Botschaft von Gérard Faure-Kapper, dem Vorsitzenden von APLOMB, der französichen Vereinigung gegen die Mißbräuche der Banken an die am 1. 12. in Mainz-Kastel versammelten Mitglieder der Bürgerrechtsbewegung Solidarität
APLOMB ist eine Vereinigung zur Verhinderung von Selbstmord aus finanziellen Gründen. Die Banken treiben die Bürger und die Wirtschaft in den Ruin, indem sie die Gesetze ignorieren. Sie praktizieren Wucher – völlig illegal, aber ganz offen.
Botschaft von Gérard Faure-Kapper, dem Vorsitzenden von APLOMB, der französichen Vereinigung gegen die Mißbräuche der Banken an die am 1. 12. in Mainz-Kastel versammelten Mitglieder der Bürgerrechtsbewegung Solidarität
APLOMB ist eine Vereinigung zur Verhinderung von Selbstmord aus finanziellen Gründen. Die Banken treiben die Bürger und die Wirtschaft in den Ruin, indem sie die Gesetze ignorieren. Sie praktizieren Wucher – völlig illegal, aber ganz offen.
In Frankreich und anderen Ländern sind die Menschen Opfer solcher Praktiken. Die Schulden? Welche Schulden? Sie beruhen nicht auf einer wirtschaftlichen Realität oder irgendwelcher Produkte, die gehandelt werden. Wir schulden niemandem etwas außer den normalen Schulden eines Landes.
Diese Schulden bestehen aus Bankzinsen. Es reicht, einen Prozentsatz festzulegen: – 5%, 8%, 13%, 35% – um ein Volk zu vernichten. In der Vergangenheit brauchte man dazu eine Armee mit Bomben, Waffen etc. Heute reicht dazu ein Schreibstift.
Die Staaten und Banken töten nicht mehr mit den traditionellen Methoden, sie haben eine neue, viel sauberere Methode, indem sie zum Selbstmord verleiten. Sie vernichten die Bürger – mit einem reinen Gewissen.
APLOMB kämpft auf gesetzlicher und juristischer Ebene. Unsere Kampfschauplätze sind die Gerichte. Keine Demonstrationen, keine sensationellen Aktionen, keine Petitionen und noch weniger vergebliche Proteste. Jeden Tag helfen wir den Mitgliedern unserer Vereinigung, ihre Klagen vorzubereiten, bevor sie mit unseren Anwälten die notwendigen Schritte einleiten. Es ist ein Werk von Termiten – kaum sichtbar, aber unglaublich wirksam.
Die Banken haben keine Angst vor den Bewegungen der Menge. Wird eine Filiale verwüstet? Das ist ein guter Anlaß, zu renovieren. Ausschreitungen? Das ist eine gute Übung für die Polizei. Ein Zeitungsartikel gegen sie? Wem gehört die Presse, wenn nicht ihnen?
Massive Geldabhebungen? Das Gesetz erlaubt ihnen, die Auszahlungen einzustellen. In jedem Fall können sie die Geldautomaten sperren.
In Frankreich haben gerade 230 sozialistische Abgeordnete für das Finanzgesetz für 2014 gestimmt. Diese gewählten Volksvertreter treten das Mandat, das ihnen von ihren Wählern erteilt wurde, mit Füßen, indem sie den Banken Absolution für alle ihre Sünden erteilen. Ohne irgendwelche Gegenleistungen. Diese 230 Abgeordneten sind bekannt. Wir verbreiten diese Information in ihren Wahlkreisen, damit die Wähler wissen, wie sie sie in der nächsten Wahl bestrafen können.
Dieser Kampf gegen die Banken ist international, deshalb sind wir ja hier. Es geht in diesem Kampf um unser Leben, das Leben unserer Familien und die Zukunft unserer Kinder. Die Feinde ist sehr mächtig, und mit ihrem Geld kaufen sie sich Gesetze. Diese Gesetze werden den Menschen, die darunter leiden, mit Gewalt aufgezwungen.
APLOMB wird diesen Kampf zusammen mit Ihnen führen, bis wir gewinnen.