Die große Änderung von 2009

16.11.2009
Die große Änderung von 2009 admin 16.11.2009

von Alexander Hartmann

Lyndon LaRouche forderte in seinem jüngsten Internetforum: Bringt den Kongreß und die Regierung „unter Kontrolle"! [url:“node/967″]Die Videoaufzeichnung sowie vorgestellte Ausschnitte können Sie sich hier anschauen.[/url]

* * *

Lyndon LaRouche beschrieb zu Beginn seines Internetforums am 11.
November anhand seiner „typischen Kollapsfunktion" nochmals die
gegenwärtige Lage der Weltwirtschaft: „Wie Sie wissen, hatte ich seit
Juli 2007, seit dem 25.-27. Juli 2007, davor gewarnt, daß wir uns auf
dem Weg in einem generelle Zusammenbruchskrise des Weltfinanz-,
Währungs- und Wirtschaftssystems befanden. Drei Tage nach dieser
Ankündigung begann der Zusammenbruch des Weltwährungs- und
-finanzsystems. Er begann damit, daß in den Vereinigten Staaten der
Hypothekenmarkt, der Markt der Eigenheim-Hypotheken, zusammenbrach. Das
breitete sich sehr schnell weltweit aus.

Gleichzeitig geschah noch etwas anderes: Es gab eine fundamentale
Änderung in der Weltwirtschaft. Wenn Sie meine Tripelkurve gesehen
haben, dann wissen Sie, daß die Weltwirtschaft gegenwärtig einer
solchen Tripelkurve folgt."

Volkswirtschaften beruhen in der europäischen Zivilisation seit
mehreren tausend Jahren mehr oder weniger auf einem dreifachen Prinzip
der Wirtschaft:

„Diese drei Charakteristiken sind: Nummer eins, das monetäre System.
Unter dem monetären System verstehe ich ein System, das privat oder
imperial kontrolliert ist durch den Preis des Geldes. Diese monetären
Systeme werden benutzt, um Handel und anderes zu steuern. Alle großen
europäischen Reiche, einschließlich des Britischen Empire in der
heutigen Form, beruhen nicht auf der Macht von Nationalstaaten, sondern
von monetären imperialen Mächten. Nationalstaaten, die eine imperiale
Rolle spielen, sind einfach nur Opfer monetärer Systeme. Das ist das
erste.

Nummer zwei: Es gibt innerhalb der Nationen Finanzsysteme, und es
gibt Finanzsysteme im Handel zwischen den Nationen. Das sind Systeme,
in denen Geld verwendet wird, um Waren zu kaufen und zu verkaufen. Es
ist ein Finanzsystem, aber es umfaßt auch den Handel mit
Dienstleistungen und/oder Waren.

Drittens gibt es eine reale Wirtschaft. In der Realwirtschaft mißt
man sowohl den Umfang als auch das Maß von Wachstum oder Rückgang des
real produzierten Verbrauchs, was die Rolle der Dienstleistungen in
diesen Funktionen mit einschließt.

Wir haben also drei Kurven, die seit bisher mehr als 3000 Jahren von
Europa und anderswo aus die Weltwirtschaft bestimmen: Oben die Kurve
der monetären (geldorientierten) Systeme, die sind immer
imperialistisch. Zweitens die Finanzsysteme der Nationen und im Handel
zwischen den Nationen, also die Verwendung von Geld zum Kaufen und
Verkaufen von Waren – während es im monetären System um den Verkauf von
Geld gegen Geld und durch Geld geht. Drittens die physische Produktion
und Produktivität pro Kopf und pro Quadratkilometer des Territoriums.
Das waren und sind die drei bestimmenden Faktoren der Wirtschaft seit
mehr als 3000 Jahren in der europäischen Geschichte."

