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Epstein-Dokumente bringen City of London in Aufruhr

Die Veröffentlichung der neuesten Tranche von 3 Millionen Epstein-Dokumenten durch das US-Justizministerium droht, die britische Starmer-Regierung zu stürzen. Die Banker der City of London müssen sich beeilen, um eine Anleihekrise abzuwenden. Auf den Rücktritt von Starmers Stabschef Morgan McSweeney folgte am 9. Februar der Rücktritt seines Kommunikationsdirektors Tim Allan.

Es mehren sich die Anzeichen, dass sich der durch die Veröffentlichung der Dokumente ausgelöste politische Sturm weiter verschärfen wird. Mitglieder von Starmers Kabinett haben eilig eine Unterstützungserklärung für ihn veröffentlicht, in der sie behaupteten, dass er nicht zurücktreten werde. Der Vorsitzende der Scottish Labour Party, Anas Sarwar, forderte hingegen Starmer zum Rücktritt auf, während Berichten zufolge Londoner Buchmacher mit Anrufen überschüttet werden, um Wetten auf seinen Rücktritt abzuschließen. Bereits am vergangenen Freitag, dem 6. Februar, forderte die Redaktion der Financial Times mögliche Nachfolger von Starmer auf, „mit dem Aufbau einer glaubwürdigen Argumentation zu beginnen, dass sie einen besseren Job machen würden“. Ansonsten könnte Starmers Sturz „die unruhigen Anleihemärkte erschrecken“.

Hier zeigt sich, dass es bei dem Fall Epstein noch um weit mehr als den sexuellen Missbrauch junger Mädchen und das mögliche Erpressungspotential gegenüber ihren Peinigern geht. Die strafrechtliche Verfolgung derjenigen, die sich an solchen satanischen Perversionen beteiligen, war ein Auslöser für die Offenlegung. Aber bei genauerer Betrachtung stellt man fest, dass die sexuelle Unmoral Hand in Hand mit dem Machtmissbrauch der mit Epstein verbundenen Personen geht und mit strategischen Fragen und Finanzpolitik zusammenhängt. Viele der Persönlichkeiten des Establishments, deren Namen nun für immer mit Epstein in Verbindung gebracht werden, waren maßgeblich an geopolitischen Provokationen zur Verteidigung der sterbenden unipolaren Ordnung beteiligt.

Der Skandal um Lord Peter Mandelson und seine Verbündeten liefert dafür ein Beispiel. Mandelson und McSweeney gehören zur Tony-Blair-Maschinerie, die 1997 an die Macht kam. Blair spielte eine führende Rolle bei der Untergrabung des Völkerrechts, indem er sich für die Ablehnung des Prinzips des Westfälischen Friedens einsetzte, um militärische Maßnahmen zur Verteidigung der vorgegebenen „regelbasierten Ordnung“ zu rechtfertigen. Als er die Regierung verließ, gründete er das Tony Blair Institute for Global Change (TBI), das die Förderung technologischer Lösungen wie künstlicher Intelligenz durch öffentlich-private Partnerschaften vorantrieb. Zu diesem Zweck arbeitete er mit dem Oracle-Milliardär Larry Ellison zusammen, der fast 260 Millionen Dollar für das TBI spendete. Ellisons andere Leidenschaft ist die Unterstützung zionistischer Extremisten und ihrer Politik eines "Großisraels". Beides machte ihn zu einem Verbündeten von Jeffrey Epstein. Ellison nahm an Treffen mit Epstein teil, bei denen es um den Technologietransfer nach Israel ging. Mandelson, dessen Rücktritt durch seinen Versuch, seine Beziehung zu Epstein zu vertuschen, erzwungen wurde, arbeitete eng mit McSweeney zusammen, um die Labour-Partei in eine pro-zionistische Partei zu verwandeln. Sie diffamierten den ehemaligen Labour-Vorsitzenden Jeremy Corbyn als Antisemiten, was Starmer den Weg zum Premierminister ebnete. McSweeney war ab 1994 stellvertretender Pressesprecher von Blair.

Die Veröffentlichung der Akten hat in den USA eine wachsende Bewegung ausgelöst, die Transparenz fordert, um die mit Epstein verbundenen Verbrechen aufzudecken und die Verantwortlichen zur Rechenschaft zu ziehen. Die gleiche Stimmung baut sich auch in Großbritannien auf. So hatten sich die Wetten, dass Starmer bald weg sein wird, während der zwei Stunden, die das Schreiben dieses Beitrags in Anspruch nahm,  fast verdoppelt.

Ein weiterer Lesetipp zum Thema: Sonderbericht von EIR "Was steckt wirklich hinter Jeffrey Epstein?"

Quelle: eirna.de

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