinrich Heine anprangerte, zeigt uns die klassische Tragödie als solche, genauso wie Mozarts Don Giovanni, eine Hölle, in der es keine eigentlichen Helden gibt, außer in den anzüglichen romantischen Phantasien der Leichtgläubigen.
Die wahre klassische Tragödie führt uns das reine Böse vor Augen, das aus sich selbst heraus nicht überwunden werden kann – so wie es unter Franklin Roosevelts Präsidentschaft während des Krieges über das Hitler-Syndrom hieß: „Kenne deinen Feind!", wobei dieser Feind, wie Roosevelt sehr wohl wußte, auch in einem (vorübergehenden) britischen Verbündeten der Vereinigten Staaten bestehen kann.
Entsprechend habe ich in Science and Drama beschrieben, warum die einfältig-romantische Vorstellung einer pseudoheroischen Tragödie der Feind wahrer Erkenntnis ist. Als Mahnung gegen solche weitverbreiteten seichten Einbildungen lieferte ich eine kurzgefaßte Verteidigung des tragischen Prinzips der klassischen dramatischen Bühne, wo die Möchtegern-Helden der Romantiker, die dort herumhüpfen, in Wirklichkeit die bösartigsten Gestalten der ganzen Tragödie sind, wie z.B. Posa in Friedrich Schillers Don Carlos.
Hier möchte ich jetzt den gleichen Gegenstand der Tragödie von einem gegensätzlichen Standpunkt behandeln: Ich befasse mich mit der Unsterblichkeit des wahren Bürgers in Hinsicht auf ihn als Gegenstand der Naturwissenschaft. Diese Sichtweise sollte der Zuschauer eines Dramas anstreben, wie bei einem Menschen, der dem wahren Seelenadel jenes berühmten Prometheus ebenbürtig geworden ist – einem Prometheus, der die närrischen Menschen, die sich wünschen, ihre Herrscher sollten wie Götter sein, nur bemitleiden kann.
Die bemerkenswerte praktische Aufgabe liegt für den vorliegenden Aufsatz darin, die Volkswirtschaft von der Teufelsanbetung des „schnöden Mammons", des Geldes per se, zu befreien. Der Geist der Bürger muß befreit werden von dieser Versklavung der Seele durch das populäre Grundübel der Vergötterung des Geldes, wo den beklagenswerten Opfern Geld an sich schon als „Reichtum" oder „Wohlstand" erscheint.
Ich habe dieses Thema zwar schon in zahlreichen früheren Veröffentlichungen behandelt; im vorliegenden Aufsatz wird es aber umfassender von einem ganz anderen Standpunkt neu aufgegriffen.
* * *
In der Rückschau:
In mehreren Aufsätzen, die ich in mittlerweile mehr als zwei Jahren zu diesem Thema veröffentlichte, habe ich die Beweise aufgezeigt, warum die gängige Vorstellung einer aprioristisch mathematischen Physik, verglichen mit der wirklichen physikalischen Wissenschaft in der Tradition des Dreigestirns Dirichlet-Abel-Riemann sowie später Albert Einsteins, als inkompetent betrachtet werden muß. Dabei geht es nicht um einen Systemfehler innerhalb der Mathematik, sondern um ein wirkliches, reales Universum, das anders ist, als es sich jemand vorstellt, der bloß Mathematiker ist.
Als relativ einfache Veranschaulichung dieses Umstandes verwies ich auf die in sich paradoxe und falsche Annahme, auf den immer noch weitverbreiteten Irrtum, das reale Universum sei durch bloße Sinneswahrnehmungen erkennbar.
Ich erläutere dies.
Das Urteil, das ich hier eben abgegeben habe, läßt sich auf zahlreichen Wegen schlüssig beweisen. Alle diese Beweise decken sich gedanklich mit meinen entsprechenden früheren Ausführungen, in denen ich auf die gängigen Fehler in den verbreiteten Ansichten, selbst unter den sehr Gebildeten, eingegangen bin.
Kurz gesagt, wir müssen Beweise vorlegen, die zwar immer noch selten verstanden werden, auf denen jedoch Johannes Keplers ureigene Methode beruht, mit der er das Prinzip der universellen Gravitation entdeckte und mit der Albert Einstein Keplers Errungenschaft überprüfte. Ich habe es wiederholt geäußert und vertrete diese Sicht „menschlicher Kreativität" mittlerweile über einen Zeitraum von mehr als zwei Generationen: Unser wirklich kompetentes Wissen über die Natur des von uns bewohnten Universums erlangen wir nicht aus einem Glauben an die Sinneswahrnehmung an sich, sondern beispielsweise aus dem Nachweis von Konflikten zwischen unterschiedlichen Sinnesqualitäten, wie etwa gegensätzlichen Beobachtungen aus dem Sehen und der Harmonik (Hören).
Kepler beschreibt in der Weltharmonik seine ureigene Entdeckung des Schwerkraftprinzips, die einzig wahre Entdeckung des Prinzips der universellen Gravitation. Wie Albert Einstein aufzeigte, liefert uns Keplers Entdeckung sogar etwas viel Grundlegenderes als bloß das Gravitationsprinzip an sich. Und wie ich zeigen will, weist es auf etwas, was sogar noch grundlegender und im Umfang universeller ist als selbst Einsteins Errungenschaften in seinen recht bekannten Werken.
Dieses noch grundlegendere Prinzip ist in meiner Abhandlung Wissenschaft und Drama dargestellt, allerdings nur in einem Aspekt. Im vorliegenden Aufsatz gehe ich einen großen Schritt weiter, um zu der wesentlichsten noch zu treffenden Aussage vorzustoßen. Mit dem Prinzip der klassischen Tragödie, das ich früher behandelt habe, hat man sozusagen bereits die Hälfte des Weges zu dem Punkt, den ich nun auf den folgenden Seiten darstellen will, zurückgelegt.
Ein Umstand, auf den man wegen seiner Bedeutung für das folgende hinweisen sollte, ist dieser: Außer Keplers Entdeckung in seiner Weltharmonik und der Erweiterung seiner Entdeckung durch spätere verläßliche Quellen gab es in Mittelalter oder Neuzeit niemals irgendeine wirklich kompetente Definition der Prinzips der universellen Gravitation. Kopernikus ist zwar vielleicht nicht ganz irrelevant, jedoch fehlerhaft. Isaac Newton ist schlicht absurd. Titius-Bode ist nur ein bewußt irreführender Versuch, sich Keplers schon bewiesenen Werten für die Umlaufbahnen anzunähern; Laplaces jämmerlicher Versuch, „den Geist Keplers auszutreiben", führt ihn in die Absurdität seines Paradoxes. Der wichtigste Ansatz, die entscheidenden notwendigen Prinzipien zu definieren, stammt von Leuten wie Gottfried Wilhelm Leibniz und Jean Bernouilli. Das astronomische Verständnis von Keplers Prinzip erweiterte sich durch Carl F. Gauß‘ Erfindung des Tensors, die bei seiner Entdeckung der Ceres-Bahn impliziert war. Die entscheidende Weiterentwicklung hiervon kam von Gauß‘ Nachfolgern Abel, Dirichlet und Riemann.
I. Jenes höhere Wissenschaftsprinzip
Das Thema, mit dem ich mich in diesem Aufsatz beschäftige, fällt historisch in den Bereich von Platons Hypothese der höheren Hypothese.
Gemäß allen kompetenten Darstellungen dieses Prinzips – etwa bei mehreren wissenschaftlichen Denkern in der platonischen Tradition – lehnt die Hypothese alle Vorstellungen ab, die mit roher Sinneswahrnehmung verbunden sind; dies erfolgt in der grundsätzlichen Art und Weise, die Johannes Kepler bei seiner beispielhaften, ureigenen Entdeckung eines universellen physikalischen Gravitationsprinzips in seiner Weltharmonik beschreibt. Kepler stellt dort die miteinander unvereinbaren Sinne des Sehens und des harmonischen Hörens paradox gegenüber, und er definiert einen meßbaren Wert dafür und einen Beweis des Prinzips der universellen Gravitation – einen Begriff, dessen Wesen außerhalb des Bereichs einfacher Sinneswahrnehmungen als solcher liegt.
Die universellen Prinzipien, die solche Überlegungen erforderlich machen, wurden von mir in verschiedenen Untersuchungen definiert; ich beschreibe sie dort als Definition des Unterschiedes zwischen dem menschlichen Geist und bloßen bildlichen Sinnesvorstellungen. Dabei wird besonderer Wert darauf gelegt, sich darüber lustig zu machen, welche Folgen es hat, wenn die menschliche Wahrnehmung auf „die fünf Sinne" beschränkt wird.
Wenn man an den Bereich der „Hypothese der höheren Hypothese" denkt, muß man Albert Einstein in Hinsicht darauf auffassen, daß er die tiefere Bedeutung von Keplers Entdeckung des Gravitationsprinzips betrachtet hat – daß Kepler, der erklärte Anhänger des Kardinals Nikolaus von Kues, damit eine höhere Hypothese aufstellt.
So impliziert Keplers Entdeckung der Schwerkraft notwendigerweise, wie Einstein erkannte, daß das Universum, in dem dieses entdeckte Gravitationsprinzip wirkt, ein endliches Universum ist, jedoch keine wirkliche Begrenzung hat. Es sollte zunehmend erkannt werden, daß dieses Universum so definiert ist, daß „leerer Raum" nicht existiert. Das Universum ist von kosmischer Strahlung durchdrungen – jedoch mit Singularitäten -, die Vorstellung, das Universum bestehe aus Regionen „leeren Raumes", welche „Teilchen" enthalten, ist falsch.[sup]1[/sup] Einsteins Entdeckungen wesentlicher Aspekte dieser höheren Realität beruhen implizit auf den Arbeiten von Niels Hendrik Abel, den Entdeckungen Lejeune Dirichlets und der von Bernhard Riemann begonnenen Revolution, wie sie sich etwa in seiner Behandlung der Abelschen Funktionen niederschlägt.
Einige meiner jungen Mitarbeiter in unserem Wissenschaftsteam (dem „Basement"-Projekt) haben diese Tatsachen hervorgehoben, gehen aber noch nicht weit genug. Wenn wir uns erlauben, an diesem Punkt der Betrachtung innezuhalten, fällt uns der folgende Unterlassungsfehler auf: Wir müssen jetzt erkennen, daß wir das Universum, das wir beschreiben, immer noch als einen Gegenstand unserer Betrachtung behandeln, während wir in diesem Universum eigentlich die höhere Autorität sehen müßten, die uns auf Seine aktive Weise betrachtet.
Schalten wir deshalb an dieser Stelle zu einem anderen Thema um. Aus Gründen, die ich weiter unten noch verdeutlichen werde, müssen wir hier über „Gott" sprechen. Darunter verstehe ich den „Schöpfer" in Genesis 1.[sup]2[/sup] Die Rolle des Schöpfers in der Naturwissenschaft wird weiter unten in diesem Aufsatz noch weiter erläutert werden.
Um sicher zu sein, daß wir tatsächlich von diesem Schöpfer sprechen, müssen wir einigen Platz dafür verwenden, mit der Verwendung des Begriffs „Götter" aufzuräumen, auf den man nicht nur in den antiken griechischen Erzählungen Homers stößt, sondern z.B. auch bei den oligarchischen Kulten in Mesopotamien und Delphi, wo eine bestimmte herrschende „Rasse" oder soziale „Herrscherschicht" in ähnlichem Sinne als „Götter" bezeichnet wird. Zahlreiche andere Beispiele hierfür findet man auch bei den erbärmlichen, nominell „christlichen" oder anderen religiösen Kulten, wo die Vorstellung einer universellen Macht im Universum zu einer Art Karikatur eines Monarchen herabgewürdigt wird. Typisch dafür ist Kaiser Konstantins Versuch, durch imperiale Kontrolle der Bischöfe einen legalisierten, synkretistischen Kult im mißbrauchten Namen des Christentums in den heidnischen römischen Pantheon aufzunehmen.[sup]3[/sup]
Ein Beispiel: Die Söhne des Kronos
Da in dieser Schrift besonderer Nachdruck auf den vom Mittelmeer ausgehenden globalen maritimen Kulturen liegt, ist das beste Beispiel für die Vorstellung der „heidnischen Götter" für unsere Zwecke hier das Gesellschaftssystem der Seefahrerkultur der Söhne (und angeblichen Vatermörder) des Kronos, die als Zeus, Poseidon und Aides bekannt sind. Entsprechende Bräuche finden sich in ähnlichen Herrschaftsformen jener antiken Seefahrerkulturen in Nord- und Südamerika, die während und nach der Schmelzperiode der letzten großen Eiszeit in Erscheinung traten. Das Hauptmerkmal solcher Gesellschaftsschichten sind die vererbten Fähigkeiten einer transozeanischen Seefahrerkultur mit langer Navigationserfahrung auf ausgedehnten Schiffsreisen über Ozeane, wie es das Beispiel von Homers Odyssee nahelegt. Das „himmlische" Wissen, über das solche maritimen Kulturen verfügen müssen, um in erkennbaren Ausdrucksformen existieren zu können, entspricht dem, was ich kürzlich in verbesserter Genauigkeit als „kulturell-wirtschaftliche Plattformen" bezeichnet habe.
In den bekannten Seefahrerkulturen, die geschichtlich belegt in den letzten etwa 10.000 Jahren in Erscheinung traten – ungefähr seit der Überflutung des nacheiszeitliches Sees, der das Schwarze Meer vor dem Einbruch mediterranen Salzwassers gewesen ist -, herrschte gewöhnlich eine kastenartige soziale Trennung zwischen einer maritimen Bevölkerung, welche die Merkmale der antiken „Götter" hatte, und den „gewöhnlichen Sterblichen". Diese historischen Erscheinungen traten auch in entsprechenden Regionen der Amerikas und beispielsweise auch im Umkreis des Mittelmeers und des Indischen Ozeans auf. In Bal Gangadhar Tilaks Orion und The Arctic Home of the Vedas (Die arktische Heimat der Veden) sind einige Beispiele hiervon dargestellt.
Die alten „Griechen", zu denen Homer richtig u.a. die Achäer zur Zeit des Trojanischen Kriegs zählt, sind ein entsprechender Bezugspunkt, ebenso wie offenbar die alten Ägypter, die Eisenkultur der Hethiter, die maritime Tyrannei des antiken Tyros oder die Gründer von Sumer. Diese Beispiele gehören zu den entsprechenden Orientierungspunkten. Antike Seefahrerkulturen waren unter den bekannten nacheiszeitlichen Kulturen fast immer vorherrschend, zum Guten oder Schlechten, bis es unter Karl dem Großen zu einem ersten qualitativen Durchbruch mit dem Aufbau von Binnenschiffahrtsnetzen kam, wo die großen Ströme durch Kanäle miteinander verbunden wurden.
Die Struktur der Binnenschiffahrtsnetze diente dann anfangs als Ausgangspunkt für die Verbreitung der Eisenbahnen im 19. Jahrhundert, insbesondere auch den Bau des transkontinentalen Eisenbahnnetzes in den Vereinigten Staaten. Das neue Phänomen der Eisenbahnnetze nach dem Vorbild der transkontinentalen Eisenbahn in den USA löste den Konflikt zwischen dem maritimen Imperialismus und der landgestützten modernen Gesellschaft aus, der noch bis heute andauert – eine Periode mörderischer Kriege, deren Ausgangspunkt 1890 die Entlassung Kanzler Bismarcks in Deutschland war. Dieser „geopolitische" weltweite Konflikt war und ist der entscheidende Konfliktpunkt der Periode von 1890 bis heute, in der das Britische Empire „permanenten Weltkrieg" schürt.
Die Vorstellung der „olympischen Söhne des ermordeten Kronos" und des späteren Konflikts dieser Vatermörder mit ihrem damaligen Zeitgenossen Prometheus ist bis zu der heute hereinbrechenden globalen Zusammenbruchskrise das typische Bildmuster der bestimmenden kulturellen Kräfte in der nun weltweit ausgedehnten europäischen Kultur und ihrer globalen Kriege geblieben.
Die Bezeichnung „Götter" in Verbindung mit der Tyrannei von Seefahrerkulturen wie jener der „Olympier" unter der Führung Poseidons ist das nützlichste pädagogische Bild, um die praktische Bedeutung des Gegensatzes zwischen einer (offen gesagt) pro-satanischen Klasse von „Göttern" und der Vorstellung vom „Schöpfergott" zu verdeutlichen. Diese entscheidende Frage muß nun mit einer gewissen „Endgültigkeit" wissenschaftlich beigelegt werden.
Die Unterscheidung zwischen oligarchischen „Göttern" und den „Normalsterblichen" ist typisch für die mörderischen Grundsätze des noch heute aktiven World Wildlife Fund (WWF) des britischen Prinzen Philip und des inzwischen verstorbenen holländischen Prinzen Bernhard. Ganz ähnlich ist es bei der zutiefst menschenfeindlichen Wirtschaftspolitik der vom britischen Geheimdienst gelenkten Cambridge-Apostel und ihrer heutigen Ableger wie dem Club von Rom und dem Internationalen Institut für Angewandte Systemanalyse (IIASA). Die entsprechende Doktrin oligarchischer Interessen von antiken und neuzeitlichen maritimen Kulturen, wie sie die Prinzen Philip und Bernhard verkörpern, besagt, daß die „Herrschaft der Götter" nur gesichert werden könne, wenn die Masse der Bevölkerung relativ dumm gehalten wird, und daß nur eine begrenzte Zahl menschlicher Individuen am Leben sein dürfen, wie es der WWF und Joseph Schumpeters faschistische Lehre der „schöpferischen Zerstörung" vorsehen. Die offen satanischen, dionysischen Kulte des sogenannten „Umweltschutzes" sind der heutige Ausdruck des uralten Übels des gleichen Dionysos-Kults, der uns schon die „französische Krankheit" des italienischen Faschismus und des Nazismus gebracht hat.
Das grundlegende klassische Beispiel, um das Thema dieser historischen Betrachtung zu verstehen, ist die Prometheus-Trilogie des Aischylos. In der heutigen Zeit wird diese Tradition an der „grünen" Politik deutlich, die verkommene Kreaturen wie die Anhänger Bertrand Russells und die heutigen Anti-Atomkraft-Fanatiker insgesamt betreiben, US-Präsident Barack Obama eingeschlossen. Es kommt auch, wie bereits gesagt, an dem faschistischen Gesellschaftsmodell zum Ausdruck, für das noch heute Friedrich Nietzsches, Werner Sombarts und Joseph Schumpeters Lehre von der „schöpferischen Zerstörung" steht.[sup]4[/sup]
Die heutige pro-faschistische „ökologische" Doktrin der „Bevölkerungskontrolle" war schon das Hauptthema von Aischylos‘ Prometheus-Trilogie, und sie kennzeichnete die apollinische und dionysische Seite des Delphi-Kults von Apollo. Die Bevölkerung mit Kultmethoden wie dem Apriorismus der Euklidischen Geometrie und dionysischen Haßkampagnen gegen die Vernunft dumm und barbarisch zu halten, war und ist die wesentliche, dauerhafteste Tradition des delphischen Kultes, der seinen mystischen Hokuspokus auch für die von Sarpi-Anhängern wie Isaac Newton betriebene Zerstörung relativ zivilisierter, neuzeitlicher Kulturen eingesetzt hat.
