Ex-FSB-Chef wirft Beresowskij und seinen britischen Kontrolleuren Subversion vor

03.08.2007
Ex-FSB-Chef wirft Beresowskij und seinen britischen Kontrolleuren Subversion vor admin 03.08.2007

2. August (LPAC) — Präziser wäre es, den sogenannten "Fall Alexander Litwinenko" den Fall Boris Beresowskij zu nennen.

Nikolai Kowaljow, ehemaliger Leiter des russischen Bundessicherheitsdients (FSB) und Vorsitzender des Ausschusses für Veteranen-Angelegenheiten in der russischen Staatsduma, gab gestern der Nachrichtenagentur Interfax ein Interview zum sogenannten Fall Litwinenko, in dem er sagte: "Wir haben uns mit dem Fall Litwinenko, oder eher dem Fall Lugovoj, befaßt, obwohl es wäre richtiger, den Fall nach Beresowskij zu benennen… Es ist vollkommen klar, daß Alexander Litwinenko für Boris Beresowskij arbeitete und zugleich eigene Spielchen betrieb. Das ist der wahrscheinlichste Grund für seine Ermordung. Es ist auch gut möglich, daß es ein Unfall und keine geplante Tötung war", so Kowaljow. Ob die Aussage des von den Briten für den Mord verantwortlich gemachten Andrej Lugowoj, daß Beresowskij vom britischen Geheimdienst rekrutiert wurde, wahr sei, oder nicht, die russische Justiz habe "viele weitere Fragen an Beresowskij". Er wohne "friedlich in London", wo er "ungestört Besuch von Anführern der Opposition und radikale Parteien bekommt und um Finanzierung gebeten wird. Die britischen Geheimdienste müssen sich nicht auf der Suche nach Rekruten machen – sie sind vor der Tür, zu Besuch bei Beresowskij", sagte Kowaljow.

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