Nach einem Hinweis auf den hyperinflationären Zusammenbruch in
Deutschland 1923 fuhr LaRouche fort: „Was wir heute weltweit erleben,
insbesondere in West- und Mitteleuropa und in Nordamerika, ist eine
allgemeine Zusammenbruchskrise im globalen Maßstab. Es ist praktisch
eine Kopie dessen, was 1923 im nationalen Maßstab in Deutschland
geschah, aber diesmal im Weltmaßstab.

Das bedeutet, daß es eine Erholung der Wirtschaft der Vereinigten
Staaten unter der Regierung Obama niemals gab und niemals geben wird.
Die Regierung Obama ist zu einer allgemeinen Zusammenbruchskrise der
US-Wirtschaft verdammt, und eine ähnliche Lage herrscht in West- und
Mitteleuropa. Und die Lage in West- und Mitteleuropa ist gegenwärtig
hoffnungslos, denn es steht unter einer Diktatur, einer britischen
Diktatur, und bisher haben sie sich dieser britischen Diktatur
unterworfen…

Wir reden hier über etwas, was bereits im Gang ist, nicht etwas, was
,vielleicht‘ geschehen könnte. Es ist etwas, was schon geschieht. Und
es verstärkt sich von Tag zu Tag. Unter Obama und seiner gegenwärtigen
Politik wird es niemals einen Aufschwung geben. Das ist eine Tatsache –
keine bloße Vermutung, keine Vision aus der Kristallkugel, keine
statistische Prognose. Es ist schon jetzt eine Tatsache.

Der Umfang der Bankrettungsgelder schießt steil in die Höhe.
Bankrettungsgelder sind ausschließlich monetäre Aggregate. Seit dem
Sommer 2007 bricht die Realwirtschaft in den Vereinigten Staaten in
wachsendem Maße zusammen, also die Waren und Dienstleistungen, die
gekauft und verkauft werden. Unsere gesamte grundlegende Industrie
wurde hinweggefegt. Die Autoindustrie und alle damit verbundenen
Wirtschaftszweige werden ausgelöscht. Die Nahrungsmittelversorgung wird
zerstört durch das internationale Nahrungsmittelsystem, die Kartelle.
Die Vereinigten Staaten befinden sich schon seit einiger Zeit in einem
Zerfallsprozeß."

LaRouche beschrieb dann die Entwicklung seit dem Zweiten Weltkrieg,
u.a. mit der Ermordung Präsident Kennedys und dem Eintritt der USA in
den Vietnamkrieg in den sechziger Jahren, was zum Aufkommen der
industriefeindlichen „68er" führte. „Diese Dinge haben uns
hinabgezogen, immer weiter hinab… Wir wurden ruiniert, wir wurden
gebrochen, wir wurden vergeudet…. Ein Amerikaner, der diesen
Präsidenten und seine gegenwärtige Politik unterstützt – seine
Umweltpolitik, seine Gesundheitspolitik, seine Militärpolitik -, der
unterstützt in Wirklichkeit die eigene Zerstörung der Vereinigten
Staaten.

Und irgendwann werde ich vielleicht sagen müssen: ,Ich hatte euch
gewarnt.‘ Es ist nicht mehr weit bis dahin. Wir sind dicht an dem
Punkt, an dem es zu einem Bruch kommt.

Ein Wort zu solchen Bruchpunkten: Die Bedingungen für einen
Bruchpunkt sind objektiv. Da ist eine abstürzende US-Wirtschaft. Da ist
eine steil ansteigende Geldinflation, die sogenannte Politik der
,Rettungspakete‘. Da ist ein Absturz der Finanztransaktionen, der
finanziellen Aktivität in der US-Wirtschaft. Da ist ein Kollaps der
Realwirtschaft, insbesondere in Bezug auf die Beschäftigung. Wir sind
bankrott, in der Form, wie es die Weimarer Republik 1923 war, ein sehr
ähnlicher Prozeß."