Ich verweise auch auf die exemplarischen Fälle des Trojanischen und Peloponnesischen Kriegs, deren Nachhall die Politik des Britischen Empire seit dem Siebenjährigen Krieg ist. Auf diese Weise inszenierte das Empire die Napoleonischen Kriege, zwei „Weltkriege", den „Kalten Krieg" und die ständigen Nahostkriege in der Tradition der britischen Sekte der „Jungtürken", jenem bis heute anhaltenden Kriegsdauerzustand nach den Vorgaben des Sykes-Picot-Abkommens.[sup]5[/sup] Die britischen Geheimdienste ließen ihren Agenten Alexander Helphand (alias „Parvus") die noch heute gültige Strategie „permanenter Krieg, permanente Revolution" in die Welt setzen, die dieser britische (fabianische) Geheimdienstmann Helphand seinem bekanntesten Opfer, Leon D. Trotzki, andrehte.[sup]6[/sup]
Die eben aufgeführten Verbindungen haben für unseren Zweck hier folgende Bedeutung. In der Geschichte des gesamten Mittelmeerraums und darüber hinaus gingen die entscheidenden strategischen Konflikte nie von den Völkern aus, die sich gegenseitig umbrachten, sondern wurden zwischen ahnungslosen oder verblödeten Staatsführern gezielt geschürt. Dazu wurden Instrumente der sozialen Massenkontrolle benutzt, die darauf abzielten, daß Nationen oder vergleichbare Einheiten einander durch lange Kriege zwischen den allseits Genarrten gegenseitig ruinierten. Beispiele sind Homers Darstellungen des Trojanischen und Peloponnesischen Kriegs oder der Triumph des britischen Imperialismus mittels des „Siebenjährigen Kriegs" 1765-63 oder bei den Napoleonischen Kriegen. Auf dieses strategisch-imperiale Prinzip stützt sich das Britische Empire seit dem Pariser Frieden vom Februar 1763 bis heute.
Bei den imperialen Feldzügen des alten Roms unterschied beispielsweise das römische Recht in den politischen Systemen der wichtigen Regionen der damaligen Welt grundsätzlich zwischen Imperium (Reich) und Nation und entsprechend zwischen „Kaisern" und bloßen „Königen". Nur dem Imperium stand das Recht zu, Gesetze zu erlassen; die Könige durften lediglich über ihre Territorien herrschen und zum imperialen Vorteil Roms Kriege gegen einfältige andere Könige führen.
Einige andere Beispiele
Zur Veranschaulichung des gerade Gesagten betrachte man folgendes:
Um 1894 schloß Großbritannien unter dem Prinzen von Wales mit dem japanischen Mikado ein Bündnis für permanente Kriege gegen China und Rußland. Aus dieser Absprache heraus begann 1894-95 der beständige anglo-japanische Krieg gegen China, der sich 1905 auch auf Rußland ausweitete. Die Folgen hielten weiter an bis zum japanischen Angriff auf Pearl Harbor 1941 und schließlich zur japanischen Kapitulation vor General Douglas MacArthur im August 1945.
Diese britisch-japanische Allianz gegen China und Rußland hatte, infolge der Nebeneffekte dieses Kriegs, seit Anfang der 1920er Jahre auch die Vereinigten Staaten ins Visier genommen. Die britisch-japanischen Angriffspläne gegen die USA und speziell auf den Stützpunkt in Pearl Harbor mündeten dann in den tatsächlichen Überfall auf die USA 1941.[sup]7[/sup]
Von etwa 1895 bis 1940 – oder je nachdem, unter welchem Aspekt man es betrachtet, auch 1941 – war das Britische Empire die Haupttriebkraft hinter dem Plan, Deutschland und die Sowjetunion in einen gegenseitigen Vernichtungskrieg zu treiben, während die anglo-französischen und verwandten Interessen, wie das faschistische Italien, diesen Zeitraum der gegenseitigen Zerstörung der Nationen Mitteleuropas aussitzen würden. Japan war zu der Zeit noch ein Verbündeter sowohl des Dritten Reichs als auch der Briten, bis die Wehrmacht die „westliche Linie" durchbrach und Kontinentaleuropa westlich der sowjetischen Grenze überrannte. Das britische Komplott, das als „Erster Weltkrieg" bekannt wurde, wurde insbesondere durch die Ermordung von US-Präsident McKinley möglich, durch die jener Vizepräsident Theodore Roosevelt an die Macht kam, den die aus London gesteuerte Wallstreet-Bande in der Republikanischen Partei McKinley untergeschoben hatte – ganz ähnlich, wie man Präsident Franklin Roosevelt 1944 den Wallstreet-Handlanger Harry S Truman als Vizepräsidentschaftskandidat unterschob.
Als dann Frankreich 1940 gefallen war und die Vereinigten Staaten Großbritannien zu Hilfe kommen mußten, löste sich Japan aus dem Bündnis mit England, um seine Absicht umzusetzen, die Vereinigten Staaten und das anglo-holländische Imperium in Asien zu vernichten. Japan meinte ein allgemeines Interesse an der Zerstörung der Vereinigten Staaten zu haben, so wie dies seit dem ursprünglichen Plan aus den zwanziger Jahren für einen japanischen Angriff auf Pearl Harbor die gemeinsame Absicht des Britischen Empires und Japans gewesen war.[sup]8[/sup]
Die tatsächliche Eröffnung des lange vorbereiteten japanischen Angriffs auf Pearl Harbor – Japan nunmehr als ehemaliger britischer Verbündeter gegen die USA wie gegen China und Rußland – bedeutete nicht, daß Japan diesen Krieg unter den damaligen Umständen wirklich wünschte. Dieser Angriff auf Pearl Harbor ohne Unterstützung des britischen Verbündeten wurde in Japan selbst, wie die Debatten dort zeigen, als ein Akt der Verzweiflung unter den damaligen besonderen weltweiten Umständen betrachtet, welcher auf Selbstmord hinauslaufen konnte. Denn wenn die USA Großbritannien vor den Nazis retteten, hätte dieser amerikanische Erfolg auch das Ende der imperialen Bestrebungen Japans bedeutet, die es seit der Absprache mit dem Prinzen von Wales aus den 1890er Jahren verfolgte. Japan saß in der Klemme zwischen den beiden rivalisierenden englischsprachigen Großmächten, dem Britischen Empire und den USA, und wußte bei dem Angriff auf Pearl Harbor ganz genau, daß es damit den USA den Krieg erklärte, was die wichtigen Staatsführer Japans als einen strategischen Verzweiflungsakt betrachteten.
Dies ist die Natur der allgemein vorherrschenden, wenn auch nicht völlig störungsfreien wechselnden strategischen Konstellationen in einer Welt, in der seit dem Siebenjährigen Krieg und dem Pariser Frieden von 1763, mit dem die Britische Ostindiengesellschaft zum Weltreich wurde, gewissermaßen die kaleidoskopischen Effekte der britischen Imperialstrategie vorherrschen.
Wichtig ist hier, daß Franklin Roosevelt unter den Bedingungen des Zweiten Weltkriegs und dessen Beendigung einen bestimmten strategischen Zweck für die Vereinigten Staaten verfolgte. Stalins Haltung gegenüber einem Amerika unter einer Präsidentschaft wie der von Franklin Roosevelt war klar und verläßlich. Erst der Tod Roosevelts und später Josef Stalins machte es möglich, daß der Konflikt zwischen dem britischen Marionettenpräsidenten Harry Truman und der stalinistischen Sowjetunion bis zur akuten Gefahr des Atomkriegs ausarten konnte. Die Politik von Dwight Eisenhower, Douglas MacArthur und „Wild Bill" Donovan blieb in den USA ein starker politischer Einfluß, solange sie und ihre Mitstreiter als einflußreiche Vertreter der wahren amerikanischen Patrioten am Leben waren. Dies setzte sich fort, bis es den britischen Imperialinteressen gelang, die USA durch ein Jahrzehnt aberwitzigen Krieges in Indochina in die Selbstzerstörung zu trieben.
Die bleibenden britischen Imperialinteressen während all dieser Entwicklungen seit dem „Siebenjährigen Krieg" bis heute, eine ausdrückliche Verlängerung der Interessen der „neuen venezianischen Fraktion" Paolo Sarpis u.a., waren die Haupttriebkraft hinter den Anstrengungen, das „einzigartige Modell" der verfassungsstaatlichen USA erst zu verhindern, später es zu zerstören. Diese britische Absicht besteht weiter, mit der Einschränkung, daß das Britische Empire sich selbst nicht zerstören darf, indem es zu riskante verräterische Anpassungen der Liste seiner aktuellen „Freunde und Feinde" vornimmt.
Heute hat die Politik der Regierungen der Präsidenten George Bush jun. und Barack Obama zusammengenommen Auswirkungen, die darauf abzielen, die Vereinigten Staaten (im Dienste des Britischen Empire) zu ruinieren, aber dieses Mal würde das Britische Empire seinen eigenen Vorstoß zur Zerstörung der Vereinigten Staaten nicht überleben. Die Geschichte hat nicht ewig Geduld mit dem Fortbestand des Empire.
Empire brutal
Mit Ausnahme der Ökonomin Rosa Luxemburg hat es bis zu den Untersuchungen von Herbert Feis vom US-Außenministerium und meinen eigenen Arbeiten praktisch keinen bekannten Ökonomen des 20. Jahrhunderts gegeben, der zu Lebzeiten ein kompetentes Verständnis der wissenschaftlichen Bedeutung von „Imperialismus" gezeigt hätte.
Seit dem Untergang Babylons und des sogenannten „Persischen Reichs" sind alle bedeutenden Kriege von Imperien wie Rom und Byzanz, der Habsburger Tyrannei und dem Britischen Empire ausgegangen. Das ist bis auf den heutigen Tag so.
Untersucht man Kriegführung aus einer Sicht von oben herab von der Zeit des Peloponnesischen Kriegs bis heute, so stellt man fest, daß Imperien – wie das Britische Empire, das die heutigen USA von der Spitze herab kontrolliert, solange die britische Marionette Präsident bleibt – Kriege immer so organisieren wie das Römische Reich: Irregeleitete Nationen oder ähnliche Einheiten werden in Kriege gegeneinander hineingezogen, angestachelt durch eine imperiale Macht, die über den nominell souveränen Staaten steht, wobei die sich gewöhnlich in einer Weise gegenseitig abschlachten, daß die imperialen Oberherren im Sattel blieben.
Die von hoher internationaler Stelle arrangierte Ermordung Präsident John F. Kennedys, der sich gegen den britischen Plan sträubte, die USA durch einen langen, ruinösen Abnutzungskrieg in Indochina zu zerstören, hatte die Briten 1968-71 in die Lage gebracht, daß anglo-amerikanische oligarchische Interessen die US-Wirtschaft von 1971 bis heute fast vollständig ruinieren konnten. Das Empire erlangte seine Kontrolle über die USA durch zwei parallele Aktionen: die Auflösung von Präsident Roosevelts System fester Wechselkurse und die Gründung von Lord Jacob Rothschilds Inter-Alpha-Gruppe, eines Finanzimperiums, das inzwischen etwa 70% des Bankenwesens weltweit beherrscht.
Untersuchen wir einige der Hintergründe dieses Entwicklungsmusters von 1890 bis heute.
Rosa Luxemburg und später auch der Historiker Herbert Feis sahen im Imperialismus ein System internationaler Geldanleihen. Typisch hierfür sind die gerade erwähnten Entwicklungen um die Gründung der imperialen Inter-Alpha-Gruppe, die unter Lord Jacob Rothschild im Namen der britischen Monarchie organisiert wurde – im Jahr 1971, demselben Jahr, in dem die imperialen Gewährsleute der unablässig in den Drogenhandel verwickelten britischen Monarchie unter Richard Nixon die Souveränität des US-Dollars auslöschten. Heute schützt der britische Marionettenpräsident Barack Obama die von London gedeckten Drogenhändler in Afghanistan.
Ein Beispiel: Die von den Briten in Gang gesetzten Kriege, zu denen der Erste und Zweite Weltkrieg gehörten, begannen im Grunde 1890, als Reichskanzler Otto von Bismarck entmachtet wurde. Der Mord an dem französischen Präsidenten Sadi Carnot und die Einfädelung der Dreyfus-Affäre waren weitere Elemente dieses Umschwungs. Auch daß England Japan in den Krieg gegen China und später gegen Rußland schickte, war Ausdruck des gleichen Prozesses.
Die Frage, die die Briten dazu veranlaßten, in den 1890er Jahren einen Pakt mit Japan über einen „geopolitischen" Dauerkrieg gegen China, Korea und Rußland zu schließen, ist bezeichnend. Der entscheidende „Knackpunkt" waren der erfolgreiche Bau eines transkontinentalen Eisenbahnnetzes in den USA und die Folgeentwicklungen hiervon in Deutschland und Rußland. Die Ermordung von US-Präsident William McKinley durch einen über das Henry Street Settlement House in New York aus Europa importierten Mörder war ein wichtiger Teil desselben Prozesses – im historischen Rückblick praktisch ein Angriff in der Art des „11. September". Dadurch wurde ein Neffe des britischen Topspions James Bulloch, Theodore Roosevelt, amerikanischer Präsident, und dieser Bulloch hatte während des britischen Stellvertreterkriegs gegen die Vereinigten Staaten, den wir den Amerikanischen Bürgerkrieg nennen, in London als Chefspion gegen die Vereinigten Staaten gearbeitet.
Der vom Britischen Empire angestiftete Russisch-Japanische Krieg von 1905 war in entscheidender Hinsicht eine Reaktion auf die sich nach amerikanischem Vorbild immer weiter ausdehnenden transkontinentalen Eisenbahnnetze, deren bloße Existenz die britische Seevorherrschaft auf der Welt bedrohten. Die Briten schäumten vor imperialer Wut wegen der „geopolitischen" Bedrohung durch die Zunahme der kontinentalen Eisenbahnnetze, so daß sie die Entmachtung von Reichskanzler Bismarck veranlaßten, und diese imperiale Wut hält unvermindert bis auf den heutigen Tag an. Zwei Weltkriege und der sogenannte „Kalte Krieg", den Churchill und sein Wallstreet-höriger Kumpan Harry Truman in Gang setzten, waren ein weiterer Ausdruck jener britisch-imperialen Reaktion, und das geht weiter bis hin zu den imperialistischen Drohungen der britischen Monarchie für den Fall, daß versucht wird, in den USA das Glass-Steagall-Gesetz wiedereinzuführen, von dem das Fortbestehen der Vereinigten Staaten abhängt.
Man kann heute ohne weiteres feststellen, daß es Großbritannien ohne Maßnahmen wie den Mord an Präsident William McKinley nicht möglich gewesen wäre, den Ersten Weltkrieg zu inszenieren, und daß es heute seine imperiale Politik nicht betreiben könnte, wenn nicht importierte Mörder Präsident John F. Kennedy umgebracht hätten. Ohne den Kennedy-Mord hätten sich die Vereinigten Staaten nicht durch den jahrelangen Krieg in Indochina ruiniert.[sup]9[/sup]
Alle gegenteiligen Ansichten über diesen Abschnitt der Weltgeschichte sind kindisch. Sie mögen verbreitet sein, aber sie bleiben Kinderei.
Gott oder „Götter"
Ich habe in verschiedenen Publikationen und bei verschiedenen Gelegenheiten immer wieder auf das Beispiel von Johannes Keplers einzigartig erfolgreicher Methode bei der Entdeckung des universellen Gravitationsprinzips verwiesen. In der Folge hat sich erwiesen, daß diese besondere Entdeckung ausreicht, um deutlich zu machen, daß alle bekannten Widersacher Keplers in diesen und verwandten Fragen grundlegender naturwissenschaftlicher Prinzipien gescheitert sind.
Der wichtigste Aspekt in der Geschichte vom Peloponnesischen Krieg bis zum heutigen Moment einer hereinbrechenden, globalen wirtschaftlichen Zusammenbruchskrise ist jedoch die zentrale Rolle des sogenannten „Malthusianismus", wie ihn der World Wildlife Fund (WWF), der Club of Rome, das Internationale Institut für Angewandte Systemanalyse (IIASA) als Ableger der Universität Cambridge und die US-Administration des narzißtischen Barack Obama vertreten – deren Absicht, Sonnenkollektoren auf dem Dach des Weißen Hauses anzubringen, durchaus darauf hinauslaufen kann, daß das Weißen Haus zum zweiten Mal von den Briten niedergebrannt wird![sup]10[/sup]
Die Alternative zu solchen Hirngespinsten, wie ich sie auf den vorigen Seiten dieses Kapitels untersucht habe, machen es praktisch erforderlich, die herkömmliche Politik auf dieser Welt durch ein bestimmtes höheres Prinzip der Wissenschaft zu ersetzen.
Deswegen sollten wir hier kurz die Bedeutung des funktionellen Unterschieds zwischen „Gott" und „den Göttern" des Olymps und dergleichen zu betonen.
Betrachtet man die Bedeutung der Trilogie „Noosphäre", „Biosphäre" und „Lithosphäre", so wie W.I. Wernadskij diese Dreiergruppe ineinandergreifender Phasenräume definierte, dann ist die Schlußfolgerung, daß das Universum als System von der Noosphäre eingefaßt ist. Die Noosphäre umfaßt die besondere Qualität der schöpferischen Fähigkeiten des menschlichen Geistes, welcher wiederum die Biosphäre beherrscht, welche wiederum die Lithosphäre beherrscht. Anders gesagt, das Universum selbst drückt den spezifischen Wesenszug der Noosphäre aus, der in der grundsätzlichen Unterscheidung der menschlichen Gattung von der übrigen Biosphäre anklingt. Implizit bezeichnet der höhere, universelle Ausdruck der Noosphäre einen Gott, der seinen Widerhall im spezifisch schöpferischen (noetischen) Potential des entsprechend entwickelten menschlichen Individuums findet.
Ansonsten ist es mehr oder weniger Unsinn, Männer und Frauen zu „Göttern" zu erheben. Der Gedankengang, der für diese Unterscheidungen entwickelt werden muß, wird im folgenden dargestellt als „Der Gegenstand des menschlichen Geistes".
II. Über den menschlichen Geist
Vor dem Hintergrund der Ausführungen im letzten Kapitel:
Vor diesem höchst relevanten historischen Hintergrund wird sich unser Augenmerk in diesem Aufsatz von nun ab auf die Bedeutung von zwei Grundkonzeptionen richten, die man als Hauptkennzeichen einer qualitativ neuen Phase einer praktizierten Wissenschaft der physischen Ökonomie betrachten sollte. Der Gegenstand, mit dem wir uns im weiteren Verlauf des Aufsatzes befassen müssen, besteht im Kern aus den folgenden Hauptüberlegungen:
1. Zunächst einmal müssen wir uns mit einer Vorstellung des menschlichen Geistes (Verstandes) beschäftigen, die aufgrund der von uns hier verwendeten absoluten Vorgaben über alle bisher üblichen hinausgeht. Ich habe diese Vorstellung in den letzten Jahren bereits bei mehreren Gelegenheiten beschrieben, allerdings nur sehr allgemein. Dieser Teil der Argumentation ist von überragender Bedeutung, um die gegenteiligen, falschen Ansichten, die zugegebenermaßen heute unter vielen Fachleuten weit verbreitet sind, zu korrigieren. Diese gegenteiligen Ansichten über die Wirtschaft sind, auch wenn sie allgemein akzeptiert sind, völlig inkompetente Fehleinschätzungen.
2. Der zweite Punkt ist ein damit eng verwandtes Prinzip, welches eine frühere Erkenntnis unter heute führenden Fachleuten bestätigt, aber auch weit darüber hinausgeht – ein wichtiger Zusatz, der auf einer korrigierten Vorstellung des menschlichen Verstandes basiert und auf bestimmte tiefere Tragweite von Albert Einsteins Konzept der allgemeinen Relativität angewandt werden muß.
Die Schlußfolgerung, die sich daraus ergibt, ist eine grundsätzliche Veränderung des „Periodensystems der Elemente", wie es bisher definiert ist – weg von der Vorstellung einzelner Teilchen im Raum, hin zunächst zu einem Verständnis von Singularitäten in einem universellen Bereich alles durchdringender kosmischer Strahlung, d.h. eine Realität, in der Raum an sich für uns nicht mehr existiert. Darüber hinaus führt uns dies dann im Grunde zu einer radikal neuartigen Vorstellung des Begriffs der „Raumzeit". Diese radikal neue Vorstellung, wie sie hier herausgestellt wird, läßt alles hinter sich, was in früheren Ansätzen versucht worden ist.
