Gesamte Autoindustrie in Gefahr

23.11.2008
Gesamte Autoindustrie in Gefahr admin 23.11.2008

Hintergrundberichte über die engen Verflechtungen von
US-amerikanischen und europäischen Autoherstellern zeigen, daß vor allem Opel, als Tochter von General Motors,  nicht einfach
verstaatlicht, d.h. von GM getrennt werden kann, ohne schwerwiegende Konsequenzen für sowohl Opel wie GM heraufzubeschwören.

So ist das internationale Entwicklungszentrum von GM beim Opel Hauptwerk in Rüsselsheim angesiedelt und beschäftigt dort 7000 Ingenieure. Für Opel allein wäre das  Entwicklungszentrum zu groß. Nur wenn diese Kapazitäten außerhalb des Automobilbaus eingesetzt würden, könnten sie insgesamt erhalten bleiben. In dem Falle müßte Opel im großen Maßstab andere Produkte herstellen, wie beispielsweise Teile für Magnetschwebebahnen, allerdings dann für Projekte nicht nur in Deutschland sondern in ganz Europa, Asien und Afrika.

Alle großen deutschen Automobilhersteller warnen inzwischen vor den Konsequenzen,  falls die großen Autokonzerne in den USA kollabieren. Viele haben gemeinsame Zulieferer, die in Folge einer Insolvenz von GM oder Ford auch kollabieren und damit die ganze Versorgungskette unterbrechen würden. Betroffen
wären dann auch Firmen wie z. B. die BASF als Eigentümerin des Autozulieferers Engelhard in den Vereinigten Staaten.

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