Eurokraten machen gegen nationale Sicherheitsstrategie der USA mobil

11.12.2025
Eurokraten machen gegen nationale Sicherheitsstrategie der USA mobil root 11.12.2025

Angesichts der in der neuen US-amerikanischen Nationalen Sicherheitsstrategie (NSS) 2025 enthaltenen Kriegserklärung an die EU reagieren die Brüsseler Eurokraten mit einer Flucht nach vorne und fordern mehr EU, mehr Aufrüstung usw. Der ehemalige EU-Kommissionspräsident Romano Prodi ging sogar soweit, in einem Interview mit dem Fernsehsender Rai Tre in der Sendung „Agorà“ am 10. Dezember den Tod der NATO zu konstatieren.

Die neue NSS sehe „eine Welt vor, in der zwei oder drei herrschen und die anderen ihnen nicht auf die Nerven gehen sollen (non rompono le scatole)“, sagte Prodi. „Wenn man sich an das hält, was Trump sagt, wird die NATO auf nichts reduziert. Bislang war die NATO die USA.“ Sie ist keine „Allianz“ mehr und muss daher „infrage gestellt werden“.

Auf die Frage, was er als Erstes tun würde, wenn er wieder EU-Kommissionspräsident wäre, antwortete Prodi: „Europa vereinen und Orban zur Hölle schicken (andare a farsi friggere).“ Da „Trump ganz auf die Spaltung Europas setzt“, sollte Europa (sprich: die EU) laut Prodi die Einstimmigkeitsregelung, d. h. das Vetorecht der Mitgliedstaaten im EU-Rat, abschaffen.

Als Präsident der EU-Kommission (1999-2004) führte Prodi die größte Erweiterung der EU mit 10 neuen Mitgliedstaaten durch. Er hat sich stets für die Mitgliedschaft der Ukraine eingesetzt.

Quelle: eirna.de

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