Die Kombination von Überlegungen, die ich Ihnen damit vorlege, ist nicht wirklich neu und von mir erfunden; es sind überfällige Schlußfolgerungen aus Erkenntnissen, die andere, aber auch ich als derzeit führender Wirtschaftsprognostiker der Welt schon vor mehr oder weniger langer Zeit gewonnen haben – ein Prozeß, der sich schon über mehr als ein Jahrhundert erstreckt. Schuld an dem Versagen auf diesem Feld sind kurz gesagt diejenigen, welche hartnäckig an Grundannahmen festhalten, die ich wiederholt widerlegt habe und die insbesondere seit Ende August 2007 große Fehler und große Fehlerbereiche hervorgerufen haben.
Die letztere der beiden Entwicklungsphasen zur Gründung einer kompetenten praktischen Wirtschaftswissenschaft ist derzeit ein Hauptbeschäftigungsfeld unseres Wissenschaftsteams („Basement-Team").[sup]11[/sup] Die Darstellung der damit verbundenen Konzeption des menschlichen Geistes als solchem fällt hier nachdrücklich unter meine persönliche Verantwortung. Trotz dieser Unterscheidungen sind die beiden Gegenstände in ihrem wechselseitigen Verhältnis füreinander unverzichtbar.
Ich erläutere.
Die kosmische Strahlung erfordert unsere tiefere Einsicht in das spezifische Potential des menschlichen Geistes unabhängig von den reinen Hirnfunktionen als solchen. Der Geist (Verstand) betrachtet das, was bloße Hirnfunktionen sind, als einen Gegenstand, den er selbst erzeugen muß, wenn dieser Gegenstand in Form eines universellen physikalischen Prinzips oder ähnlichem existieren soll.[sup]12[/sup]
Wolfgang Köhler hat diese Arbeitsweise des menschlichen Geistes in verschiedener Hinsicht erforscht; aber unabhängig von Köhler gibt es einen anderen Ansatz, solche Phänomene zu verstehen. Ich habe diesen alternativen Ansatz bei früheren Gelegenheiten wiederholt angesprochen, aber ich möchte ihn hier noch ausdrücklicher hervorheben. Dieses Mal konzentriere ich mich auf die Bedeutung der kosmischen Strahlung, insbesondere in Hinsicht auf die Probleme, die sich durch die Schnittpunkte zwischen den Arbeiten Albert Einsteins und relevanten Aspekten der Arbeiten des jungen de Broglie stellen.
Von großer, ja von entscheidender Bedeutung ist dabei, daß das, was man als „Teilchen" betrachtet, nicht nur Singularitäten sind, sondern daß wir hier eine neue, korrigierte Sichtweise brauchen, die ich im einzelnen aufzeigen werde. Diese korrigierte Sichtweise ist für den anstehenden Fortschritt in der Wissenschaft generell jetzt von höchster Bedeutung.
Ich fahre deswegen entsprechend fort. Ich werde den eben genannten Vorbehalt im weiteren Verlauf genauer erläutern.
Zunächst wollen wir jedoch das Argument aufgreifen, das ich in früheren Abhandlungen des gleichen Gegenstands dargestellt habe.
Der menschliche Geist: ontologisch
Die bislang geläufige neuzeitliche Definition von „Materie, Raum und Zeit" beruht stillschweigend oder manchmal sogar ausdrücklich gefordert auf der falschen Annahme, der menschliche Geist bilde im wesentlichen eine Verlängerung unserer fünf Sinne.[sup]13[/sup]
Schon das ist eine wichtige Quelle für verbreitete, aber eindeutig falsche, ja sogar absurde bis hin zu wirklich betrügerischen Annahmen, so wie unter den folgenden Umständen.
All diese und ähnliche Annahmen in der heute vorherrschenden europäischen Kulturtradition, einschließlich der naturwissenschaftliche Grundannahmen allgemein, beruhen seit Aristoteles bis Paolo Sarpi und danach auf einem willkürlichen, falschen Glauben an so etwas wie ein universelles Entropieprinzip (d.h. den Betrug des „Zweiten Hauptsatzes der Thermodynamik"). Die wichtigste Folge dieses Aberglaubens an die „universelle Entropie" lassen sich für unsere Zwecke neben den Urhebern dieses Dogmas, Aristoteles und Paolo Sarpi, auch auf Rudolf Clausius, Bertrand Russell, John von Neumann u.a. zurückführen, deren Annahmen sich im übrigen auch in den absurden, aprioristischen, rein mathematischen Annahmen der Euklidischen Geometrie und deren Abarten widerspiegeln. Diese unmoralischen Ableitungen von Aristoteles, etwa in der empiristischen Lehre von Paolo Sarpi und dessen Nachahmer Adam Smith[sup]14[/sup] oder sogar noch abstoßenderen Vorstellungen, sind die Ursache dafür, daß die meisten Auffassungen über die funktionelle Beziehung zwischen dem menschlichen Geist und dem von uns bewohnten Universum systematisch falsch sind.
Die grundlegende Inkompetenz aller monetaristischen Lehren liegt im wesentlichen darin, daß sie sich auf „aprioristische" Annahmen stützen, die mit dem Irrglauben zusammenhängen, das Universum sei nach den rein mathematischen Konzepten verrückter Reduktionisten organisiert – Reduktionisten wie die bekannten Verehrer Isaac Newtons und Adam Smiths wie Leonhard Euler, Pierre-Simon Laplace, Augustin Cauchy, Rudolf Clausius, Karl Weierstraß sowie reine Mathematiker wie der noch halbwegs achtbare Rudolf Hilbert oder der ganz widerwärtige Bertrand Russell und dessen Verehrer.[sup]15[/sup]
Tatsache ist, daß das Universum selbst mit unserer Galaxie und allen ihren allgemeinen Unteraspekten sich in einem Prozeß ständiger noetischer Entwicklung befindet. Es ist ein Universum, das implizit endlich, aber unbegrenzt ist, wie Albert Einstein aus dem leider recht seltenen Beispiel einer ursprünglichen Entdeckung eines vernünftigen neuzeitlichen Wissenschaftlers schloß, nämlich Johannes Keplers universelles Gravitationsprinzip, dessen Bedeutung in Keplers Weltharmonik im einzelnen beschrieben ist. Diese Vorstellung ist entsprechend verbunden mit einer noetisch von oben nach unten gerichteten Organisation unseres Universums, so auch von unserer Galaxis abwärts bis zur Entwicklung von Leben auf unserem Planeten Erde.[sup]16[/sup]
Allerdings?!
Da alle diese Vorstellungen ebenso wie die gegenteiligen in der bekannten Wissenschaftspraxis Produkte menschlicher Geistesfunktionen sind, läßt sich die entscheidende Frage an die gesamte Erfahrung der Menschheit in der folgenden Hypothese der höheren Hypothese ausdrücken: Schaffen einzelne Menschen tatsächlich Wissen, durch das man danach das Universum – durch die Erkenntniskraft des Individuums – auf einen höheren anti-entropischen Zustand bringen kann?
Das Experiment, anhand dessen sich die Bedeutung einer solchen Hypothese am besten veranschaulichen läßt, betrifft beispielsweise die Zunahme der potentiellen relativen Bevölkerungsdichte menschlicher Gesellschaften durch den Einsatz steigender Energieflußdichten für die Verbesserung der Arbeitsproduktivkraft. So ist die Menschheit die einzige Gattung, die sich nicht nur entschieden hat, das Feuer zu nutzen, sondern deren Fortbestand von der gezielten Anwendung von „Feuer" in Formen ständig steigender Energieflußdichte abhängt. Die Erkenntnis, daß der kulturelle Fortschritt in der Geschichte von einer steigenden Energieflußdichte (gemessen pro Kopf und pro Quadratkilometer) abhängt, bildet den ersten entscheidenden Schritt zu einem tieferen Verständnis dieser Fragen. Tatsächlich ist jede Gesellschaft, die sich auf eine feste Obergrenze der Energieflußdichte einschränkt, eine sterbende Gesellschaft, die sich durch ihre Einstellung, eine entropische Abnutzung sei unvermeidlich, willentlich zugrunde richtet. (Eine Gesellschaft, die auf das Niveau von Windmühlen und Sonnenkollektoren herabsinkt, ist nicht existenzfähig und wird auch nicht viel länger weiterexistieren.)
Daher symbolisiert konkret in der Geschichte der europäischen Zivilisation der Versuch oligarchischer Gesellschaftsinteressen, den Männern und Frauen, die als die unteren sozialen Schichten erachtet werden, eine fortschreitende Nutzung des Feuers zu verbieten, eine Form der „Tyrannei der heidnischen Götter", wie beim olympischen Zeus in Aischylos‘ Der gefesselte Prometheus. Bereits zur Zeit des Aischylos war der pro-satanische Delphi-Kult von Apollo/Dionysos ein beispielhafter Fall der verkommenen Seefahrergesellschaften, die dem sogenannten „oligarchischen Modell" folgten, wie dem sogenannten „Persischen Modell" oder diesem Kult von Delphi. Das gleiche Modell verkörpern heute der ultramalthusianische Kult des World Wildlife Fund der Prinzen Philip und Bernhard sowie Kulte wie die von Bertrand Russell geprägten Cambridge-Apostel oder deren Ableger vom Club of Rome und dem radikal malthusianischen Internationalen Institut für Angewandte Systemanalyse (IIASA) im österreichischen Laxenburg.[sup]17[/sup]
Die Hypothese muß so formuliert sein, daß sie inhaltlich übereinstimmt mit den Erklärungsversuchen der Entstehung von Leben in unserem Sonnensystem als Produkt eines höheren Prinzips der Galaxie, an deren Rand unser Sonnensystems liegt.[sup]18[/sup]
Das Problem in dieser Hinsicht, das selbst unter Fachkreisen weitgehend toleriert wird, besteht darin, daß in den Überzeugungen der Anhänger von Tyranneien wie der von Aristoteles und Euklid in der Antike und von Paolo Sarpi in der Neuzeit wirkliche universelle Prinzipien nicht existieren. Ihre Weltsicht besteht nur aus einem unveränderlichen System heidnischen religiösen Apriori-Glaubens an die Herrschaft von Wirkungen, für die keine wirkliche Ursache bekannt ist.[sup]19[/sup]
Der menschliche Geist: ein Rückblick
Die Sinneswahrnehmung reduziert die menschliche Sicht des Universums entweder auf bloße Objekte im Raum oder auf eine Mißdeutung des dritten Abschnitts von Bernhard Riemanns Habilitationsschrift; dagegen erscheint dem gesunden Verstand die Singularität, die man mit Sinneswahrnehmung allein nur als ein Objekt im Raum zu definieren versucht, als ein Ausdruck des zugeschriebenen Objekts, das den Ort der Singularität in der Raumzeit definiert. Es gibt keinen „leeren Raum", der die Singularität als ein Objekt „im Raum" enthalten könnte.
Diese Tatsache, daß kein wirklich „leerer Raum" existiert, sollte für uns ein Grund sein, die Natur der individuellen menschlichen Geisteskräfte, die weit über dem stehen, was heutzutage generell noch immer als individueller menschlicher Geist gilt, d.h. weit über den angenommenen fünf oder mehr Sinnen des Menschen, noch einmal ganz genau zu ergründen.
Man verstehe diese Unterscheidung wie folgt.
III. Was ist unser Verstand – wirklich?
Greifen wir hiermit den Gedankengang zum menschlichen Geist wieder auf, mit dem ich vor mehreren Jahren in verschiedenen Schriften begonnen habe. Beschäftigen wir uns mit dem verbreiteten akademischen Fehler, der erkannt und dann beseitigt werden muß, um die wirklichen Prinzipien zu behandeln, um die es hier geht.
Um diese Untersuchung dort in Zeit und Raum zu verankern, wo ich diesen Ausflug in die Wissenschaft während meiner jungen Tage begonnen hatte, lenke ich die Aufmerksamkeit zunächst auf meine frühesten bewußten Erinnerungen an die Ursprünge meiner heutigen philosophischen Anschauung, mit etwa 14 Jahren. Schon damals hatte ich bei den Wochenendausflügen meiner Familie zur Charlestown-Marinewerft in Boston jede Ehrfurcht vor der Grundidee des Euklidischen Apriorismus verloren.
Diese Erfahrung aus meiner Jugendzeit führte mich später, nach Kriegsende in den vierziger Jahren, zu der selbstgestellten Aufgabe, eine eigene wissenschaftliche Argumentation zu entwickeln. Zunächst war dies über weite Strecken eine Frucht meiner damaligen Reaktion gegen den Betrug von Prof. Norbert Wiener (die „Informationstheorie") und John von Neumann mit seinem irrationalen Ansatz der Zahlentheorie. Professor David Hilbert hatte Jahrzehnte zuvor die beiden als Betrüger aus dem „mathematischen Genealogieprojekt" an der Universität Göttingen hinausgeworfen.[sup]20[/sup]
Dabei muß man an Hilberts eigene Irrtümer denken.
Zu den verschiedenen „mathematischen Genealogieprojekten" unterschiedlichster Strömungen gehören die österreichische Schule Ernst Machs und die deutsche reduktionistische Schule David Hilberts auf der einen Seite und Bertrand Russell auf der anderen Seite. Argumente aus Russells The Principles of Mathematics und Principia Mathematica wurden seit den 1920er Jahren zu einem wesentlichen Faktor des weitgehend erfolgeichen Vorstoßes, die Wissenschaft zu zerstören und entsprechende neomalthusianische Kulte aufzubauen. Die verbreitete akademische Unterstützung für solche radikal reduktionistischen Kulte an Universitäten und anderswo ist ein wesentlicher Faktor bei der Umsetzung der Politik, welche seit damals bis heute die europäische Zivilisation von innen her zerstört.
Die Argumentation von Russell-Anhängern wie den Aufschneidern Wiener und von Neumann ist spezifisch anti-humanistisch. Auf den ersten Blick meinen einige vielleicht: „Was soll’s?" Wurzelte Russells Argumentation nicht in dem reduktionistischen Unsinn, der sich in einem langen Strang von Euklid bis zu ihm und seinen Anhängern zieht? Einen Reduktionismus dieser Art hat bereits Aristoteles gelehrt, und das gleiche predigten die Propheten des Paolo Sarpi (wie etwa der Betrüger Adam Smith), mit schlimmsten Folgen für die Gesellschaft.
Russell und seine Anhänger waren im Kern ihrer Argumentation noch viel barbarischer. Aus dem, was Russells Verehrer wie Wiener und von Neumann predigten, sollte hinsichtlich der Folgen für die Gesellschaft insgesamt letztlich Joseph Schumpeters abstoßende, Hitler-artige Lehre der „schöpferischen Zerstörung" werden. Das ist nur ein anderes Etikett für die gleiche Hitler-ähnliche Sozialpolitik des bewußten Völkermords, welche vom World Wildlife Fund (WWF) des britischen Prinzen Philip und seines inzwischen verstorbenen Komplizen, des holländischen Prinzen Bernhard, vertreten wird.[sup]21[/sup]
Der wesentliche Beweis für die Unrichtigkeit der Annahme – beispielsweise bei den Anhängern Bertrand Russells -, physikalische Prinzipien ließen sich nach rein mathematischen Maßstäben definieren, liegt darin, daß die Entdeckung universeller physikalischer Prinzipien damit verbunden ist, Hypothesen und Ideen zu deren Überprüfung zu entwickeln. Diese müssen dann einem experimentellen Beweis unterzogen werden, und zwar mit Methoden, die ihrerseits mit entscheidenden Experimenten geprüft werden müssen, um die vermutete universelle Gültigkeit einer behaupteten Entdeckung eines tatsächlich universellen physikalischen Prinzips zu bestätigen. Beispiele hierfür erhält man aus Johannes Keplers ureigener, hocherfolgreicher Entdeckung des Prinzips universeller Gravitation, deren Bedeutung Albert Einstein so bewertete: Keplers Entdeckung geht von einem Universum aus, das endlich, aber nicht begrenzt ist.
Der Grundfehler in der langen Geschichte der Ersetzung der Wissenschaft durch bloße Mathematik besteht darin, daß die wirkliche Entdeckung gültiger universeller physikalischer Prinzipien völlig außerhalb des Bereichs bloßer mathematischer Deduktion bzw. der von Bertrand Russell festgestellten Äquivalenz von Deduktion und Induktion liegt – das Beispiel von Keplers Entdeckung der Gravitation macht dies deutlich. Daher waren Aristoteles und Sarpi letztlich gleichermaßen absurd, was an ihren aprioristischen Versuchen, eigentlich physikalische Prinzipien der bloßen Mathematik zuzuweisen, deutlich wird. Aristoteles und Euklid sind bei der Geometrie so verfahren, und Sarpi und Adam Smith taten es, indem sie die Empfindung von Lust und Schmerz an die Stelle wirklicher Prinzipien setzten. Auf einem solchen billigen Ersatz basiert die Überzeugung der Anhänger dessen, was Paolo Sarpi und Adam Smith nicht nur taten, sondern worauf sie auch noch stolz waren.
Entsprechend werden die Ursprünge des anglo-holländischen liberalen Systems der britischen Monarchie, dessen Methoden auf Massenmord hinauslaufen – wie bei dem menschenfeindlichen, imperialistischen World Wildlife Fund (WWF) -, äußerst klar von dem Historiker und Dramatiker Aischylos in seiner Prometheus-Trilogie behandelt. Aischylos verwendete als höchst treffendes Bild für sein Drama den olympischen Zeus, der den sogenannten „unteren Klassen" der Menschheit den Gebrauch des „Feuers" verbot, womit Zeus genau die gleiche Absicht verfolgte, die heute hinter der offiziellen WWF-Völkermordpolitik der britischen Monarchie steht.
Hierbei muß jedoch betont werden, daß man, wenn man die heutigen britischen Pläne für globalen Völkermord beurteilen will, gleichzeitig das erforderliche Gegenmittel gegen den verderblichen Einfluß der Ideologie des britischen Imperialismus identifizieren muß – das Prinzip der Kreativität, wie ich es hier definiere.
Was ist menschliche „Kreativität"?
Niemand sollte so einfältig sein, anzunehmen, am sogenannten „Zweiten Hauptsatz der Thermodynamik" wäre irgendein Körnchen Wahrheit – er war von Anfang an ein Schwindel. Tatsächlich ist das gesamte Universum, wie wir es heute kennen, schöpferisch. Der Unterschied zwischen den Menschen und den Tieren ist dabei, daß tierische Kreativität den Lebensformen des Universums praktisch angeboren ist, während die menschliche Kreativität spezifisch und bewußt noetisch ist – sie folgt als Prinzip einer bestimmten Absicht, die letztlich entsprechend Platons Vorstellung der Hypothese der höheren Hypothese geordnet ist. Bei den radikalen Reduktionisten, wie den Anhängern des Aristoteles oder Sarpis bzw. den offen satanistischen Abarten wie Russell und seinen Anhängern, gibt es eine solche Absicht nicht.
Zum Beispiel basiert die menschliche Existenz allgemein darauf, die besten verfügbaren Vorkommen der aktuell verwendeten Rohstoffe „aufzubrauchen", was manche vielleicht – zu Unrecht – als fatal bezeichnen würden. Nur wenn wir so handeln, daß wir eine „potentielle Steigerung relativer Energieflußdichten" bewirken, können wir genug kapitalintensive, qualitative Fortschritte in der Arbeitsproduktivkraft erzielen, um die relative Erschöpfung der relativ reichsten Rohstoffvorkommen mehr als auszugleichen. Das Universum ist so!
