Der Sudan-Experte Alex de Waal rief am 25. Januar den UN-Sicherheitsrat auf, einen erwarteten Haftbefehl des Internationalen Strafgerichtshofs (IStGH) gegen den sudanesischen Präsident Omar al-Bashir, bedingungslos auszusetzen. Ein solcher Haftbefehl könnte dem 2005 zwischen dem Süden und dem Norden Sudans erreichten Friedensabkommen CPA den Todesstoß versetzen, so de Waal. Der Aufruf erschien in de Waals Blog „Making Sense of Dafur“ auf der Webseite des Social Science Research Coucils (New York).
Der UN-Sicherheitsrat kann laut den Statuten des IStGH (u.a. Art. 16) die Umsetzung solcher Haftbefehle jeweils um ein Jahr verschieben.
Der IStGH wird wesentlich von Kreisen unterstützt, die Soros und seinen Stiftungen nahestehen. Er spielt in diesem Fall geopolitischen imperialen Interessen, die den Sudan destabilisieren wollen, in die Hände.