Goldman Sachs greift die staatsgeführte Wirtschaftspolitik Putins an

26.05.2007
Goldman Sachs greift die staatsgeführte Wirtschaftspolitik Putins an admin 26.05.2007

26. Mai (LPAC) – In ihrer Vorschau auf die internationale Wirtschaftskonferenz, die am 8-10. Juni in St. Petersburg stattfindet, warnte die International Herald Tribune davor, in Rußland zu investieren. Die Zeitung berichtete über einen "scharfen Hinweis von Goldman Sachs an Invesoren, der andeutet, daß der liberale Flügel möglicherweise seinen Einfluss auf die Wirtschaftspolitik Rußlands verliert.

Außer in den Bereichen Öl und Erdgas hat der Kreml auch seine Kontrolle über den Flugzeugbau, die einheimischen Autohersteller, Diamantenbergwerke und andere Industrien ausgebaut, sagt die IHT. Außerdem habe Präsident Vladimir Putin vergangene Woche angedeutet, die Regierung werde eventuell Öleinnahmen in die russische Börse investieren, um die schleppende Performance der Staatsunternehmen zu steigern, was auf eine noch stärker interventionistische Wirtschaftspolitik des Kremls hindeuten würde.

Was Goldman Sachs und andere vielleicht noch mehr beunruhigt als Putins Politik, ist die Tatsache, daß trotzdem zunehmende Investitionen nach Rußland fließen. Nachdem allein im ersten Quartal diesen Jahres ein Zustrom in der Höhe von 10 Milliarden US-Dollar verbucht wurde, werden die 16 Milliarden US-Dollar Zufluß, die während der gesamten Jeltsin-Ära verbucht wurden, wahrscheinlich noch vor der genannten St. Petersburger Konferenz übertroffen, merkte die IHT an. Was Goldman Sachs wahrscheinlich noch stärker beunrihigt, ist Rußlands Bereitschaft, LaRouches Konzept der Weltlandbrücke umzusetzen.

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