Der Punkt wurde durch die Untersuchung von Fossilien irdischer Lebensformen soweit geklärt, daß keine rationalen Einwände mehr möglich sind. Ähnlich ist auch die Zielsetzung eines kürzlich veröffentlichten Videos Der extraterrestrische Imperativ – Teil 2, worin die Korrelation zwischen den von unserer Galaxis ausgehenden Periodizitäten und der Existenz und Rolle von Leben in den Funktionsgrenzen unseres Sonnensystems dargestellt wird. Auf diese Weise sieht man die „Frühgeschichte des Lebens auf der Erde" im Rahmen solcher galaktischer Einflußgrößen und kann mit anfänglichem Erstaunen feststellen, daß über einen sehr langen Zeitraum die vorherrschenden Lebensformen auf unserem Planeten Einzeller oder eng verwandte Lebewesen waren. Leben ist kein Ausdruck von Pflanzen und Tieren; Pflanzen und Tiere sind das Produkt eines universellen Lebensprinzips.[sup]22[/sup]
Die Hauptaussage lautet wie in Genesis 1: Das gesamte Universum ist Ausdruck einer ständig wirkenden universellen Kreativität – universeller Noesis. Jedoch drückt sich Kreativität auch in den Prozessen aus, die als nichtlebend eingestuft werden, das sind die Prozesse, die Akademiemitglied W.I. Wernadskij als Lithosphäre definiert, im Unterschied zu den kreativen Prozesse von Lebewesen und drittens der willentlichen Schöpferkraft, die nur dem Menschen und dem Schöpfer selbst zukommt.
Der schlagende Beweis für die eben angestellten Überlegungen war der Einsatz der Methode, die in meinen mehr oder weniger einzigartigen Leistungen bei der Wirtschaftsprognose zum Ausdruck kommt – angefangen im Sommer 1956 mit meiner Vorhersage einer schweren Wirtschaftsrezession in den Vereinigten Staaten für Ende Februar oder Anfang März des darauffolgenden Jahres. Die von mir vorgelegten Beweise beziehen sich offensichtlich auf ausgewählte, relative Ausnahmefälle; berücksichtigt man jedoch die höhere experimentelle Bedeutung meiner erfolgreichen Anwendung dieser auf Riemann aufbauenden Prognosemethode, dann sind meine Erfolge wie „Orientierungspunkte" im Hinblick darauf, wie sie ein universelles Prinzip ausdrücken.
Mein Vorhersageerfolg Mitte der fünfziger Jahre gründete auf der Erkenntnis, daß die törichte Politik von Arthur Burns die Rezession 1957 hervorrief. Man sieht dies noch deutlicher, wenn man diesen Faktor mit der allgemeinen Praxis der Adam-Smith-Schule kombiniert. Diese Schule berücksichtigt niemals die langfristigen Wirkungen realwirtschaftlicher Prinzipien, was stets mehr oder weniger katastrophale Folgen hat, so wie wir dies gegenwärtig in Extremform erleben. Die Fehler, die auf diese Weise von den tonangebenden Wirtschaftsschulen produziert werden, wären unter den Bedingungen, die Präsident Franklin Roosevelts Politik auferlegte, nicht durchgegangen. Aus diesem Grund waren alle schweren Krisen der US-Wirtschaft der Nachkriegszeit, besonders seit der Ermordung Präsident John F. Kennedys, eine Folge anti-Rooseveltscher Lehrmeinungen, die die Finanzwelt und ihre Prostituierten in den Universitäten und den meisten führenden Pressemedien verbreitet haben. Was ich Mitte 1956 voraussagte, hätte eigentlich für jeden Ökonomen, der nicht die Laster eines Arthur Burns oder seinesgleichen mit sich herumträgt, offensichtlich sein müssen.
Betrachtet man genauer die Geschichte ähnlicher Torheiten von der antiken bis zur neuzeitlichen europäischen Zivilisation (und auch anderer Kulturen), erhält man schlüssiges Faktenwissen über die Menschheitsgeschichte in den Regionen um das Mittelmeer, wobei sich die Idee, den Menschen mehr oder weniger eine „Nullwachstumsdoktrin" aufzuzwingen, auf eine ganz spezifische, bewußte Vermischung unmoralischer Gesellschaftsformen zurückführen läßt. Beispiele für diese bewußte Verhängung einer brutalen Knechtschaft über die meisten in dieser Region lebenden Menschen sind das antike Babylon oder Griechenland unter dem Joch von Tyranneien wie dem Apollo-Dionysos-Kult von Delphi. Das sind Fälle der barbarischen, willkürlichen und verlogenen Politik, die man bereits zu jenen Zeiten „das oligarchische Modell" nannte. Typisch sind das angestrebte zweiteilige Imperium von König Philip von Makedonien und dem sogenannten „Persischen Reich" und in der neueren Zeit die „Umweltschutzbewegung", die mit moralisch verkommenen sozialen Gruppen, z.B. aus dem Umkreis der britischen Monarchie und amerikanischen Präsidenten wie Theodore Roosevelt und Barack Obama, verbunden ist.
Die Legende der Überbevölkerung
„Überbevölkerung von was?" Ist Ihnen nicht aufgefallen, daß die Erde nur ein winziger Teil unseres Sonnensystems ist, und daß das Sonnensystem nur ein winziger Nachzügler am Rande dieser Galaxie ist?
Entgegen den betrügerischen Behauptungen, die verkommene Kreaturen wie die geistigen Väter und Unterstützer des World Wildlife Fund heute verbreiten, gab es von der Zeit der bekannten Mittelmeerkulturen der Antike bis heute niemals wirklich eine Gefahr der „Überbevölkerung" – das Motiv für systematische Bevölkerungskontrolle ist vielmehr eine bestimmte Form barbarischer Lust, die mit der Herrschaft von Tyrannen wie denen des heutigen Britischen Empire verbunden ist.
Tatsächlich war die gesamte Geschichte der Ursprünge und Entstehung unserer Vereinigten Staaten ein Kampf für die Befreiung von dieser viehischen Herrschaft des Oligarchentums, wie sie die noch heute andauernde Herrschaft der britischen globalen Finanzoligarchie für uns vor allem strategisch verkörpert. Typisch hierfür ist die Gründung der Inter-Alpha-Finanzgruppe (BRIC) im Jahr 1971, hinter der praktisch das Vorhaben stand, unsere Republik und den Großteil des gegenwärtigen Bevölkerungsniveaus der Welt endgültig zu zerstören. Mit Hilfe der britischen Marionetten-Präsidentschaft Barack Obamas soll jetzt diese Heldentat vollbracht werden.
Die derzeitige Politik Barack Obamas und des Leiters der Federal Reserve bedeutet eine Beschleunigung des steilen Anstiegs der Sterberate unter der Mehrheit der Bürger, den die entsprechenden, insbesondere unter den Präsidenten George W. Bush und Barack Obama eingeleiteten Maßnahmen hervorgerufen haben.[sup]23 [/sup]Dies ist eine moderne Form jenes „oligarchischen Modells", das in den Vereinbarungen zwischen dem Persischen Reich und dem unglückseligen König Philip von Mazedonien namentlich unter dieser Bezeichnung definiert ist. Wenn jemand in unseren Vereinigten Staaten die Einführung eines solchen Modells in irgendeiner Weise unterstützt, läuft das auf Landesverrat hinaus, oder es ist ein Bestandteil in dem von Obama ausgeführten Krieg der britischen Drogenhändler gegen die Verfassung der Vereinigten Staaten, wie er gegenwärtig u.a. in Afghanistan stattfindet.
Das Motiv dieses „oligarchischen Modells" war im wesentlichen keine „ehrliche" Sorge vor der „Überbevölkerung". Die klare, grausame Absicht, z.B. hinter der Gesundheitspolitik des britischen Premierministers Tony Blair und des US-Präsidenten Barack Obama in ihrer jeweiligen Amtszeit, war und ist es, der Masse der Bevölkerung auf ein Niveau viehischer Lust und Stumpfheit herabzuwürdigen. Man erinnere sich, daß es das Erbe der britisch gesteuerten Konföderierten Staaten von Amerika noch vor recht kurzer Zeit verlangte (mancherorts sogar noch heute), daß ein Afroamerikaner Platz machte, den Hut ehrfurchtsvoll in der Hand haltend, wenn eine vermeintlich vornehme hellhäutige Dame auf dem Bürgersteig vorüberkam – und das im gesellschaftlichen Leben der Vereinigten Staaten noch für den größten Teil des letzten Jahrhunderts.
Die Absicht des Oligarchentums äußert sich in Aufbau, Verbreitung und Erhalt eines oligarchischen Systems, und das ist auch die internationale Politik des heutigen Britischen Empires. Die Absicht des Oligarchentums ist es, die Masse der Bevölkerung dumm zu halten. Dazu müssen die gesellschaftlichen Gruppen der Oligarchen die zulässige Obergrenze der Bevölkerungsdichte ihrer Opfer herabsetzen und die Bevölkerung auch in Bezug auf die Nutzung der relevanten Formen des „Feuers" („Energieflußdichte") für dumm verkaufen. Hier liegt der Ursprung der heutigen menschenfeindlichen Kampagnen quasi-jakobinischer Mobs gegen alle sinnvoll anwendbaren Kraftquellen und anstelle jedweder Vernunft für ungeheuer teure Windmühlen und inhärent verschwenderische, noch weniger als nutzlose Sonnenkollektoren.
Die oligarchische Fraktion sieht eine große Gefahr für ihr vermeintliches Eigeninteresse darin, daß eine Bevölkerung durch Mittel wie eine systematische Förderung der Komposition und Praktizierung klassischer Kunst wirklich intelligent werden könnte. Diese Furcht der transatlantischen, oligarchischen Kreise äußerte sich nach dem Zweiten Weltkrieg darin, wie sie durch die Einführung der Methoden des „Kongresses für Kulturelle Freiheit" menschlichen Anstand systematisch unterdrückten. Man sieht es auch am Leben unter der Gesundheits- und Sozialpolitik des mehr als nur halb verrückten „Onkel Tom" Barack Obama heute.
Zugegeben, wenn man die Menschen dumm hält, sind sie deshalb auch viel unproduktiver, dennoch ist es das, worauf die Regierung Obama heute mit ihrer Rauschgiftpolitik und ähnlichen Methoden abzielt. Das funktionale Motiv hinter der Bevölkerungskontrollpolitik der oligarchischen Kreise war nicht an sich die Furcht, daß sich die Bevölkerung zu stark vermehren würde. Was sie fürchten ist, daß die Notwendigkeit der Versorgung einer wachsenden Bevölkerung die Gesellschaft dazu zwingt, die „Untertanen" naturwissenschaftlich und sonst intellektuell ständig weiterzuentwickeln. Um eine gebildete Bevölkerung zu verdummen, muß man sie erst in den Wahnsinn treiben – der Trend der weltweiten sogenannten „Umweltbewegung" und der ständige Kriegszustand in Asien und Afrika demonstrieren diesen Zusammenhang.
Deshalb förderte die britische Monarchie systematisch den wissenschaftsfeindlichen Betrug mit dem „Umweltschutz", um sich ein Mittel zu verschaffen, die relative Macht der finanziell privilegierten Oligarchie – etwa der Londoner City, der Bostoner „Vault", der Wallstreet und der „Chicagoer Schule" – zu erhalten.
Die gleiche Gesellschaftspolitik verfolgten schon Aristoteles und der Kult von Delphi – der erbitterte Feind Platons und seines Erbes. Dies setzte sich fort als Motiv Kaiser Konstantins für sein Dekret, die christlichen Bischöfe dem Kult des römisch-imperialen Pantheons zu unterstellen. Zuvor war die gleiche Furcht vor einer Entwicklung der freien geistig-schöpferischen Kräfte der Menschen der Grund, warum Kaiser Tiberius von seinem Sitz auf der Insel Capri aus die Kreuzigung Jesu anordnete und warum Kaiser Nero die Massaker des Römischen Reiches an den Christen in Gang setzte.
Um die Wurzeln des Römischen Reichs zu verstehen, muß man auch die Bedeutung der Verhandlungen berücksichtigen, die auf Capri zwischen Octavian, dem späteren Kaiser Augustus, und einer aus Vorderasien angereisten Gruppe von Priestern des Mithraskultes stattfanden. Mit diesen Verhandlungen vereinigten sich die bis dahin rivalisierenden Mächte, die der in Ägypten herrschende Mithraskult Vorderasiens und Rom selbst verkörperten. Die daraus resultierende Pantheon-Vereinbarung machte, nachdem Mark Anton und Cleopatra als Hindernis beseitigt waren und ihre Umsetzung möglich wurde, den Weg frei für die Errichtung eines einheitlichen Römischen Reiches, dessen Herrschaft sich über das gesamte Mittelmeer und seine Küstenländer erstreckte. Diese Entwicklung bildet das Fundament der Geschichte der europäischen Zivilisation seit jener Zeit bis jetzt, da jenes neue Römische Reich, das seinen Mittelpunkt im Finanzzentrum und im Königshaus in London hat und seit 1971 durch die Inter-Alpha-Finanzgruppe und die Anweisungen des Maastricht-Abkommens herrscht, seine Macht zu verteidigen sucht.
Tatsächlich reichen die Ursprünge der um das Mittelmeer konzentrierten europäischen Form des antiken Seemachtsimperialismus weit hinter das imperiale Rom zurück. Der Imperialismus, dessen hervorstechendster Aspekt der Monetarismus ist (im Unterschied und Gegensatz zu modernen souveränen Formen nationaler Kreditsysteme wie dem der amerikanischen Verfassung), existierte schon mehr als ein Jahrtausend parallel zu zahlreichen rivalisierenden Formen der See- und Landherrschaft, bevor als Frucht dieser Verhandlungen von Capri ein imperialistisch-monetaristisches System der Einheits- und Willkürherrschaft errichtet wurde.
Der maritime Imperialismus, unter welchen Bezeichnungen er auch immer zu verschiedenen Zeiten seinen Angelegenheiten nachging, war schon immer international, d.h. ein Reich bzw. eine Kombination von Reichen. Dem entsprach das römische Recht, das immer noch die Grundlage für das heutige Weltsystem des Imperialismus definiert. Solange und wo immer heute ein monetaristisches System existiert, wird der Nationalstaat zu einer Marionette eines monetaristischen Weltreichs internationaler Finanziers degradiert. Die Abschaffung des Systems fester Wechselkurse 1971, bei der die treibenden Kräfte der Regierung von US-Präsident Richard M. Nixon, wie Arthur Burns und George Shultz, der britischen Absicht als Werkzeug dienten, nutzte vor allem dem neuen, imperialistisch-monetaristischen Weltsystem, das Lord Jacob Rothschild mit der Gründung der Inter-Alpha-Finanzgruppe als Lakai des Königshauses ihrer imperialen Majestät Königin Elisabeth II. aufbaute.
Unter den monetaristischen Erscheinungsformen der imperialen Systeme der Antike, des Mittelalters und der Neuzeit – wie etwa dem britisch-imperialen Commonwealth und der Inter-Alpha-Gruppe heute – wird der Wert nominellen oder anderen Reichtums nicht einer physischen Funktion des fraglichen Wertes zugeschrieben, sondern der Macht, aktuell einen nominellen Wert zu dekretieren. Diese Macht lag bei einem internationalen imperialen System, wie Rosa Luxemburg in ihrer Schrift Die Akkumulation des Kapitals beschreibt, deren Argumentation Herbert Feis vom US-Außenministerium später bestätigte. Dies wird in den Prinzipien des bekannten imperialen römischen Rechtes hervorgehoben, auch wenn praktisch alle anderen bekannten Ökonomen in ihren Abhandlungen zu diesem Gegenstand bis heute anderes behaupten. Der Imperialismus geht nicht von einem Nationalstaat aus, auch wenn das Empire einen Nationalstaat beinhalten kann, wie heute etwa das Vereinigte Königreich als Unterabteilung des Empires. Ein Reich kann die Herrschaft über mehrere unterworfene Nationen vereinen, aber die Existenz des Reiches an sich bleibt stets Ausdruck eines primär supranationalen Interesses. Die Rolle der Inter-Alpha-Gruppe seit 1971, die etwa zu der Zeit gegründet wurde, als das von Franklin Roosevelt begründete Bretton-Woods-System fester Wechselkurse beseitigt wurde, veranschaulicht das.
Das allgemeine Versagen selbst der meisten führenden Ökonomen und Regierungen der Welt in Wirtschaftsfragen heute ist vor allem darauf zurückzuführen, daß ein weitverbreiteter Glauben an die Fiktionen herrscht, die vertuschen sollen, daß jedes in supranationaler Form operierende monetaristische System seinem Wesen nach keinen wirklich souveränen Nationalstaat, sondern ein imperialistisches System darstellt.
Die relative Idiotie in Bezug auf Volkswirtschaft, die sich in einer weitverbreiteten, fast religiösen Verehrung von vermeintlichem Geldwert äußert, findet ein sehr wichtiges Gegenstück in einem inhärent inkompetenten Wissenschaftssystem, dem die Realität der Substanz mangelt; der Fall der Euklidischen Geometrie ist typisch dafür.
Der Fall Euklid zeigt, wie die Absicht des Aristoteles in den irrationalen Kult der Euklidischen Geometrie mündete, wo wirkende physische Ursachen ausgeschlossen sind.[sup]24 [/sup]Die religiöse Verehrung, die man unter dem Begriff „Genealogie der Mathematik" kennt, wie moderne Mathematiker wie Rudolf Clausius und später David Hilbert sie gewöhnlich vorschlagen, drohte zum hochbrisanten Gegenstand eines Streits zu werden, dem C.F. Gauß aus Rücksicht auf die bedrohliche Natur und politische Macht der herrschenden, inquisitorischen Form der mathematischen Ideologie seiner Zeit vorsichtig aus dem Wege ging. Bis zum heutigen Tage ist dies ein kategorisches Problem in der naiven Art und Weise, wie Physiker Mathematik entwickeln und verwenden, und in der Gehirnwäsche, der Physiker durch Mathematiker unterzogen werden, wobei die Anhänger des unglaublich bösartigen Bertrand Russell die schlimmsten waren.
Damit kommen wir nun zu der Frage, wie sich der Hauptunterschied zwischen dem großartigen Platon und dem Übel des Aristoteles, wie es bis heute in zahllosen Gestalten auftritt, näher eingrenzen läßt.
Worum geht es?
Der Ursprung der systemischen Inkompetenz von Handlungen im Namen der Wissenschaft von der Antike bis heute, welche sich leicht erkennbar als Muster in der inneren und äußeren Politik von Nationen niederschlägt, zeigt sich besonders anschaulich an den Gemeinsamkeiten der Lehren des Aristoteles (wie z.B. die Euklidische Geometrie) und des modernen Liberalismus Paolo Sarpis und seiner Nachfolgern, die eine empiristische Methode in Form reduktionistischer Mathematik fördern.
Philon von Alexandria, der mit dem christlichen Apostel Petrus in Verbindung stand, wandte sich scharf gegen die Behauptung des Aristoteles, die Fähigkeit der Gottheit zur Schöpfung habe nach der Fertigstellung des Universums aufgehört. Es ist kein Zufall, daß Philon so rüde mit Aristoteles umsprang. Das Universum ist schöpferisch und hat nie aufgehört, schöpferisch zu sein. Trotzdem leidet unsere Gesellschaft immer noch unter dem Unsinn, den Philon in der Doktrin des Aristoteles erkannte. Ein Beispiel ist der Betrug, den man als den sogenannten „Zweiten Hauptsatz der Thermodynamik" kennt. Wie schon der Evangelist Lukas warnte: „Wo diese werden schweigen, so werden die Steine schreien!" Tatsächlich herrscht in diesem Universum nichts so sehr wie universelle Kreativität, wie Albert Einstein in Bezug auf Keplers Leistung beim Erkennen eines universellen Prinzips der Gravitation sagte: es drücke ein endliches, aber unbegrenztes Universum aus – und das in jedem Moment der höheren Ebene der Existenz dieses Universums.
