Europa von riesiger Streikwelle erfasst

16.06.2008
Europa von riesiger Streikwelle erfasst admin 16.06.2008

Streiks werden von nun an in Europa an der Tagesordnung sein, da die durch den Vertrag von Maastricht geschaffenen Institutionen unfähig und unwillig sind, die Axiome ihrer zum Scheitern verurteilten Politik abzuändern. Durch die in die Höhe schießenden Treibstoffpreise und das von der EU gegenüber den nationalen Regierungen angeordnete Verbot, helfend einzugreifen, werden ganze Berufszweige in den Bankrott getrieben.

LKW-Fahrer streiken derzeit in Großbritannien, den Niederlanden und in Spanien. Während die schweizer
"Camioniers" Aktionen noch überlegen, werden italienische LKW-Fahrer in einer Woche mit Streiks beginnen.

12000 britische Bahnarbeiter (die das "No" der Iren begrüßt haben) streiken
seit kurzem. Das deutliche "Nein" der irischen
Arbeiter gegen den arbeiterfeindlichen Vertrag von Lissabon wird ihre Kollegen in England, als auch auf dem europäischen Festland ermutigen, für ihre Rechte und ihr Einkommen zu kämpfen und gegen das "Britische System", auch bekannt als "Maastrichter Regeln", vorzugehen. In England wird eine zweite Streikwelle der Transportfahrer von Shell erwartet. Die LKW-Fahrer-Gewerkschaft "Unite" begann vorgestern mit der ersten Welle. Sie soll vier Tage andauern, gefolgt von einer zweiten Streikwelle ab dem kommenden Freitag. Demonstranten protestieren mit Schildern vor den Eingängen der Öldepots von Shell. Die Regierung hat ab heute Vollmacht, eine Rationierung von Öl vorzunehmen.

In Deutschland fühlen sich die Milchbauern von der Milchindustrie und
den Handelsketten ausgetrickst, da diese ihre vor 10 Tagen gemachten
Versprechen nicht einhalten wollen. So soll noch vor Ende Juni zu
landesweiten Streiks und Boykotten aufgerufen werden.

Und in Paris werden heute LKW-Fahrer die "Operation Escargot" beginnen, bei der sie im Schneckentempo (escargot = Schnecke] durch die Stadt fahren, um so gegen die hohen Dieselpreise zu protestieren.

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