Das neueste aus der Hexenküche der EU ist ein Dokument über die Auswirkungen des angeblichen Klimawandels für die Sicherheitspolitik der EU, das am heutigen Donnerstag beim EU-Gipfel den Regierungen vorgestellt werden soll. Darin dient die Lüge des Klimawandels als Vorwand für eine Neuorientierung der EU auf eine agressive, imperiale weltweite Rolle, so wie es der britische außenpolitische Berater von Solana, Robert Cooper, seit langem vorantreibt. Der Klimawandel sei ein "Bedrohungs-Multiplikator", der die weltweiten Spannungen erhöhe und damit direkt europäische Interessen berühre. Ausdrücklich wird der Zusammenhang hergestellt zwischen der angeblichen "globalen Erwärmung" und dem Kampf um die Kontrolle von Rohstoffen. Die EU solle dazu ihr Sicherheitsbudget erhöhen.
Es gehe nicht nur um die Kontrolle fossiler Rohstoffe als möglicher Konfliktquelle, sondern auch um die zunehmende Knappheit von Wasser und Nahrungsmtteln. In einigen Gegenden der Welt stünde in Zukunft 30% weniger Frischwasser zur Verfügung, was zu sozialen Konflikten und wirtschaftlicher Destabilisierung ganzer Nationen führe. Das bedeute massive Völkerwandungen der betroffenen Bevölkerungen, zumal auch ganze Küstenlandstriche von den Auswirkungen der Klimaerwärmung betroffen wären. Das alles werde zu inneren Unruhen und der Ausnutzung dieser Entwicklungen durch radikale oder religiöse Gruppen führen. Der Bericht stellt stolz fest, daß Europa die erste internationale Sicherheits-Allianz sei, die Klimapolitik mit Sicherheitspolitik verbindet!
Ausdrücklich wird in dem Bericht auch eine "arktische Politik" verlangt. In dem siebenseitigen Bericht heißt es , das schnelle Abschmelzen des polaren Eises eröffne "neue Wasserwege und internationale Handelsrouten." Die damit "wachsende Zugänglichkeit der enormen Kohlenwasserstoffvorkommen" (sprich Öl und Gas, ed.) in der Arktis "verändere die geostrategische Dynamik der Region". Der Bericht spricht über mögliche Konfrontationen zwischen EU-Mitgliedern, aber ganz offensichtlich ist in Wirklichkeit eine Konfrontation mit Rußland gemeint.
Interessanterweise weist ein Artikel im britischen "Guardian" auf die Ähnlichkeit zwischen diesem EU-Report und dem von CSIS-unterstützten Bericht über "Eine große Strategie für eine unsichere Welt hin", in der fünf ehemalige hochrangige Militärs eine Änderung der Strategie der NATO verlangt hatten. Der Guardian schreibt weiter, es gebe bereits Spannungen zwischen Rußland und dem NATO-Mitglied Norwegen über Fischereirechte bei Spitzbergen. "Die Inseln um Spitzbergen … verfügen über große Gas- und Ölvorkommen, die gegenwärtig unter dem gefrorenen Kontinentalschelf unzugänglich sind. " "Wenn aufgrund der globalen Erwärmung diese Ressourcen zugänglich und verfügbar würden, könnte das zu einem ernsthaften Konflikt zwischen Rußland und Norwegen führen. " In einer solchen "potentiellen Krise" würden dann auch die USA, Kanada und Dänemark eingreifen, die "im Wettstreit liegen um bedeutende Energievorräte und andere wertvolle Rohstoffe".
In seinem bahnbrechenden Buch "Die kommenden 50 Jahre" hatte Lyndon LaRouche, in völligem Gegensatz zu dieser malthusianischen, imperialen Politik ein Konzept entworfen, wie mit großen Infrastrukturprojekten, u.a. der "Eurasischen Landbrücke", und durch den Einsatz modernster Technologien, wie der Kernfusion, ganz neue Rohstoffe verfügbar gemacht werden und durch den Ensatz der Kernenergie bei der Meerwasserentsalzung Wüsten zum Blühen gebracht werden können. Eine Dokumentation, wie diese Pläne heute weltweit und vor allem auch in Rußland, diskutiert werden, finden Sie in dem neuen Buch "Die Weltlandbrücke wird Realität – Wiederaufbau nach dem Finanzkrach", erschienen bei E.I.R. GmbH, Wiesbaden.