Der „Zweite Hauptsatz der Thermodynamik" war niemals ein Prinzip einer kompetenten wissenschaftlichen Arbeit, er war ein Betrug. Dabei geht es schon immer, wie schon für Aristoteles, einen aktiven Anhänger des oligarchischen Kultes von Delphi, nicht um eine wissenschaftliche, sondern um eine gesellschaftliche Doktrin. Entsprechend war die Erwiderung des Aischylos in dessen Prometheus-Trilogie.
Mit den einführenden Bemerkungen in diesem Kapitel sind unsere Erörterungen nun an einer kritische Phase angelangt: Unser Thema ist jetzt der Unterschied zwischen der bloßen Sinneswahrnehmung und der wahren Kenntnis universeller Naturprinzipien. Hier liegt der prinzipielle, absolute Unterschied zwischen der Sinneswahrnehmung und der menschlichen Kreativität. Von hier geht die betrügerische, ontologische Abkopplung des Begriffs der bloßen Sinneswahrnehmung von den ontologisch unabhängigen, Schöpferkräften des menschlichen Geistes aus. Wir kommen damit zum zentralen Gegenstand dieses gesamten Berichtes. Ich verweise nun mit besonderem Nachdruck auf den abschließenden, dritten Abschnitt der Habilitationsschrift Bernhard Riemanns von 1854.
IV. Ökonomie als angewandte Physik
In früheren Veröffentlichungen, die verwandten Fragen der Physik als solcher gewidmet waren, habe ich wiederholt hervorgehoben, daß die noetischen Funktionen des menschlichen Geistes grundsätzlich von den Funktionen der menschlichen Sinneswahrnehmung unterschieden werden müssen. Die Fakten, auf die man sich stützen muß, wenn man diesen kategorischen Unterschied behauptet, müssen sich noch an weiteren Fakten orientieren – den Belegen dafür, daß es ein Trugschluß ist, sich das Universum als einen Bereich des Raumes als solchem vorzustellen. Die Sinneswahrnehmung ist ein Schatten; der Geist, das Denken ist die Substanz.
Als ich dieses Kapitel begann, entschied ich, die Darstellung der Grundlagen der Volkswirtschaft als angewandte Physik auf ein späteres Kapitel dieses Berichts zu verschieben.
Ich betone: Es war eine Frage der Entscheidung. Obwohl ich es beweisen kann, wenn ich darauf insistiere, daß eine kompetente Wirtschaftswissenschaft Physik ist und nicht etwa Finanzbuchhaltung oder dergleichen, habe ich entschieden, daß es besser ist, einige Schlußfolgerungen aus diesem Beweis im folgenden Kapitel darzustellen. Ich will warnend vorausschicken, daß das in diesem Kapitel Dargestellte, was das wirtschaftswissenschaftliche Prinzip dahinter betrifft, später deutlicher werden wird. Der Inhalt dieses Kapitels wird dann rückblickend als Veranschaulichung des Prinzips dienen, und anschließend wird das eigentliche Prinzip vorgestellt, welches diesen Illustrationen zugrunde liegt.
Ich überlasse es dem Leser, in welcher Reihenfolge er den Inhalt des jetzigen und des folgenden Kapitels gewichten will. Ich beschreibe also hier zunächst, was tatsächlich geschehen ist, und benenne anschließend das Prinzip, welches dazu geführt hat, daß es gerade auf diese Weise geschehen ist.
***
Um uns dem Thema zu nähern, sei eingangs an den Umstand erinnert, daß alle kompetenten, auf experimentelle Weise erzielten Entdeckungen physikalischer Prinzipien auf ähnliche Art wie Johannes Keplers ureigene Entdeckung des Gravitationsprinzips erreicht wurden. Kepler erkannte, daß die gesuchte Entdeckung nicht durch bloße Deduktion aus wirklichen oder bloß vermuteten Sinneswahrnehmungen zu gewinnen war, sondern daß sie gleichzeitig „jenseits" und „zwischen" zwei oder mehr kontrastierenden Methoden der Wahrnehmung mit den Sinnen bzw. entsprechenden wissenschaftlichen Meßwerkzeugen liegen mußte.
Dementsprechend gehören die in diesem Bericht abgeleiteten Prinzipien – wie das Prinzip der Gleichzeitigkeit divergierender Erfahrungen aus dem Bereich des sehr Großen und des sehr Kleinen – im wesentlichen zu den Erfahrungen in dem Bereich, den Bernhard Riemann im Schlußabschnitt seiner Habilitationsschrift von 1854 behandelt. Das war Johannes Keplers große Leistung bei seiner einzigartigen Entdeckung des Prinzips universeller Gravitation, einer Entdeckung, die darauf beruhte, die Widersprüche in den Resultaten zweier unterschiedlicher Wahrnehmungskategorien – dem Sehen und der Harmonie des Hörens – aufzulösen. Dies erfordert eine Methode der Kontrastierung, die für meine ontologische Definition der Methoden für die Entdeckung wirklich universeller Prinzipien typisch ist.
Wenn man sich dem gerade angeschnittenen Gegenstand nähert, sollte man zunächst erkennen, daß sich die kompetente Sichtweise der neuzeitlichen Physik in einem bestimmten Dialog in der Wissenschaft findet, der sich innerhalb recht enger, für die gesamte Wissenschaft definierter Grenzen entwickelte. Man muß das Thema in den Rahmen stellen, der im klassischen griechischen Denken mit Platons Vorstellung der Hypothese der höheren Hypothese verbunden ist. In der Sprache der Neuzeit bedeutet dies den Standpunkt von Johannes Keplers ureigener Entdeckung des physikalischen Prinzips der Gravitation, betrachtet aus der Sicht von Albert Einsteins Verweis auf Keplers Arbeit, nämlich daß Kepler indirekt ein Universum definiert hat, welches in jedem Bezugsmoment endlich, aber nie äußerlich in der Raumzeit begrenzt ist.
So hat zwar die neuzeitliche Schule des Kardinals Nikolaus von Kues und seiner De Docta Ignorantia den großen Schwindel im Zusammenhang mit der Aristotelischen und Euklidischen Geometrie umgestoßen. Aber diese Erkenntnis – wo immer sie heute noch existiert – sollte den Lernenden in gewisser Weise darauf stoßen, daß schon Platon auf eine gewisse Weise grundsätzlich bereits genauso viel gesagt hat wie ich hier. Auch sein Freund Archytas hat den Punkt bereits in einer Art entscheidendem Experiment bei seiner konstruktiven Verdopplung des Würfels aufgezeigt, wie Eratosthenes später lobend hervorhob.
Jede gründliche Untersuchung der Anwendung dieser Methode wird im Erfolgsfall dazu führen, immer besser die wahre Bedeutung von Platons Begriff der Hypothese der höheren Hypothese in den Begriffen der Neuzeit zu erkennen. Zum Beispiel war Keplers Entdeckung des universellen Gravitationsprinzips durch die Gegenüberstellung von Sehen und Harmonie des Hörens die Lösung für eine Hypothese. Die Erkenntnis des Genies von Keplers Entdeckung der Gravitation führte Albert Einstein dann zu einer höheren Konzeption, einer relativen Hypothese der höheren Hypothese: daß das Universum, in dem das von Kepler entdeckte Gravitationsprinzip existiert, selbst einer Grundidee folgt, welche in dieser Hypothese der höheren Hypothese – ein endliches, aber dennoch experimentell unbegrenztes Universum – zum Ausdruck kommt.
Deshalb ist schon die Vorstellung an sich, es könnte unterschiedliche Eigenschaften von Raum, Zeit und Materie geben, als eine bloße Fiktion einzustufen, die in letzter Zeit ihren früheren Nutzen für die praktische Anleitung von Völkern und Nationen eingebüßt hat. Der Glaube an Materie ist selbst nur ein Produkt des menschlichen Geistes – eines Geistes, der Experimente durchführt, deren Resultate eigentlich jeden Glauben an irgendeine isolierte Vorstellung von „Materie" verbieten müßten.
Nehmen wir etwa das Beispiel der Volkswirtschaften der Welt seit der Antike bis in die Gegenwart – jenem katastrophalen Versagen nicht bloß praktisch aller Regierungen auf der Erde, sondern der ganzen Menschheit, und das nicht nur während der letzten 30 Jahre, sondern schon seit Anfang der sechziger Jahre, noch vor der Ermordung von US-Präsident John F. Kennedy. Praktisch ist die Politik, die den Kurs der Weltwirtschaft insgesamt etwa seit der Ermordung von Präsident John F. Kennedy bestimmt hat, heute klinisch als Massenwahn zu betrachten.[sup]25[/sup]
Sicherlich hat es in einigen Teilen der Welt in der Zeit nach 1945 und auch noch nach Kennedys Ermordung lokal einige Erfolge gegeben. Aber trotz dieser Verbesserungen, z.B. für einige Teile der Bevölkerung Indiens und Chinas, lief der Gesamttrend, gemessen in realen Veränderungen pro Kopf, besonders seit Kennedys Ermordung nicht einfach nur abwärts, sondern katastrophal abwärts. Das schlimmste ist, daß die allgemein vorherrschenden Meinungen, die die politischen Entscheidungen mitbestimmen, in den letzten Jahrzehnten in eine immer schlechtere Richtung liefen.
Jetzt, da die ganze Welt am Rande einer allgemeinen Zusammenbruchskrise taumelt, sollten wir uns fragen: In welche Richtung muß sich das Denken der Nationen und Völker verändern, wenn dieser Planet dem langen finsteren Zeitalter, das jetzt über alle Nationen hereinbricht, entgehen soll? Was war falsch am Denken der Nationen – praktisch aller heute existierenden Nationen?
Wo ist die Lösung?
Die Ansichten, die ich hier zur Anwendung bringe und die man als platonisch definieren sollte, zielen direkt auf den bereits erwähnten dritten Teil von Riemanns Habilitationsschrift ab. Das Universum als Ganzes in seinem Gesamtumfang, vom unmeßbar sehr Großen bis zum unmeßbar sehr Kleinen, läßt sich nur auf eine Weise auffassen. Diese Auffassungsweise wird beispielhaft deutlich an der Methode, die in Albert Einsteins Wertung von Keplers Entdeckung der universellen Gravitation ebenso zum Ausdruck kommt wie im Einfluß der Entdeckungen Riemanns, die wesentlich zu meiner erfolgreichen Neudefinition eines tatsächlich physikalischen Prinzips der Volkswirtschaft beitrugen.
Für den Moment sei es mir gestattet, eine breite Sicht dieses Themas in etwa folgender Annäherung zusammenzufassen.
Wenn man für unsere Zwecke hier zu den sprichwörtlichen tiefsten Wurzeln der Gründe vorstoßen will, warum die gegenwärtig unter den Nationen vorherrschenden Meinungen über unseren Gegenstand sich als katastrophal falsch erweisen, so liegt der Schlüssel für die notwendigen Antworten auf diese Fragen in jenem einzelnen Satz, mit dem Riemann seine Habilitationsschrift von 1854 abschließt. In diesem einzelnen, höchst provokativen Satz bemerkte ich Anfang der fünfziger Jahre den wirksamsten, fruchtbarsten Zugang zu einer modernen Wissenschaft der physischen Ökonomie, denn er befreit die Physik von allem, was Ähnlichkeit mit dem Einfluß von Aristoteles und Euklid und damit auch den Sophistereien der englischen und anderer engstirniger Anhänger Paolo Sarpis hat – d.h. insbesondere von „dem Gebiet der Mathematik", wie Riemann sagte.[sup]26[/sup]
Ich bin Ökonom und schreibe hier als physikalischer Ökonom und als der wohl erfolgreichste Prognostiker hinsichtlich der Resultate meiner Prognosen, die ich seit Mitte 1956 erstellt habe. Dieser Beitrag von mir zur Wissenschaft war nie „Zauberei" oder dergleichen; der Grund für meine vergleichsweise großen Erfolge liegt im System. Es ist einfach die gegenteilige Meinung, die bisher als allgemein anerkannter Maßstab für Ökonomen gilt, die jetzt so offensichtlich und schrecklich versagt hat. Der falsche Maßstab, der in allen maßgeblichen Nationen, die ihre Politik auch den anderen Nationen aufzwingen, durchgesetzt wurde, ist gescheitert, und das durchgehend in der gesamten Zeit, seit der widerwärtige Wallstreet-Mann Harry S Truman Präsident Franklin Roosevelts Nachfolge antrat.
Besonders auffällig ist dies, seit die Überreste von Präsident Franklin Roosevelts Politik abgewürgt wurden, was einen ähnlichen Effekt hatte wie später der Widerstand gegen wesentliche Aspekte der Wirtschaftspolitik der Regierung des ermordeten Präsidenten Kennedy – alles aus politischen Motiven britischer Herkunft. Besonders ging es dabei um den von Kennedy untersagten US-Krieg in Indochina, wobei Kennedy sich mit Leuten wie Armeegeneral Douglas MacArthur in der Opposition gegen einen solchen Krieg einig war. Nur durch die Ermordung Präsident Kennedys konnte der Weg für diesen Krieg frei gemacht werden, und so geschah es dann auch.
Um den wesentlichsten Punkt hinsichtlich der Hintergründe dieser falschen Ansicht zusammenzufassen, muß man besonders erwähnen, daß der Versuch, eine kompetente Wissenschaft der physischen Ökonomie aus der einfachen Erweiterung einer aristotelischen oder auch einer fragwürdigen sogenannten nicht-aristotelischen Geometrie eines N. Lobatschewskij oder Jonas Bolyai herzuleiten, funktionell als eine der Ursachen der allgemeinen Zusammenbruchskrise der Welt zu betrachten ist, die sich besonders seit der Auflösung des Wirtschaftssystems der USA im August 1971 anbahnte und jetzt akut wird.[sup]27[/sup] Derjenige Teil beispielsweise der wirtschaftswissenschaftlichen Profession, der sich nicht mit den grundsätzlichen Fehlern der Volkswirtschaftslehre befaßt, wie sie unter den entsprechenden Berufen der üblichen Fachberater maßgeblicher Regierungen gelehrt wird, trägt eine wesentliche Mitschuld an der großen Tragödie der jetzt hereinbrechenden Zusammenbruchskrise der Realwirtschaften der Welt. Die Folgen dieses Versagens, an dem der Einfluß der vorherrschenden wirtschaftspolitischen Dogmen schuld ist – ein ständiger Niedergang -, haben politisch den gesamten Planeten ergriffen und tun das noch jetzt, da dieser Bericht geschrieben wird.
Einige führende, oft sogar brillante Köpfe, die die Dinge bisher vom Standpunkt der „konventionellen" Lehre betrachtet haben, bemühen sich nun um eine Auseinandersetzung mit dem Problem der Wirtschaftswissenschaft, das im erwähnten Versagen größerer Teile der Führung maßgeblicher und anderer Nationen der Welt zum Ausdruck kommt. Tatsächlich gehören diese konventionellen Überzeugungen zu den Hauptursachen der hereinbrechenden allgemeinen Zusammenbruchskrise des ganzen Planeten. So wurde das System des „Euro" – ein von vornherein ruinöses System, das die Dreierbande aus der britischen Premierministerin Margaret Thatcher, dem französischen Präsidenten François Mitterrand und US-Präsident George Bush sen. gemeinsam durchsetzte – letztlich weder von dem zwielichtigen Mitterrand noch von dem britischen Imperialsystem hinter diesem Euro-Arrangement definiert. Dieses System, das damals beschlossen wurde und seither Europa ruiniert, war und ist ein Ausdruck des Wahnsinns von Nationen, der nun in ein Extrem getrieben wird, das schlimmer ist als in der Weimarer Republik 1923, indem die Welt seit September 2007 unter den beiden fanatisch anglophilen US-Präsidenten George W. Bush und dann Barack Obama in eine hyperinflationäre Zusammenbruchskrise getrieben wird.
Das Massenverhalten, das der Welt in Verbindung mit der gegenwärtig hereinbrechenden Zusammenbruchskrise aufgezwungen wird, kommt in vielfältiger Weise zum Ausdruck. Die wirksamste Abhilfe dürfte sein, die Hauptursachen dieser sich zuspitzenden Krise vom Standpunkt einer Wissenschaft der physischen Ökonomie anzugehen, was mit einer koordinierten Abschaffung der monetaristischen Wirtschaftssysteme verbunden werden muß. Unter den konkreten Überlegungen, die für eine Untersuchung und Behebung der Ursachen der heutigen Weltkrise erforderlich sind, ist der Gegenstand, mit dem ich mich in diesem Aufsatz beschäftige, die nützlichste, vielleicht sogar die einzige Alternative.
Diese Aussage wird einige Leser schockieren. Doch sie ist nicht nur wahr, sondern entscheidend dafür, mit der heutigen Krise erfolgreich fertig zu werden. Warum ist das so?
Um der Herausforderung im Zusammenhang mit dieser hypothetischen Frage gerecht zu werden, müssen wir uns auf eine höhere Autorität als die gegenwärtig geltenden Standardkategorien der Physik beziehen. Das ist die große Herausforderung, wenn man die bestehenden Wirtschaftslehren in einem radikalen Schnitt ersetzen und zu einer spezifischen Wissenschaft der physischen Ökonomie übergehen will. Es geht um ein Prinzip universeller Art, das offenbar keiner der herkömmlichen heutigen Mathematiker kennt; eigentlich sind nur klassische Dichter in der Lage, öffentlich zuzugeben, daß sie dieses Prinzip kennen. Die Lösung zeigt sich in dem Prinzip menschlicher Kreativität, auf dem alles beruht, was nicht nur mit der Existenz der jetzigen Zivilisation, sondern allgemein mit der Rolle der Menschheit im Universum zusammenhängt. In der praktischen Anwendung existiert dieses Prinzip nur in dem Bereich, den man gewöhnlich mit der Rolle der Ironie in der klassischen Dichtung verbindet, wie es William Empson in seinem Buch Seven Types of Ambiguity (Sieben Arten der Doppeldeutigkeit) behandelt. Diese seit langem bewunderte Einsicht ist zum Ausdruck dessen geworden, was ich hier als Studie in Metaphysik darstellen will.
Fahren wir nun folgendermaßen fort.
Die gesetzlichen Maßnahmen, die ich 2007 in Form des Gesetzes zum Schutz der Eigenheimbesitzer und Banken vorschlug und die damals wachsende Zustimmung fanden, hätten den Absturz der Vereinigten Staaten in den Kollaps ab August 2007 aufhalten können. Diese unverzichtbare Reform wurde blockiert, obwohl sie die einzige politische Maßnahme in den USA gewesen wäre, um den damals bereits drohenden allgemeinen Wirtschaftskollaps zu verhindern, der jetzt von der Wallstreet und London seit September 2007 fortgeführt wurde. Die Blockierung meines Gesetzesentwurfs ist der Grund für die inzwischen praktisch weltweite finanzielle Zusammenbruchskrise. Auf diese Weise hat die Wallstreet samt ihres Anhangs im Federal-Reserve-System zusammen mit London die ganze Welt in die verheerendste wirtschaftliche Zusammenbruchskrise der neueren Geschichte hineingezogen.
Diese Leute bildeten sich vielleicht ein, über die von mir vorgelegte Alternative triumphiert zu haben. In Wirklichkeit haben sie sich, entgegen ihrer bornierten Anmaßung, selbst zerstört. Leider sitzen unsere Nationen heute immer noch in dem sinkenden Schiff gefangen, das durch das Vorgehen des US-Abgeordneten Barney Frank und der Führung der US-Zentralbank zum Kentern gebracht wurde.
