Früherer US-Regulierungsbeamter fordert Konkursreorganisation des US-Bankenssystems und neue „Pecora-Kommission“

25.02.2009
Früherer US-Regulierungsbeamter fordert Konkursreorganisation des US-Bankenssystems und neue „Pecora-Kommission“ admin 25.02.2009

Auf der bekannten Internetwebseite Huffingtonpost.com veröffentlichte William K. Black, Wirtschaftsprofessor an der Universität Missouri, am 23. Februar einen Artikel mit der Überschrift:"Warum führt Finanzminister Geithner Paulsons rechtswidrige Politik fort?" Black war in den 1980er Jahren als hochrangiger Beamter während der Sparkassenkrise für die Resolution Trust Corp. tätig, die dem US-Finanzministerium zugeordnet ist.

Er wies darin auf einen sehr wichtigen Punkt hin: Die Schwierigkeiten der Sparkassen während der 1980er Jahre führten dazu, daß "schnelle Korrekturmaßnahmen" vorgeschrieben wurden, womit zahlungsunfähige Banken schnell einem Konkursverfahren unterzogen werden mußten. Damit sollte verhindert werden, daß die Versicherung des Staatlichen Einlagenschutzfonds (FDIC) gesprengt wurde.

Heute seien amerikanische Banken insgesamt mit einer Marge von zwei Billiarden $ zahlungsfähig, möglicherweise aber weit höher. Paulson und jetzt Geithner hätten dieses Regelwerk völlig ignoriert, was den Staat hunderte von Milliarden kosten werde, so Black.

Black forderte eine"moderne Pecora-Kommission" (wie dies zuerst von Lyndon LaRouche verlangt worden war). "Wenn wir es mit einer Häufung von Flugzeugabstürzen zu tun haben, würden wir diejenigen für geisteskrank erklären, die einer eingehenden Untersuchung der Absturzursachen im Wege stünden…Enormer öffentlicher Druck scheint nötig, um den Widerstand dagegen in der Regierung und Kongress zu beseitigen".

Scroll to Top