Gewerblicher Grundbesitz im Dulles Korridor: 1/7 steht leer

15.11.2007
Gewerblicher Grundbesitz im Dulles Korridor: 1/7 steht leer admin 15.11.2007

Das unverkennbare Geräusch eines einsamen Schrittes, der in den
Fluren eines leeren Gebäude im Dulles Korridor, „Ground Zero“ Loudoun County
scheppert, ist heute allgegenwärtig. Der Dulles Korridor ist ein Bereich von 8 Meilen um den Flughafen Dulles, der Firmen wie Sprint, Volkswagen und
Sallie Mae mit großen Gewerbeflächen angezogen hatte.
Heute sind von den 53,2 Millionen Qudratfuß [ca. 4,9 Mio m²] an Büroflächen im Dulles
Korridor, 14,7% oder 7,7 Mio Quadratfuß leerstehend. 1997 waren das nur 2,1%.

Spekulationsvorgänge
ließen den Dullas Korridor entstehen. Erst war es das "Narrengold" des dot.com
Booms der "New Economy", der dann im März 2000 platzte. Dann, nach dem 11. September 2001, begann
die US-Regierung Geld in nationale Sicherheitsprogramme zu pumpen. Viele
dieser Gelder flossen an Bauträger in Nord Virginia. Dieser Prozess verlangsamte sich jedoch zunehmend.

"Es wird dort
draußen viel Wettbewerb unter den Mietern geben und ich werde davon kein schönes
Bild malen", so informierte George F. McKanzie, Hauptgeschäftsführer des Maryland-Zweiges der Washingtoner Grundbesitz- Investmentgesellschaft, letzten Monat die
Analysten an einem Konferenzanruf über die massiven Leerstände.

Gleichzeitig ist der Aufschwung beim Siedlungsneubau in Loudoun County kollabiert: das nationale "Ground Zero" in der Eigenheimkrise; Familien die
zwangsvollstreckt wurden, werden mit ihrem Hab und Gut auf die Straße gesetzt.

Nur die sofortige
Einführung von LaRouches „Gesetz zum Schutz von Eigenheimbesitzern und Banken“
kann die notwendige Barriere errichten, damit Loudoun County nicht zur
entvölkerten und trostlosen Einöde wird.

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