Wenn man heute auf Juli-August 2007 zurückschaut, bleibt an dieser historischen Tatsache kein berechtigter Zweifel. Das war eine Entscheidung, deren Folgen jetzt über sämtliche Nationen dieser Erde hereinbrechen.
Die Lage stellt sich derzeit so dar: Wenn die Vereinigten Staaten kollabieren, wie es bei einer Fortführung der Präsidentschaft Obamas bald geschehen wird, dann wird als nächstes die gesamte transatlantische Region folgen, und schließlich der gesamte Planet mehr oder weniger plötzlich in ein dunkles Zeitalter abstürzen, das alle bekannten Beispiele aus der neuzeitlichen Geschichte, d.h. seit Beginn der Florentiner Renaissance im 15. Jahrhundert, in den Schatten stellen wird. Wenn Obama nicht durch Anwendung der Bestimmungen des 25. Verfassungszusatzes [Amtsunfähigkeit] aus dem Amt entfernt wird, ist die realwirtschaftliche Lage für die gesamte Welt jetzt schon hoffnungslos. Das weltweite neue finstere Zeitalter, das bereits beschleunigt über die Welt hereinbricht, kündigt bedrohlich das Ende der Zivilisation überall auf der Erde an, wenn wir nicht sofort den jetzigen Trend umkehren.
Wenn jemand mir empfiehlt: „Wir sind noch nicht soweit, die von Ihnen verlangten Veränderungen vorzunehmen", gehört das in die Kategorie der „berühmten letzten (tragischen) Worte" des Sprechenden. Tatsache ist, daß wir das derzeit düstere Schicksal der Völker unserer Welt abwenden können, wenn einige von uns es schaffen, in der schnell ablaufenden Zeit die „unmöglich" erscheinenden Korrekturmaßnahmen durchzusetzen.
Soviel sei hier als Einleitung für dieses Kapitel und den verbleibenden Rest dieses Berichts gesagt.
Kreativität als solche
Fassen wir die Grundgedanken der Bemerkungen, mit denen ich dieses Kapitel eröffnet habe, zusammen: Jede kompetente Erklärung des verheerenden Wirtschaftszusammenbruchs, der jetzt über die Welt hereinbricht, erfordert eine kritische Überprüfung der maßgeblichen Meinungen von Staatsmännern wie auch Wissenschaftlern in aller Welt. Um ein Verständnis menschlicher Kreativität zu gewinnen, müssen wir ein Mittel zu Hilfe nehmen, das nicht innerhalb der Mathematik als solcher existiert. Es liegt nur im Geist der Physik, wo sich die schöpferische Form der menschlichen Natur ähnlich ausdrückt wie in der klassischen Dichtung, Musik und Kunst, wie der von Leonardo da Vinci, Raffael Sanzio und Rembrandt van Rijn. In solchen Werken entsteht das Abbild eines zuvor nicht erlebten Geisteszustands, dank neuer, nachgewiesener wissenschaftlicher Grundlagenentdeckungen, worin der Unterschied zwischen dem menschlichen Geist und dem Verhalten von Tieren zum Ausdruck kommt.
Tiere sind jedes nach seiner Art Ausdruck eines kreativen Prozesses biologischen Wirkens, aber ihre Kreativität vollzieht sich außerhalb der generativen Fähigkeiten eines eigenen Bewußtseins. Insofern unterschied W.I. Wernadskij zwischen Noosphäre und Biosphäre. Jene willentliche Kreativität, die der klassischen künstlerischen Komposition eigen ist, ist das „Feuer", das den Menschen vom Tier unterscheidet. Nur im Bereich menschlicher Kreativität, einschließlich wissenschaftlicher Kreativität, wird es zu einer bewußten Kraft. Diese Einzigartigkeit zeigt sich in klassischen Werken der Dichtung, Musik und Malerei, im Gegensatz zum formalen Glauben eines geblendeten Geistes an bloße Mathematik an sich.
Diese spezifischen Produkte bewußter Kreativität, auf die man in den Bereichen menschlicher Aktivität stößt, zeichnen sich dadurch aus, daß sie in ihrer Intention anthropomorph sind – „anthropomorph" in dem Sinne, daß sie die „Begeisterung" von Menschen ausdrückt. Dies hat die Form auf Erkenntnis beruhender, neuer Existenzebenen, die undenkbar waren, bis ein bestimmter Geisteszustand – der in Aischylos‘ Drama Der gefesselte Prometheus den gewöhnlichen Sterblichen praktisch verboten ist – erreicht wird und sich einschaltet. Unter dem legendären Zeus durfte niemand, der nicht in die Reihen der olympischen Götter aufgenommen war, wirkliche kreative Vorstellungskraft entwickeln.
Dieses natürliche Recht jedes einzelnen auf Wahrnehmung seiner wahren menschlichen Identität war es, was die englischen Siedler und andere für sich in Anspruch nahmen, als sie auf dem amerikanischen Kontinent wahre menschliche Freiheit vom oligarchischen System des damaligen Europas suchten – beispielsweise in den Kolonien von Plymouth und der Massachusetts Bay, die unter der Führung der Winthrops und Mathers für eine gewisse Zeit gewissermaßen zu einer Republik wurden. Wenn manche Amerikaner die imperialen britischen Gepflogenheiten bewundert haben, so ist dies genauso wie die Bewunderung der Briten durch ihre Marionette, die Konföderierten Staaten, deshalb eher ein Ausdruck einer verkommenen Denkweise. Diese Verehrung der britischen Krone ist ein Ausdruck einer unmoralischen Einstellung, die diese Leute sich selbst auferlegen.
Das eben Geschriebene nötigt uns im Grunde, nach einem Menschenbild zu suchen, das nicht direkt den schattenähnlichen Bildern aus dem Bereich der Sinneswahrnehmung entspricht. Wie meistert der menschliche Geist Fragen wie etwa die Tatsache, daß die wichtigste spezielle Eigenschaft des menschlichen Geistes mit Bildern verbunden ist, die in der Sinneswahrnehmung an sich nicht vorkommen? Oder wie kann man sich vorstellen, daß Kunstwerke, die dem Begriff klassischer künstlerischer Kreativität entsprechen, als wirkende Objekte der Realität betrachtet werden können? Oder wie kann man etwas als real betrachten, das für die sinnliche Wahrnehmungsfähigkeit noch nicht faßbar geworden ist?
„Ja, da liegt der Haken…"
Aha! Wenn die schöpferische Funktion wirklicher klassischer künstlerischer Komposition real ist, und das mindestens in dem Maße, wie es gewöhnlich der Sinneswahrnehmung zugestanden wird, was wird dann aus der reinen Mathematik? Wie sehr wird das Denken zerstört bei denjenigen, die behaupten, bloße, armselige Mathematik sei für sie zuverlässige Naturwissenschaft?
Das ist so, wie die Geister im Spukschloß im Spessart[sup]28[/sup] sagen: „Die Hauptsache ist der Effekt…" Das Problem bleibt bestehen: Was soll man dann unter dem Begriff „Effekt" verstehen?
Wiederholen wir nun den wesentlichen Inhalt dessen, was ich in den letzten Jahren schon zu diesem Gegenstand geschrieben habe.
„Die Hauptsache ist der Effekt…"
Ich habe wiederholt unterstrichen, daß die im allgemeinen anerkannten Fähigkeiten der menschlichen Sinneswahrnehmung sich auf etwas beziehen, was man als „bloßes Instrumentarium", nicht aber als direkte Ablesung der Realität bezeichnen kann. Man nehme das berühmte Beispiel der geistigen Entwicklung der blinden und tauben Helen Keller als Beweis hierfür. Letzten Endes war sie trotz ihrer eingeschränkten Sinne mehr als bloß menschlich. Was sie erreichte, war in diesem Sinne weitgehend ein „Konstrukt".
Ein Konstrukt von was? Wodurch? Nicht durch die Vielzahl von Sinneswahrnehmungen, die Nichtbehinderten zugänglich sind.
Nach meiner Erfahrung wäre es nützlich, die Bezeichnung „Genie" für diejenigen aufzusparen, deren Leistungen weit weniger die Frucht formalen Lernens als in hohem Maße eines scheinbaren Instinkts ihrer schöpferischen Phantasie sind. Es läuft auf weit mehr hinaus, als sich durch einen strengen akademischen Ausbildungsprozeß und ähnliche Bildung erreichen läßt. Die offenkundigen Ergebnisse von Helen Kellers Entwicklung zwingen zu einer solchen Schlußfolgerung. Das Denken Albert Einsteins ist eines der bekannteren Beispiele dafür, wie ein wirkliches Genie funktioniert. Auch das Denken des wahren Genies Abraham Lincoln ist ein bedeutsames Beispiel, wenn man es mit mathematisch versierten „Fachidioten" vergleicht. Zu letzteren zählen sicherlich der denkbehinderte John von Neumann, eine Art Mischung aus Mensch und Computer, den der berühmte David Hilbert wegen Inkompetenz und schlimmerem zu Recht aus seinem Göttinger Kurs rauswarf, sowie ähnliche Beispiele.[sup]29[/sup]
Wirkliche menschliche Kreativität hat einen überwiegend moralischen Charakter, der zusammenhängt mit dem Humanismus von Sokrates und Platon oder in der Neuzeit mit Kardinal Nikolaus von Kues und mit Anhängern Cusas wie Johannes Kepler, Gottfried Wilhelm Leibniz, Abraham Kästner, Friedrich Schiller, den berühmten Humboldt-Brüdern oder mit Benjamin Franklin, der mit Kästner verbündet war, oder mit Bernhard Riemann, Albert Einstein oder W.I. Wernadskij, einem wahrhaft großen Genie. Dieser moralische Charakter und seine Herkunft sind der Hauptgegenstand dieses Berichts.
In den letzten Jahren habe ich eine ganze Reihe von Berichten verfaßt und veröffentlicht, worin ich den inhärenten Trugschluß der sogenannten „sinnlichen Gewißheit" dargestellt habe. In diesen Berichten habe ich den wesentlichen Unterschied zwischen Sinneswahrnehmung und wirklicher Wahrheit hervorgehoben, indem ich aufgezeigt habe, daß unsere berühmten fünf Sinne im wesentlichen bloß „Instrumentenmeßwerte" liefern, aber die Phänomene, die wir als Früchte „sinnlicher Gewißheit" erleben, nicht wirklich inhaltlich abbilden. Ich habe wiederholt betont, daß der einzigartige Beweis des Gravitationsmaßes durch Johannes Kepler sowie Albert Einsteins Sicht von Keplers ureigener Errungenschaft zeigen, daß die Sinneswahrnehmung lediglich die sichtbaren Schatten wiedergibt, die von einer unsichtbaren Realität geworfen werden.
Ich habe weiter gezeigt – um den Rückblick auf meine früheren Darstellungen dieser Frage fortzusetzen -, daß hieraus eine bestimmte Folgerung abzuleiten ist: Es gibt eine ontologische Kluft zwischen den Bildern der Sinneswahrnehmung und der Realität, welche sich wie ein Schatten in der Erkenntniskraft des menschlichen Geistes niederschlägt.
In der bekannten Geschichte von der Antike bis zur neuzeitlichen Zivilisation in den Regionen des Mittelmeers und des Atlantiks finden sich drei auffallend fehlerhafte Deutungsansätze dieser Sinneswahrnehmung durch den Menschen. Der erste und unterste Ausdruck hiervon ist die bloße, primitive sinnliche Gewißheit, die der von Tieren am nächsten kommt; sie findet sich typischerweise bei denjenigen, die erklärtermaßen reine Materialisten sind. Der zweite ist die oligarchische Form, wie sie sich in der delphischen Lehre von Aristoteles und seines Anhängers Euklid oder seinesgleichen äußert. Den dritten kann man als maskierte Version des Aristotelianismus bezeichnen, wie ihn die Verehrer der Sarpischen Lehren und betrügerische, moralisch verkommene Nachfolger des abspenstigen Sarpi wie Galileo, René Descartes, François Quesnay und Adam Smith vertreten.[sup]30[/sup]
Alle diese drei Typen oder Annäherungen an sie oder auch vergleichbare soziale Varianten sind, was sie sind. Auch wenn einige dieser Leute seltsamerweise behaupteten, an „eine menschliche Seele" zu glauben, merkt man bei ihnen keinerlei Verständnis, was „eine menschliche Seele" wirklich bedeutet, sondern sie sprechen von etwas, was längst tot ist und sich jetzt in einem anderen Universum als dem der lebenden Menschen befinden soll. Das „Himmelreich" als wirklichen Aspekt des Universums, das wir tatsächlich bewohnen, so wie es für manche unter uns existiert, kennen solche bedauernswerten Kreaturen nicht. Die Geistesstörung der genannten Gruppe armer Wichte wurzelt in der Unfähigkeit, die real wirksame Existenz wahrhaft schöpferischer Geisteskräfte des Individuums zu erkennen. In der Bildsprache von Aischylos‘ Gefesseltem Prometheus beschließt und befiehlt der olympische Zeus, daß in der „öffentlichen Meinung" gewöhnliche Sterbliche keine schöpferischen Fähigkeiten haben. Figuren wie Zeus und der bösartige Poseidon verkörpern die aufgeblasenen „Götter", die den einfachen Menschen das „Feuer", d.h. die geistigen Fähigkeiten ihrer wirklichen Seele, weggenommen haben.
Leider sind alle diese drei Geisteskrankheiten in der jeweils spezifischen Ausprägung, die ich oben genannt habe, z.B. in den heutigen Vereinigten Staaten sehr verbreitet. Jetzt ist die Gelegenheit, das nötige Gegenmittel gegen solche moralisch verkrüppelnden Überzeugungen, vor denen ich hier gewarnt habe, zu verabreichen. Die Opfer solcher induzierten Glaubenszustände wie diesen brauchen das Gegenmittel.
Besonders mitleiderregend ist die übliche Annahme, auf die man bei den Opfern solcher selbstdegradierenden Meinungen stößt, das eigene Dasein im Universum beginne mit der Geburt und ende mit dem Tod. Frühere oder spätere Generationen haben für diese unglückseligen Leute bei den Entscheidungen, die sie heute treffen, praktisch keine Bedeutung. In Wirklichkeit reifen aber Prinzipien in der Gesellschaft häufig über zwei oder mehr Generationen zunehmend heran, bevor sie in die allgemeine gesellschaftliche Praxis eingehen und entsprechend Wirkung entfalten. Der Ursprung jener Prinzipien liegt also im Bereich der zukünftigen Aktivitäten von Gesellschaften – so wie wir heute Lebenden die Früchte ernten, welche die Generationen vor uns gepflanzt und herangezogen haben. Kreativität ist der leidenschaftliche Ausdruck der Vorbereitung der notwendigen Zukunft in der Gegenwart. Das ist das wahre Prinzip von Wahrheit und Schönheit.
Wie schon für Platon liegt in den schöpferischen Fähigkeiten, die den menschlichen Geist von der Welt der Bestien (in Gestalt der Anhänger von Aristoteles und Sarpi, die nur vermeintlich unsterblich sind) abheben, eine Unsterblichkeit, die den Menschen vom Tier unterscheidet. Am unsterblichen Wirken des grenzenlosen Fortschritts aufeinanderfolgender Generationen menschlicher Seelen teilzuhaben, ist Ursprung und Ausdruck jeder wirklichen Moral. So war es bei wahren Märtyrern wie Jeanne d’Arc, deren grausiges Opfer möglich machte, was später das Beste der europäischen Zivilisation jenes Jahrhunderts und darüber hinaus wurde.
Beheben wir deshalb dieses Problem, indem wir die wahre Bedeutung der menschlichen Seele in Begriffen einer entsprechenden modernen Wissenschaft definieren. Der folgende Ansatz ist angezeigt.
V. Wirtschaftswissenschaft als Königsdisziplin der Wissenschaften
Es wäre schrecklich, wenn irgendein Mensch oder irgendeine menschliche Institution, selbst ein streng religiöses Gremium, die wundervollen Eigenschaften für sich in Anspruch nähme, in denen wir Vorrechte des Schöpfers des Universums erkennen sollten. Genauso schrecklich wäre es, wenn jemand versuchte, dem Schöpfer eine andere Identität als diese offenkundige zuzuschreiben. Das einzige Anliegen, das uns Menschen hier zusteht, ist unsere Verpflichtung, diesen Willen des Schöpfers immer weniger unvollkommen zu entdecken. Für unsere Zwecke an dieser Stelle ist es die Frage nach unserer immer besseren Erkenntnis des Universums und der Veränderungsmuster darin, die sich uns als Herausforderung stellt.
Dabei ist es keinem von uns gestattet, diesen Bereich als zielloses Mysterium oder willkürliche Spekulation zu behandeln. Vielmehr sind wir verpflichtet, uns ganz der Aufgabe zu widmen, die dem menschlichen Dasein überhaupt zugewiesenen Absichten und die jedem von uns persönlich aufgegebene Mission so gut wie möglich zu verstehen.
Wir müssen die Belege dafür erkennen, was der Schöpfer mit der Menschheit bezweckt, und was unsere Aufgaben als Individuen oder Nationen sind. An den Zeichen, die uns mit einem bestimmten persönlichen Pflichtgefühl erfüllen, erkennen wir die uns übertragene Lebensaufgabe.
Dabei wird ersichtlich, daß mächtige Individuen und Gruppen unter den Menschen bisher ihre Mission nur darin sehen, mit lüsternem Vergnügen andere zu betrügen. Das muß sich natürlich ändern. London und die Wallstreet, der Gouverneurssitz von Kalifornien [unter Schwarzenegger] und die Machtzentren Chicagos wären gut gewählte Orte, um mit dem Säuberungsprozeß zu beginnen.
Um die beabsichtigte Wirkung zu erzielen, wähle man am besten die folgenden Kategorien von Fakten aus: Man studiere die Erschaffung des Universums, von wesentlichen Elementen darin wie Galaxien, die Evolution eines Sterns und seiner Bestandteile, die Planeten, das Leben auf Planeten und schließlich unsere naheliegendste und kostbarste Verpflichtung, die Mission nicht nur der Menschheit an sich, sondern die Aufgabe, die sich uns jeweils als Individuen stellt.
* * *
Unter Ökonomen ist es gang und gäbe – wenn auch häufig mit der Folge von Inkompetenz unter den nominellen politischen Autoritäten -, die Lüge zu verbreiten, Volkswirtschaft sei eine willkürliche Mischung aus Früchten verschiedener gelehrter und anderer Fächer, insbesondere mathematischer Techniken. Auch wenn diese und verwandte Ansichten unter Fachleuten und Laien heute weitverbreitet sind, bleiben sie nichtsdestoweniger grundfalsch. Vielmehr ist aus Gründen, die ich in diesem Kapitel anführen werde, das Grundprinzip einer richtig verstandenen physischen Wirtschaftswissenschaft das größte, tatsächlich alles überragende Prinzip allen kompetenten wissenschaftlichen Denkens, und diese derzeit extrem seltene Kompetenz gilt es zu erlangen.
Deshalb sah der große Carl F. Gauß, der diesbezüglich wohl etwas an Chauvinismus litt, in der Mathematik nur „die Königin der Wissenschaften". Gauß meinte und wußte durchaus – wenn auch mit der gebotenen Zurückhaltung angesichts des Terrors der damaligen Zeit -, daß die Mathematik nicht die oberste Gebieterin auf dem Feld kompetenten wissenschaftlichen Denkens war. Tatsächlich ist die Experimentalphysik und darunter die physische Ökonomie die höchste Autorität aller kompetenten Wissenschaft.
In der physischen Ökonomie drücken sich diejenigen Handlungen der Menschen aus, die das Universum innerhalb der Reichweite unserer Einflußmöglichkeiten verändern. Die physische Ökonomie faßt in sich den Unterschied zwischen Mensch und Tier sowie die menschliche Gottesebenbildlichkeit, und angesichts dieser moralischen Verpflichtungen muß sie entsprechend als höchste der Naturwissenschaften praktiziert werden.
