Freddie Mac und Fannie Mae: Zeitbomben im internationalen Finanzsystem

23.07.2008
Freddie Mac und Fannie Mae: Zeitbomben im internationalen Finanzsystem admin 23.07.2008

Die beiden amerikanischen Hypothekenriesen Fannie Mae und Freddie Mac, die mit den gegenwärtigen massiven Finanzspritzen nicht zu retten sind, desintegrieren weiter und machen den Gläubigern international schwer zu schaffen. Ausländische Anleger haben $1,5 Billion in Freddie und Fannie-Papieren (einschließlich derer von kleineren Regierungseinrichtungen) angelegt, dreimal soviel wie in 2001. Ausländer halten derzeit 1/5 an Wertppaieren solcher Institutionen. Das ganze Ausmaß der Durchsetzung des internationalen Finanzsystems wird deutlich angesichts der folgenden Zahlen über die führenden ausländischen Besitzer von Fannie- und Freddie-Obligationen:

China $376 Mrd.

Japan $228 Mrd.

Russland $ 75 Mrd.

Luxemburg $ 39 Mrd.

Belgien $ 33 Mrd.

Großbritannien $ 28 Mrd.

Niederlande $ 23 Mrd.

Taiwan $ 21 Mrd.

Außerdem ist die größte Versicherungsgesellschaft der Schweiz, Zürich Financial Services, mit 8 Mrd.$ dabei und Swiss Re, der größte Schweizer Rückversicherer, hält 9 Mrd. $ an Schulden von Fannie und Freddie sowie $12 Mrd. an ihren hypothekenbesicherten Anleihen. Auch Staatsfonds aus dem Nahen Osten sollen große Investoren sein.

Ohne eine geordnete Reorganisation des gesamten globalen Finanzsystems im Sinne des von Lyndon LaRouche vorgeschlagenen "Neuen Bretton Woods" stehen also weltweites hyperinflationäres Chaos und weitere Finanzzusammenbrüche auf der Tagesordnung.

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