Admiral William "Fox" Fallon trat überaschend von seinem Amt als Chef des Zentralkommandos (CENTCOM) zurück und ging in Frühpensionierung. Ein Artikel, der von dem ehemaligen Pentagon-Ratgeber Donald Rumsfelds, Thomas PM Barnett, geschrieben wurde, indem er dem Admiral Gehorsamsverweigerung und seine öffentliche Opposition zu den Kriegsplänen des Weißen Hauses vorwarf, war dem vorausgegangen.
Gutinformierte amerikanische Quellen bestätigen, daß die Orchestrierung des Fallon-Rücktritts dazu diente, ein weiteres Hindernis, das der Cheney-Kriegsfraktion im Wege stand, aus dem Weg zu räumen. Deren Politik besteht darin, einen permanenten Krieg im Persischen Golf und östlichen Mittelmeergegend zu planen. Es ist kein Zufall, daß der Rücktritt zu Beginn der Reise von Dick Cheney in den Nahen Osten am 16. März erfolgt ist. Fallon war ebenfalls ein Gegner der gegenwärtigen Bestrebungen der US-Regierung, eine Reihe von bilateralen Verträgen für die langfristige Stationierung von Militärbasen auszuhandeln.
Ein amerikanischer Regierungsbeamter, der jahrzehntelange Erfahrung in Südwestasien hat, wies darauf hin, daß sich gegenwärtig alle regionalen Brennpunkte auf einmal entzünden. Der Libanon steht kurz vor der Explosion – als Resultat von Provokationen von Saudi Arabien und den USA – die letztlich auf Syrien und den Iran zielen; der israelisch-palästinensische Konflikt intensiviert sich, wobei eine Invasion Israels in Gaza im Frühling oder Frühsommer erwartet wird. Und die angeblich erfolgreiche "Aufräumaktion" im Irak, ist nach hinten losgegangen und hat zu vermehrten Angriffen gegen U.S. Militärs in von Sunniten beherrschten Regionen geführt.
Diese Entwicklungen sind Teil der "Chaos"-Operation britischer Interessen in dieser Region, begleitet von ähnlichen Destabilisierungskampagnen in Südasien, Afrika und Südamerika.
Bei seinem jüngsten Internetkonferenz in Washington verurteilte Lyndon LaRouche die demokratische Mehrheitsführerin im Kongreß, Nancy Pelosi erneut dafür, daß sie sich beharrlich der Einleitung eines Amsenthebungsverfahrens gegen Vizepräsident Cheney widersetzt hat und forderte ihren Rücktritt.