Sie meinen, was ich eben geschrieben habe, sei anmaßend oder gar falsch? Aha! Dann haben Sie noch nicht erkannt, was – eigentlich offensichtlich – die Rolle einer Wissenschaft der physischen Ökonomie in jeder kompetent praktizierten Wissenschaft und nationalen Politik sein sollte. Richtig verstanden, ist es eine wahrhaft himmlische Wissenschaft. Die Wirtschaft muß von ihrer Kontamination mit dem schnöden Mammon befreit werden. Geld in Form souveränen Kredits einer Nation, im Sinne von Präsident Franklin D. Roosevelts Definition eines Systems „fester Wechselkurse", ist sinnvoll, aber ein monetaristisches System ist nur ein Trick der internationalen Finanzwelt, um die Nationen auszuplündern.
Soweit sollte das Gesagte als einleitende Provokation dienen, um an dieser Stelle des Berichts die Aufmerksamkeit des Lesers zu wecken. Damit beginnt jetzt die Erörterung des Dreh- und Angelpunkts in unserem Gedankengang über die schöpferischen Fähigkeiten der Menschheit, die unsere Gattung über alle bekannten Lebensformen auf unserem Planeten und vermutlich in unserer gesamten Galaxis erhebt. Ich beginne damit, noch einmal zu definieren, was den Geist, die Erkenntnis von Sinneswahrnehmung unterscheidet – eine Betrachtung, die ich in früheren Veröffentlichungen der letzten Jahre schon häufig angestellt habe.
Ich spreche bewußt in diesen Begriffen, weil die menschliche Zivilisation auf dieser Erde jetzt einen höchst erschreckenden Zustand ihrer Angelegenheiten erreicht hat. Angesichts dieses ruinösen Krisenzustands der Menschheit muß man sich unbedingt auf die wunderbar klare und wahrhaftige Bedeutung der biblischen Schöpfungsgeschichte in Hinblick auf die seit jeher bestehende besondere Rolle des Menschen im Universum – in unserem Sonnensystem und zweifellos in unserer gesamten Galaxis – besinnen. Wir leben in furchterregenden Zeiten, und wahrscheinlich ist es schon fast zu spät, bestimmte „unbequeme Wahrheiten" auszusprechen.
Ich schreibe hier nicht über Theologie. Das wäre überflüssig, denn die hier Versammelten zählen sich bereits zu jenen, die sich Gedanken über das Ehrfurchtgebietende der Ewigkeit machen, was unsere Verpflichtung zur Weiterentwicklung einer immer kenntnisreicheren Rolle des Menschen im Universum und damit in unserer Gesellschaft prägen sollte. Ich spreche vom Schöpfer in Hinsicht darauf, daß Er die vorbildhafte, höhere Autorität darstellen muß, welche die Pflichten und Fähigkeiten der Menschheit aufzeigt und anleitet. Ich spreche und schreibe von dem, was nicht nur gut, sondern aus Einsicht gut ist, soweit wir es in Bezug auf das der Menschheit zugedachte nächste Schicksal vorauswissen können.
Die entscheidende Frage, die sich damit in diesem Bericht stellt, muß in den folgenden Begriffen einer echten Wissenschaft der physischen Ökonomie definiert werden.
Zur Veranschaulichung möchte ich die Erörterung dieses Gegenstands so beginnen: Ist meine Sprache poetisch? Sicherlich, und das muß sie auch sein. Es ist Zeit, daß die Menschheit ihre gewohnten, kindlich prosaischen Pfade verläßt. Bin ich voller Begeisterung? Natürlich, denn ich denke an nichts, das nicht für die gesamte heutige Menschheit wahrhaft und bedeutungsvoll wäre. Weg mit dem olympischen Zeus! Weg mit Aristoteles! Weg mit Euklid! Weg mit dem Liberalismus! Die Wahrheit ist überfällig – bringen wir sie jetzt zur Geltung, so wie es unsere frühesten amerikanischen Gründerväter, die Winthrops und Mathers, in Massachusetts vorhatten. Nennen wir es die Wahrheit über Wirtschaft, wenn wir darunter physische Ökonomie als höchsten Ausdruck von allem verstehen, dem wir den Namen „Wissenschaft" verleihen. Es ist jetzt an der Zeit, mit dem größten Trugschluß des Menschen ein für allemal aufzuräumen.
Die schöpferischen Fähigkeiten, die unter allen derzeit bekannten Arten im Universum nur der menschlichen Gattung eigen sind, bestehen in der Beziehung des Menschen zu seiner besonderen Rolle im Universum, die ihm im ersten Kapitel der Schöpfungsgeschichte indirekt aufgetragen ist.
Ich habe jetzt den Weg dafür bereitet, dieses Thema ganz in den Vordergrund zu rücken, denn es ist der Schlüssel zu allem sinnvollen menschlichen Wissen über die Verantwortlichkeit unserer Gattung für das ständig im Werden begriffene All. Fahren wir deshalb unmittelbar fort mit den Punkten, die hier abschließend zu erläutern sind.
Das nächste, das jetzt getan werden muß, ist die Darstellung der Zielsetzungen. Dazu gehören direkt oder indirekt eine Reihe von Punkten, die schon in früheren Veröffentlichungen angesprochen wurden. Einige notwendige Verdoppelungen sind hier unvermeidlich, um die Angelegenheit als Gesamtheit präsentieren zu können.
Jenseits der Sinneswahrnehmung: Das Denken
Ich habe den entscheidenden Wendepunkt in dem entsprechenden Gedankengang bereits zu verschiedenen Anlässen während der letzten Jahre hervorgehoben: Der Wissenschaftszweig, der wesentlich ist, um zu definieren, welche Art von Wissenschaft wir heute brauchen, beginnt mit dem Erkennen des grundsätzlichen Unterschieds zwischen der bloßen Sinneswahrnehmung mit ihren Messungen, und im Gegensatz dazu dem Bereich wirklichen menschlichen Wissens.
Um zu definieren, wie dieser Unterschied praktisch zum Ausdruck kommt, eignet sich pädagogisch am besten eine Darstellung der Kombination der ureigenen Entdeckung der universellen Gravitation durch den Cusanus-Anhänger Johannes Kepler und später der Entdeckung ihrer universellen Bedeutung durch Albert Einstein.
Keplers erster großer Schritt hierzu war der in seiner Neuen Astronomie geschilderte Prozeß, wie er das Prinzip der ähnlichen Umläufe von Erde und Mars um die Sonne entdeckt hat. Dieser Fortschritt barg in sich schon die Möglichkeit, anhand der unterschiedlichen Umläufe von Mars und Erde das allgemeine Prinzip der Umlaufbahnen zu definieren. In der Weltharmonik machte sich Kepler den Unterschied zwischen der Definition des Sehens und der Definition von Harmonik zunutze, um zu der einzig bekannten wirklichen Entdeckung des universellen Gravitationsprinzips zu gelangen.
Die Bedeutung dieser Erkenntnis muß dann auf den Bereich der unmittelbaren Wahrnehmungen der menschlichen Sinne durch den menschlichen Geist innerhalb einer implizit universellen Sinneserfahrung ausgedehnt werden.
Weitet man diese Überlegungen so aus, wie ich es in früheren Veröffentlichungen getan habe, so bieten sie uns einen systemischen Zugang, um uns der grundlegenden Unterscheidung zwischen menschlicher Sinneswahrnehmung und dem eigentlichen menschlichen Geist zu nähern.
Kardinal Nikolaus von Kues hat diese Erkenntnis in seiner De Docta Ignorantia brillant behandelt, was noch angemessener gewürdigt werden muß, indem man auf den direkten Zusammenhang mit einer früheren Entdeckung des älteren Zeitgenossen des Cusaners, Filippo Brunelleschi, verweist. Dieser hatte das Prinzip der Kettenlinie, einer rein physikalischen, nichteuklidischen Krümmung, für den Bau der Kuppel der Florentiner Kathedrale Santa Maria des Fiore verwendet. Diese verwandten Entdeckungen von Prinzipien führten dann dazu, daß der Cusanus-Anhänger Leonardo da Vinci die Konzeption des physikalischen Prinzips von Ketten- und Schlepplinie entwickelte, und Kepler auf der gleichen Grundlage das Prinzip der universellen Gravitation entdeckte.
Diese Entdeckungen, die auf Vorläufern in der Antike wie den universellen methodologischen Ansichten Platons gründeten, schufen also die Grundlage für Keplers universelle Errungenschaften, wie seine Entdeckung des Gravitationsprinzips.
Weiteren starken Einfluß übten auch die Beiträge Dante Alighieris aus.
All diese und vergleichbare Quellen lassen sich aus dem Standpunkt heraus darstellen, der im Werk Platons und auch in den Errungenschaften Moses Mendelssohns, z.B. in seinem Phaidon, zum Ausdruck kommt. Dabei ist ganz wesentlich zu beachten, daß die wissenschaftlichen und verwandten Arbeiten dieses erstaunlichen Genies des 18. Jahrhunderts unmittelbar mit dem damaligen, von der Leibniz-Schule definierten Umfeld zusammenhing, wie es sich während des gesamten 18. Jahrhunderts in Abraham Kästner, dem geistigen Erbe von Johann Sebastian Bach und Leibniz selbst, ausdrückte. Kästner war nicht nur der führende deutsche Mathematiker Mitte bis Ende jenes Jahrhunderts, sondern auch ein wesentlicher Organisator von Unterstützung für Benjamin Franklins Bemühungen, die von der Massachusetts Bay Colony der Winthrops und Mathers ausgegangene Amerikanische Revolution fortzuführen. Kästners Freunde Gotthold Ephraim Lessing und Moses Mendelssohn waren in Deutschland die intellektuellen Hauptgegner der degenerierten geistigen „Aufklärung" des 18. Jahrhunderts, wie dem bösartigen Abt Antonio S. Conti und Sprößlingen der „Voltaire-Zeit" wie Leonhard Euler, der sich von der Leibnizschen Wissenschaft losgesagt hatte. Erst als sich Moses Mendelssohn aufgrund seiner schweren Erkrankung von seinem Tätigkeitsfeld zurückziehen mußte, wagte sich Immanuel Kant mit seinen Hirngespinsten hervor, und das Schlechteste von Kant wurde in Form der Schriften von G.W.F. Hegel, mutmaßlich der Gründer eines neuen Faschismus um Napoleon Bonaparte, in Umlauf gebracht.
Für den hier vorgelegten Bericht ist wichtig anzumerken, daß die Errungenschaften der europäischen Kultur des 18. Jahrhunderts überlebt haben – trotz der vielen Anhänger des Betrugs der „Newtonier" wie Conti, Voltaire und der korrupt-opportunistischen Seite des talentierten Leonhard Euler, die sich nach Leibniz‘ Tod bemerkbar machte. Aus dem fortgesetzten Einfluß von Cusa und dann Jean-Baptiste Colberts Frankreich entstanden vorbildliche Entwicklungen wie die Massachusetts Bay Colony des 17. Jahrhunderts. Das Vermächtnis von Gottfried Wilhelm Leibniz setzte sich in der großen klassischen Renaissance im Umkreis der Leibnizianer des 18. Jahrhunderts fort, selbst noch unter den Bedingungen des Terrors und des Fiaskos der Französischen Revolution, die das britische Foreign Office in Zusammenarbeit mit Metternich und den im Zuge von Napoleons Unwesen aufgebauten Romantikern inszenierte.[sup]31[/sup]
Das Vermächtnis, das an der Rolle des Kardinals Nikolaus von Kues deutlich wird, findet seinen eigentlichen Begriff in der Idee des Schöpfers als Schöpfer. Die Entwicklungen im Zusammenhang mit dem großen ökumenischen Konzil von Florenz, die maßgebliche Rolle des Cusaners in diesem Prozeß, seine ungewöhnliche wissenschaftliche Einsicht in das Wesen der Schöpfung und seine umfassende Sicht der Mission der Menschheit: All dies zeigt deutlich eine Eigenschaft, die man als instinktives, göttlich inspiriertes Gefühl für die wirksame Gegenwart des Schöpfers des Universums verstehen kann – ein Gespür dafür, was bei dem uns Menschen zugänglichen Wissen von der Bedeutung der gesamten Schöpfungsabsicht mitschwingt.
Berücksichtigt man die Erfahrung wirklicher Kreativität, wie sie sich in dem Gespür für die Richtung des naturwissenschaftlichen Fortschritts ausdrückt, dann muß man in den Verbesserungen in der menschlichen Praxis, die auf wachsende Fähigkeiten des Menschen in einem sich entwickelnden Universums schließen lassen, Zeichen einer göttlichen Mission der Menschheit sehen, die sich auf die Zukunft des Menschen im Universum und seine dazu nötige Leidenschaft bezieht. Der Mensch ist der Lehrling des Schöpfers.
Derjenige Bereich unserer Geisteskräfte, der auf dieses Ziel ausgerichtet ist, wird dann zum Wegweiser sich entwickelnder Änderungen unserer Moral im Handeln. Die Hingabe zu der Mission, die zu immer engerer Versöhnung mit dem Schöpfer strebt, spiegelt sich in den Menschen in entsprechenden Veränderungen in den Leidenschaften und der allgemeinen Moral wider.
Es gibt mehrere Symptome, die das vorliegende Thema leichter verständlich machen. Wir wollen deshalb wie folgt fortfahren.
Das menschliche Denken an sich
Entdeckungen, die der Definition universeller physikalischer Prinzipien in Nikolaus von Kues‘ De Docta Ignorantia entsprechen, liefern uns die Mittel für die Unterscheidung zwischen Informationen im Zusammenhang mit Sinneserfahrungen an sich und der Wirklichkeit, von der die Sinne nur die Schatten wahrnehmen. Diese Realität liegt im wesentlichen in jenen Begriffen universeller physikalischer Prinzipien, die weder in einer naiven Sinneswahrnehmung noch in der aristotelischen Weltsicht noch in der Sichtweise neuzeitlicher Verehrer Sarpischer Sinnesgewißheiten existieren.
Dies zeigt den Unterschied zwischen sinnlicher Gewißheit und wahren physikalischen und verwandten Prinzipien – den Unterschied zwischen Sinneseindrücken und den Realitäten, die diese Schatten, die bloßen Sinneseindrücken zuzuschreiben sind, geworfen haben. Johannes Keplers Entdeckung des universellen Gravitationsprinzips mit Hilfe seiner Methode, die für diese Aufgabe die einzig kompetente ist, ist für uns jetzt hier von entscheidender Bedeutung. Der naive Mensch behandelt solche Wirkprinzipien nicht als primär, sondern neigt dazu, die Existenz eines Prinzips – wenn er es überhaupt anerkennt – ontologisch als bloßen Schatten von Sinneseindrücken aufzufassen. Das ist so, wie wenn eine Ehefrau ihren Mann von einer Geliebten zurückzuholen versucht, indem sie ihm droht, sie werde die Kinder verprügeln, die Katze zu Tode quälen oder den untreuen Ehemann umbringen, um ihn so von seiner Abtrünnigkeit von den häuslichen Pflichten abzubringen.
Wenn man jedoch das Universum als Einheit begreift, wo nicht die bloßen Schatten der Sinneswahrnehmungen, sondern universelle Prinzipien die Realität sind, dann ergeben sich die folgenden Änderungen unserer Sichtweise.
Wir sehen dann das Universum in Zusammenhang mit der Fähigkeit der Menschheit, ihre Macht über den von ihr bewohnten Bereich zu vergrößern. Die Erfindungen, deren Wirkung ein praktischer Ausdruck der Entdeckung höherer universeller Prinzipien ist, verleihen der Menschheit nun ein Identitätsgefühl, das in der menschlichen Kreativität die Teilhabe an Absicht und Wirken des Schöpfers erkennt. Diese Sichtweise beinhaltet mindestens ebenso sehr ein Gefühl menschlicher Teilhabe am Schöpfer wie ein Gefühl eigener Macht des Menschen innerhalb der Schöpfung.
Tatsächlich muß das Wesen der Menschheit und des einzelnen Menschen genau in diesem Zusammenhang definiert werden. Sobald sich der menschliche Geist aufmacht, dem Pfad nachzuspüren, den diese Hinweise andeuten, blickt er nach oben zu den immer höheren Seinsstufen, die einer Steigerung der Kreativität vom eher vereinzelten Ereignis hin zur fast allumfassenden Erfahrung entsprechen. Dabei blicken wir voraus auf zukünftige Zustände in der Geschichte der Erde und jenseits der Grenzen der Erde, während wir gleichzeitig in den Entwicklungen der Vergangenheit Trends erkennen, in denen wir nach Anhaltspunkten für eine Methode suchen müssen, mit der wir zukünftige Möglichkeiten vorhersehen können.
Sobald man die Realität im menschlichen Geist statt im Menschen als Wesen reiner Sinneserfahrungen lokalisiert – besonders in Hinsicht auf einen geordneten Fortschritt zu einem immer höheren Erkenntnisstand über wirkende physikalische und verwandte Prinzipien -, wird der einzelne von einem Menschen und einer Gesellschaft ausgehen, die nicht durch die bloßen Umstände bisher eingetretenen Fortschritts, sondern durch eine Ordnung des Fortschritts als Prinzip definiert sind.
Das Individuum sieht damit in seinem eigenen Geist etwas Höheres und Realeres als ein Produkt bloßer Sinneserfahrung. Sobald diese richtigere Auffassung der ontologischen Realität menschlichen Daseins und menschlicher Erfahrung zustande kommt, gewinnt die Idee des Fortschritts als Zweck menschlichen Seins die Oberhand über den Hang nach pseudorealen Sinneswahrnehmungen. Progressive Veränderungen in der Ordnung jenes Bereichs, in dem Sinneswahrnehmungen nur Schatten sind, werden als Ausdruck der eigentlichen Realität aufgefaßt, und daraus entsteht eine ontologische Qualität ständiger Veränderung im eigenen Selbstverständnis.
Wenn wir von solchen vorläufigen Folgerungen weiter aufwärts schauend fortschreiten, so müssen wir zu der Erkenntnis gelangen, daß die Menschheit ein Werkzeug qualitativer Kreativität ist, und daß der Fortschritt ein Ausdruck davon ist, wie sich im Menschen die wohltätige Existenz eines Schöpfers widerspiegelt.
Das entspricht dann Wladimir Wernadskijs Begriff der Noosphäre.
Dieser Ansatz zur Definition der Noosphäre bringt den Menschen zu der Erkenntnis, daß sich die im Universum schlummernde Macht des Schöpfungsprozesses in der Herrschaft des menschlichen Geistes über die niederen Formen in der Hierarchie unseres Seins ausdrückt. Damit wird alles auf der Erde so aufgefaßt, daß es im Prinzip allem, was der Macht des Menschen als Diener des Schöpfers unterliegt, untergeordnet ist. Dies wird dann zwangsweise zum Ausgangspunkt für eine kompetente Sicht der physischen Ökonomie von Nationen, der Welt insgesamt und einiger nähergelegener Planeten, die der Mensch sich erobern möchte.
Das wiederum ist die richtige Sichtweise zur Definition einer physischen Wirtschaftswissenschaft, und dieser Begriff physischer Ökonomie definiert alle Aspekte der Wirtschaft, die in entsprechender Schlußfolgerung auf dem Fortschritt der praktizierten Realwirtschaft beruhen muß.
Damit liegt Ihnen als Leser ein noch etwas vorläufiger Entwurf vor, wo Sie im Hinblick auf Ihr irdisches Sein stehen, und warum.
Anmerkungen
1. Das derzeit bekannte Periodensystem der Elemente bleibt in allen seinen wesentlichen Teilen erhalten, aber wenn man aus dem Teilchenbegriff den Überrest einer aprioristischen „Raumzeit" eliminiert, befreien wir uns von der Last des Glaubens an einen „leeren Raum", der mit irgendwelchen „Rosinen" besprenkelt ist.
