In einer Rede im Lancaster House in London am 17.3. drohte der britische Premierminister Gordon Brown dem Iran. Er bezeichnete das iranische Nuklearprogramm als inakzeptabel und warf dem Iran vor, nicht mit der Internationalen Atomenergiegehörde (IAEA) zusammenzuarbeiten. Lyndon LaRouches kommentierte Browns Rede, indem er darauf hinwies, diese Drohungen Browns gegen den Iran hörten sich genauso an wie die Drohungen Tony Blairs gegen den Irak im Jahr 2002.
Während die USA in den letzten Tagen wichtige Schritte unternommen haben, um den Iran in Diskussionen über Afghanistan einzubeziehen, versucht Gordon Brown offenbar, mit Provokationen gegen den Iran, die Politik der neuen US-Administration zu sabotieren. Browns Provokation könnte aber auch dem iranischen Präsidenten Ahmadinejad bei den kommenden Wahlen helfen, denn die iranischen Hardliner nützen jeden Angriff auf den Iran, um die Spannungen zu vergrößern.
Brown sagte: „Der Iran versteckt sein Atomprogramm, weigert sich, mit der Internationalen Atomenergiebehörde zusammen zu arbeiten, setzt sich über Resolutionen des UN-Sicherheitsrates weg und lehnt es ab, sich an die Regeln zu halten. Deswegen kommen wir zu der Ansicht, dass durch das Atomprogramm eine ernste Gefahr der Weiterverbreitung von Atomwaffen besteht.“