Geheimdienstbericht entzürnt die Wahnsinnigen

08.12.2007
Geheimdienstbericht entzürnt die Wahnsinnigen admin 08.12.2007

Der britische Außenminister David Miliband führte das Brüllen der Kriegspartei Dick Cheneys in der Verurteilung und Ablehnung des Geheimdienstberichtes der U.S. Nachrichtendienstgemeinde (NIE) in Bezug auf den Iran an. Miliband schrieb für die heutige Financial Times einen Gastkommentar, in dem er sagt:" Es gibt drei Schlüsselelemente für Atomwaffen – das spaltbare Material, das Geschoss selbst und den Prozess das spaltbare Material für das Geschoss waffenfähig zu machen. Der U.S. Geheimdienstbericht, der diese Woche veröffentlicht wurde, sagte, dass der Iran die Arbeit an dem letzten dieser Elemente gestoppt habe. Wenn dem so ist –  gut so. Aber der Iran strebt immer noch die anderen beiden Elemente an,  besonders ein Anreicherungsprogramm, dass keine offensichtliche zivile Anwendung hat, aber es könnte spaltbares Material für Atomwaffen, trotz der Forderung des U.N. Sicherheitrates und Internationalen Atomenergieaufsichtsbehörde dies zu stoppen, produzieren."

Miliband bestand darauf, „die internationale Gemeinschaft muß den Druck auf Iran erhöhen," und das die Briten „ jetzt weitere Resolutionen für Sanktionen fordern.. Wie können keine Angst vor Diplomatie mit Zähnen haben.“

* John Block, Sprecher des Kommites für Amerikanisch- Israelische Öffenlichkeitsangelegenheiten sagte dem Jewish Telegraph das, wenn der Geheimdienstbericht (NIE) irgend etwas beweist, dann nur das der Iran weiter fortgeschritten ist, als der Öffentlichkeit bekannt ist.. Er behauptet das:„ Iran hat sich weiterentwickelt und hat in seinen Lagern ein verstecktes, zweites unbekanntes, unüberwachtes Gleis für die Anreicherung von Gasen und ist mit einem Atomwaffenprogramm beschäftigt. Dies ist eine Beurteilung, die vorher noch nie von der amerikanischen Nachrichtendienstgemeinsschaft öffentlich gemacht wurde.“

* Am 4. Dezember veranstalten die Präsidenten der größten Amerikanisch- Jüdischen Organisationen einen Not-Konferenzanruf, um den Geheimdienstbericht und eine Strategie für die nächste Runde von Sanktionen gegen den Iran zu diskutieren. Sie nannten den Geheimdienstbericht eine „Herausforderung.“ Sie schlagen vor, dass man betonen sollte, dass Iran immer noch den Terrorismus unterstützt.

* Gerald Steinberg vom Jerusalem-Zentrum für Öffentlichkeitsangelegenheiten schrieb, dass israelische Analysten ihre amerikanischen Kollegen lange Zeit vor einem „schwarzen“ parallelen iranischen Waffenprogramm gewarnt hatten, welches auf Grundlage von kleinen Atomkraftwerken, die Plutonium produzieren und dem nordkoreanischen Model folgen, basieren. „Tatsächlich ist der Iran dafür bekannt, dass sie genau solch einen Reaktor in Arak bauen, und damit weiteren Raum für eine unentdeckte Anlage lassen.“

*Der ehemalige, berüchtigte U.S. Botschafter bei der U.N., John Bolton, schrieb einen Gastkommentar, der am 6. Dezember in der Washington Post veröffentlich wurde. Darin beschuldigt er die U.S. Nachrichtendienstangestellten, dass sie „sich eher mit politischen Formulierungen als mit nachrichtendienstlichen Analysen beschäftigen und zu viele im Kongress und den Medien freuen sich darüber.“ Er unterrichtet Bush „durch die Rückführung der Welt des Nachrichtendienst zu seiner angebrachten Funktion ein lang anhaltendes Erbe zu schaffen.“

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