2. Dabei sollten „synkretistische Elemente" wie der „Garten Eden" unberücksichtigt bleiben; diese wurden auf Anweisung der babylonischen und später der achämenidischen Heiden hinzugefügt, die die gefangenen hebräischen Gelehrten zwangen, in den ursprünglichen mosaischen Texten heidnische Ausschmückungen vorzunehmen. Man denke auch an den Fall des Kaisers Konstantin, der die christliche Lehre in eine Nische seines imperialen Pantheons einzusperren suchte.
3. Was Hildebrand später unternahm, um über die christlichen Bischöfe bestimmen zu können, ist noch eine andere Frage.
4. Siehe Friedrich Nietzsches Also sprach Zarathustra. Larry Summers, bis vor kurzem einer der maßgeblichen Männer in Obamas US-Präsidentschaft, ist ein bekannter, radikaler Anhänger dieses gleichen, an Hitler orientierten Dogmas, das sich in Obamas Gesundheitspolitik niederschlägt. Der heutige Gebrauch der Begriffs „Faschismus" leitet sich von Mussolinis Diktatur in Italien ab. Vorher zeigte sich das, was dann als „Faschismus" bekannt wurde, hauptsächlich in der Terrorherrschaft und dem Bonapartismus in Frankreich, noch früher schlicht im „Cäsarismus".
5. Die „Jungtürken" sind typisch für die britischen sektenartigen Formationen des 19. Jahrhunderts wie das „Junge Europa", das „Junge Italien" usw., wie sie damals unter dem britischen Geheimdienstschef Lord Palmerston ausgekocht wurden. Das „Junge Amerika" war das verräterische Produkt Palmerstons, das man gewöhnlich als „Die Konföderierten Staaten von Amerika" bezeichnet.
6. Zwar ist Helphand in seinem britischer Geheimdienststammbaum bekannter für seine Rolle als britischer Waffenschieber, doch stieß er ursprünglich zur Fabian Society durch ein Treffen mit Friedrich Engels, wonach er dazu eingesetzt wurde, die „linke" sozialdemokratische Presse in Deutschland zu steuern. Sein Kumpel dabei war Karl Radek, der gleiche Agent, der auch die deutsche Zustimmung für Lenins berühmte Bahnreise aus der Schweiz über Deutschland und Finnland ins revolutionäre Rußland aushandelte. Trotzki und Bucharin retteten dann bei den Verhandlungen von Brest-Litowsk „den imperialen Hintern des Britischen Empire".
7. Anfang der 1920er Jahre hatte das US-Militär eine Reihe von Kriegsplänen entwickelt, u.a. gegen Großbritannien, Japan und Deutschland. Für den Fall, daß es zu gemeinsamen Marineaktionen japanischer und britischer Streitkräfte gegen die USA kommen sollte, hatte General Billy Mitchell im Rahmen dieses Notfallplans die Idee einer Seeverteidigung der USA mit Hilfe von Flugzeugträgern entwickelt. Probritische Kreise im amerikanischen Establishment haben dann Einfluß auf den Militärprozeß gegen Billy Mitchell genommen.
8. Siehe die US-Kriegspläne „Rot" und „Orange".
9. Wenn Präsident John F. Kennedy nicht ermordet worden wäre, dann hätte das Empire die USA durch den langen Aderlaß des US-Kriegs in Indochina nicht weitgehend ruinieren können.
10. Dieselbe Idee hatte man schon dem früheren Präsidenten Jimmy Carter schmackhaft gemacht, doch Präsident Ronald Reagan ließ die leichtsinnig anordnete Widerlichkeit wieder entfernen. Carter und jetzt Barack Obama folgen, wie Larry Summers und die unverhüllten „kreativen Destruktionisten" im britischen Königshaus, den Fußstapfen von Nietzsche, Werner Sombart und Joseph Schumpeter. Nietzsche starb, bevor man ihm einen Nazi-Parteiausweis ausstellen konnte. Der Nazi-Mitläufer Sombart hat, soweit bekannt, keine Mitgliedschaft angenommen, und Joseph Schumpeter verbreitete seine im Grundsatz naziähnliche Lehre über Kanäle in der englischsprachigen Welt; solche Kanäle waren etwa Premierminister Tony Blair und davor Harold Wilson.
11. Es gibt natürlich einige führende Ökonomen, die in ihrer praktischen Arbeit durchaus kompetent sind. Was jedoch zureichend für die weltweit drängenden Bedürfnisse entwickelt werden muß, sind die Grundzüge einer wirklichen physikalischen Wirtschaftswissenschaft.
12. Der „dritte Abschnitt" von Bernhard Riemanns Habilitationsschrift von 1854, wie ich ihn häufig genannt habe, zeigt hierbei seine entscheidende Bedeutung.
13. Die letzten Absätze von Percy Bysshe Shelleys Verteidigung der Poesie liefern uns den Nachweis einer indirekten Kommunikationsfähigkeit, die außerhalb der gängigen Auffassungen von Sinneswahrnehmung liegt. Besonders der elektromagnetische Bereich ermöglicht Formen der Kommunikation, insbesondere indirekte menschliche Massenkommunikation, die „außerhalb" der Grenzen gewöhnlicher Sinneswahrnehmung liegen. Damit sind auch Überlegungen angesprochen, die über die Grenzen der Sichtweise des jungen de Broglie hinausgehen.
14. Der spezifische Verweis an dieser Stelle bezieht sich auf Smiths Theorie der moralischen Empfindungen von 1759.
15. Hilbert zeigte Einsicht, als er Norbert Wiener und John von Neumann aus Göttingen hinauswarf. Bertrand Russell zog beide schließlich heran.
16. Siehe LPAC, "Our Extraterrestrial Imperative – Part II" http://larouchepac.com/node/16049.
17. Der Fall des selbsternannten Wernadskij-Gegenspielers A.I. Oparin zeigt, zu welchem Grad der britische Geheimdienst große Teile der sowjetischen Kommunistischen Partei in Fragen der Naturwissenschaft beherrschte. Oparin, der den ideologischen Unsinn des britischen Geheimdienstagenten Friedrich Engels vertrat, war stark von J.B.S. Haldane beeinflußt. Es sei hier auf Engels‘ Rolle bei der Förderung des Agenten der britischen Fabian Society und Waffenhändlers der „Jungtürken", Alexander Helphand („Parvus"), verwiesen. Oparin war fest in die Steuerungsmechanismen höchster Kreise des britischen Geheimdienstes integriert, und dieselben korrupten britischen Geheimdienstverbindungen in die russische Wissenschaft und Politik laufen heute über das Internationale Institut für Angewandte Systemanalyse (IIASA). Es gehört zusammen mit dem offen faschistischen Schumpeter-Kult für „schöpferische Zerstörung" (siehe auch Lord Jacob Rothschilds imperiale Inter-Alpha-Gruppe von 1971 bis heute) zu den destruktivsten britischen Einflüssen auf die derzeitige russische Wirtschaftspolitik. Seit dem Einfluß von Arthur Burns, George Shultz u.a. auf die Politik von US-Präsident Richard Nixon war „schöpferische Zerstörung" die aktive Wirtschaftspolitik der amerikanischen Regierung. Die Praxis der „schöpferischen Zerstörung" wurde aus Großbritannien, wo u.a. Premierminister Harold Wilson sie betrieb, importiert und dann von der rücksichtslos destruktiven, tragischen Figur des US-Präsidenten Jimmy Carter ins Extrem gesteigert.
18. Siehe LPAC, "Our Extraterrestrial Imperative-Part II", a.a.O.
19. Es ist an dieser Stelle ein wichtiges Anliegen, das einige Leser besonders in Rußland schockieren dürfte, erneut auf die innere Bedrohung Rußlands und seiner Wirtschaft zu verweisen, welche wie eine Art Erbkrankheit daherkommt. Ich verweise noch einmal wie in der Anmerkung weiter oben auf die Tiraden des britisch kontrollierten sowjetischen Ideologen früherer Zeiten, A.I. Oparin. Oparin, den ich dort als überzeugten Konvertiten der mit J.B.S. Haldane verbundenen britischen Geheimdienstkreise bezeichnet habe, produzierte verschiedene Beispiele jener Art verrückter Dogmen, welche für die zahlreichen ideologischen Beziehungen zwischen bestimmten britischen und sowjetischen Kreisen der nominell „marxistischen" Ecke oftmals die Brücke bildeten. Oparins Buch Die Entstehung des Lebens auf der Erde und sein zusammen mit W.G. Fesenkow verfaßtes Buch Das Universum (Moskau, 1960) sind hierfür typisch. Es genügt, das von beiden zusammen verfaßte Vorwort von letzterem Büchlein sowie das von Oparin allein geschriebene erste Kapitel zu untersuchen, um zu erkennen, daß es sich hier um pseudowissenschaftlichen Quatsch auf Groschenheftniveau handelt, den die beiden offensichtlich dem streng wissenschaftlichen Werk ihres größten Haßobjekts jener Zeit, Akademiemitglied W.I. Wernadskij entgegenstellen wollten. Dieser Unsinn hat eigentlich britische akademische Ursprünge, etwa in den Kreisen Bertrand Russells und des Internationalen Instituts für Angewandte Systemanalyse (IIASA) bei Wirtschaftsfragen; heute vertreten ihn die Verehrer der von Lord Jacob Rothschilds Inter-Alpha-Gruppe ausgeheckten „BRIC".
20. Ein entscheidender Aspekt für das Scheitern von David Hilberts „mathematischem Genealogieprojekt" muß in der Geschichte des 19. Jahrhunderts auf die Arbeiten der Mathematiker Rudolf Clausius und Hermann Grassmann zurückgeführt werden, die man als die beiden Väter des Schwindels des sogenannten „Zweiten Hauptsatzes der Thermodynamik" bezeichnen kann. Zusammen mit Karl Weierstraß gehört Clausius zu jenen, die sich im Namen einer aprioristischen Mathematik gegen eine physikalische Wissenschaft stark machten. Fanatiker wie Prof. Norbert Wiener und John von Neumann sind Produkte eines wüsten antiwissenschaftlichen Fanatismus, der durch Bertrand Russells Vorwegnahme des Inhalts der Russell-Whiteheadschen Principia Mathematica losgetreten wurde. Alfred North Whitehead hat sich selbst zu Russells Rolle geäußert. Beide sind Reduktionisten; Russell jedoch ist ganz besonders ungehobelt, genauso wie die Erzeugnisse seines Anhängers John von Neumann. Der Einfluß des völlig verkommenen Russell dominiert die britisch kontrollierte Wissenschaftswelt spätestens seit der 7. Solvay-Konferenz und ihren Folgeerscheinungen. Hierin liegt die eigentliche Korruption in der akademischen Lehre der Natur- und Sozialwissenschaften seither. Wieners Kybernetik beschäftigte sich zunächst nur mit den damals möglichen „Automatisierungs-Technologien", doch seine üblen und sogar boshaften Absichten kamen bereits in den späteren Kapiteln der Kybernetik und noch deutlicher dann in Mensch und Menschmaschine – Kybernetik und Gesellschaft zum Ausdruck.
21. Wie Russell zugab, waren er und sein empiristischer Vorläufer Paolo Sarpi Aristoteliker von Grund auf – mit der Betonung auf „von Grund auf ". Für sie war Aristoteles etwas für den Adel; der Empirismus dagegen war ein Schwindel, den die Nachläufer von Gaunern wie Sarpi samt dessen Bewunderern wie Galileo und Abt Antonio S. Conti für nützlich erachteten, den niederen Klassen genarrter Akademiker unterzuschieben. Initiator des WWF war Julian Huxley, der Bruder des Drogenkultisten Aldous Huxley. Die Häufigkeit von „Geisteskrankheiten" bei Thomas Huxley und seinen Nachfahren gehört als relevanter Teil zum imperialen politischen Leben Britanniens.
22. Dies wird deutlich an dem Konflikt zwischen der britischen, mechanistischen Ideologie zum Beispiel in W.G. Oparins einfältigem Buch Was ist Leben? und der Widerlegung von Oparins Fehlern durch den wohl größten Wissenschaftler des 20. Jahrhunderts, W.I. Wernadskij.
23. Präsident Obamas „Gesundheitspolitik" folgt ganz dem Vorbild des NICE-Programms des früheren britischen Premierministers Tony Blair, dessen Gesundheitspolitik wiederum eine Kopie der berüchtigten T-4-Euthanasiepolitik Adolf Hitlers war, die in Nürnberg verurteilt wurde. Sie alle sind Ausdruck des Dogmas der „schöpferischen Zerstörung" von Joseph Schumpeter und Schumpeters Vorgängern, Friedrich Nietzsches Also sprach Zarathustra und Werner Sombart, der in dieser Hinsicht ein Gesinnungsgenosse der Nazis war.
24. Siehe Carl F. Gauß‘ Brief aus Göttingen an Farkas Bolyai vom 6. März 1832 über den Anspruch von Farkas‘ Sohn Jonas Bolyai, das Prinzip einer nicht-euklidischen Geometrie gefunden zu haben. Gauß warnte, er habe das wahre Prinzip bereits während seiner Studien in den 1790er Jahren entdeckt (übrigens unter Abraham Kästner). Gauß verzichtete jedoch darauf, seine Einwände gegen das Argument von Jonas (und implizit auch von Lobatschewski) weiter aufzuführen. Nichtsdestoweniger wurde Gauß‘ Absicht später von seinem Zögling Bernhard Riemann deutlich gemacht, etwa in seiner Behandlung der Abelschen Funktionen und in seiner Habilitationsschrift von 1854, die Riemann in Anwesenheit von Gauß – der genau wußte, worum es ging – vortrug. Tatsächlich waren Lobatschewski und Jonas Bolyai nicht erfolgreich. Die relevanten Beziehungen werden für jene, die es wissen wollen, indirekt deutlich aus Hinweisen, die Riemann anläßlich der Vorstellung seiner Habilitationsschrift machte. Tatsächlich hatte Gauß den Schlüssel dazu bereits implizit demonstriert in der Methode, die er zur Lösung des Problems der Umlaufbahn der Ceres verwendet hatte. Der entscheidende Punkt ist, daß die Entdeckung nicht im Bereich der bloßen Mathematik, sondern der physischen Geometrie lag. Ich hatte dank der Werft der US-Marine in Charlestown bei Boston das große Glück, schon seit etwa meinem 14. Lebensjahr die gesamte Euklidische Geometrie und ähnliche Schwindel abzulehnen.
25. Ich selbst war über den Präsidentenmord anfangs schockiert und betrübt, und erst nachdem mein Wissen über das Ereignis sich nach und nach erweiterte und mir die Motive des Anschlags durch den offensichtlichen Schwindel der Warren-Kommission deutlicher wurden, wurde mir auch das ganze Ausmaß der Folgewirkungen, den die Urheber des Mordes sowie auch die Warren-Kommission selbst bezweckten, über die nachfolgenden Jahrzehnte immer klarer.
26. „Es führt dies hinüber in das Gebiet einer andern Wissenschaft, in das Gebiet der Physik, welches wohl die Natur der heutigen Veranlassung nicht zu betreten erlaubt." Bernhard Riemann, Über die Hypothesen, welche der Geometrie zu Grunde liegen, Habilitationsschrift, 1854, Abhandlungen der Königlichen Gesellschaft der Wissenschaften zu Göttingen, 13 (1868).
27. Zu den gescheiterten „Nicht-Euklidiern" zählen N. Lobatschewskij und Jonas Bolyai. Siehe auch Carl F. Gauß an Farkas Bolyai, 6. März 1832. Gauß‘ Zurückhaltung, sich mit diesen Fragen auseinanderzusetzen, ist auch Ausdruck der politischen Zustände in Deutschland der damaligen Zeit. Gauß‘ eigene Vorstellungen einer nicht-euklidischen Geometrie waren während seines Studiums bei dem Leibniz-Verehrer Abraham Kästner aufgekommen, der selbst ein führender Mathematiker und politischer Kopf des 18. Jahrhunderts gewesen war.
28. Eine deutsche Filmkomödie des Regisseurs Kurt Hoffmann aus dem Jahr 1960.
29. Der Verweis auf von Neumann hier bezieht sich auf viele Dinge, vor allem aber auf seinen Einfluß auf die verrückte Spieltheorie und seine Zusammenarbeit mit Oskar Morgenstern bei der Gründung Schule der „mathematischen Ökonomie", die einen überaus reichlichen Beitrag zur Züchtung rabiat inkompetenter Fachidioten unter der Nachkriegsgeneration von Ökonomen leistete. Bertrand Russell prägte von Neumanns Einfluß auf die Volkswirtschaftslehre nach dem Zweiten Weltkrieg, und dieser Einfluß erwies sich als der schädlichste Faktor in der transatlantischen Nachkriegswirtschaft.
30. Für Sarpi und seine Anhänger ist Aristoteles die „Geheimlehre ihrer Elite", wohingegen der primitive Aberglaube der Anhänger von Abt Antonio S. Conti, Leonhard Euler, den Physiokraten und Adam Smith den Unglücklichen überlassen bleibt, die sich den Trog mit den grunzenden, vögelnden und brünstigen wirklichen oder faktischen Schweinen teilen, wie sie man sie auch unter den schlimmsten Wissenschaftsfeinden aus den Reihen der „68er" und vergleichbarer Brut findet.
31. Der Leser sollte auf der Hut sein, wenn er auf populäre Erklärungen der Ereignisse im Zusammenhang mit der Französischen Revolution stößt. Das meiste Schlechte dieser gesamten Periode und auch der späteren Jahrzehnte war die Folge von Ereignissen, die mit Lord Shelburnes Gründung des britischen Foreign Office 1782 und den Beziehungen dieses Foreign Office zu den hinterhältigen Machenschaften des Fürsten Metternich bis ins Jahr 1815 zu tun haben. Aufschlußreich hierbei war Napoleons Frauentausch nach der Niederlage bei seinen Nahostabenteuern. Er wechselte von Josephine, in der sich die anti-habsburgischen, osmanischen Beziehungen Frankreichs widerspiegelten, zu seiner neuen Auserwählten, einer Habsburgerin, und wurde so zu einem Werkzeug Metternichs. Von dieser Zeit an war Napoleon mehr diebischer Bandit als Staatsmann oder Kriegsherr, wobei er dank Londons und Metternichs eine zeitlang Erfolge hatte. Sie führten ihn wie einen Affen an der Leine, um so die letzten Überreste der Allianz von 1782 aus Spanien, Frankreich und der Zarin Katharina, die als Liga der Bewaffneten Neutralität entscheidend zum Sieg der Amerikanischen Revolution beigetragen hatte, zu zerschlagen. Bis auf den heutigen Tag hat sich Kontinentaleuropa von den Folgen der britischen und Metternichschen Steuerung der Französischen Revolution und der Napoleonischen Kriege nicht mehr wirklich erholt. Diese Operation nannte man in einigen Kreisen die „Große Strategie", welche darauf hinausläuft, zwei Dummköpfe sich zum größeren Ruhm des britischen Imperialismus gegenseitig ruinieren zu lassen, indem sie Krieg gegeneinander führen. So ermöglichte auch die strategisch geplante Ermordung Präsident John F. Kennedys die Zerstörung der USA im Zuge des nach seinem Tod in Gang gesetzten Kriegs in Indochina, und so waren die jüngsten Nahostkriege durch britische Regierungsleute wie den verlogenen Tony Blair angezettelt worden, wozu auch der Mord an Dr. David Kelly, der Blairs Täuschung hatte auffliegen lassen, dienlich war. Ich weiß dies, weil ich persönlich an einer Operation beteiligt war, an der auch der aufrichtige und fähige britische Agent, Dr. Kelly, funktionell eine Rolle spielte.