Eine Lösung finden

„Ich war in letzter Zeit daran beteiligt, eine Lösung zu entwickeln",
fuhr LaRouche fort. „Die Lösung – und wir haben nur einen Versuch – ist
die Perspektive eines Viermächte-Abkommens zwischen den Vereinigten
Staaten – mit einer geänderten Regierungspolitik -, Rußland, China,
Indien und einigen kleineren Ländern, die bereit wären, sich daran zu
beteiligen. Das wären Regierungen der Welt, die für etwa die Hälfte der
Weltbevölkerung oder mehr stehen… Wenn es zu einem Bündnis dieser
vier und weiterer Länder kommt, hätte es genug Macht, das gegenwärtige
Weltsystem zu stürzen und ein neues einzusetzen."

Rußland und China hätten kürzlich den ersten Schritt in dieser
Richtung unternommen. „Sie kamen überein, daß China dazu seinen Kredit
nutzt – das sind hauptsächlich die Schulden der Vereinigten Staaten
gegenüber China. Dies wird genutzt als Quelle von Kredit und Kapital
für eine Zusammenarbeit mit Rußland zum Aufbau notwendiger Systeme, vor
allem Verkehrs- und Energienetze in diesem Teil Asiens. Es laufen jetzt
Verhandlungen mit Indien, um das, was Rußland und China schon
vereinbart haben, zu ergänzen. Und es gibt Möglichkeiten für die
Vereinigten Staaten.

Denn die Vereinigten Staaten sind in einem verheerenden Zustand und
haben riesige Schulden bei China und anderen Ländern. Deshalb sollten
die USA mit Rußland, China und Indien zusammenarbeiten – das ist ein
großer Teil der Bevölkerung dieses Planeten -, und man sollte andere
Nationen Asiens einschließen, wie Korea, Japan, die Mongolei und
andere. Man sollte Pakistan berücksichtigen, das durch das Geschehen in
Afghanistan völlig instabil ist, und die Inder wissen, daß die Existenz
Indiens von der Sicherheit Pakistans im Umgang mit diesem Problem, das
die Briten in Afghanistan und anderswo schaffen wollen, abhängig ist.
Man wird dann feststellen, daß Nationen sich aus Verzweiflung, und weil
sie ihre Bedrohungen kennen und ihre Interessen kennen, auf eine
Zusammenarbeit zu bewegen werden, um dieses System zu ändern. Wenn die
Vereinigten Staaten zur Vernunft kommen! Und das hängt in großem Maß
von den Menschen hier in Amerika ab. Die Amerikaner müssen dafür
kämpfen."

LaRouche betonte nochmals: „Wir warten nicht auf einen einzelnen
Auslöser, der uns dann sagt, ob eine Depression kommt oder nicht. Eine
Depression hatten wir schon. Was auch immer an diesem oder jenem Datum
geschieht: Dieses System ist unter seiner gegenwärtigen Politik zum
Untergang verurteilt. Das ist schon entschieden. Das amerikanische Volk
hat derzeit nichts zu erwarten außer dem Untergang.

Aber wir können das ändern. Und wie machen wir das? Ganz einfach: Indem wir zu unserer Verfassung zurückkehren! …

Wenn wir den Mut haben, das System einer Konkurssanierung zu
unterziehen, dann kann diese Nation überleben. Sie wird überleben,
vorausgesetzt, wir gehen ein Bündnis ein, um die Macht des Britischen
Empire und der britischen Interessen weltweit zu brechen. Das bedeutet
eine Partnerschaft mit Rußland, China, Indien und anderen Ländern, um
das gegenwärtige weltweite monetäre System zu beseitigen und zu einem
Kreditsystem überzugehen – das ist das System, das die Vereinigten
Staaten unter Alexander Hamilton beschlossen, noch bevor sie wirklich
gegründet waren, als es um die Kriegsschulden der Vereinigten Staaten
Anfang der 1780er Jahre ging. Das wurde dann ein integraler Bestandteil
unserer Bundesverfassung…

Wenn wir dazu nicht den Mut haben, dann ist niemand anderer dafür verantwortlich als wir selbst…

Betrachten wir, was wir tun müssen. Betrachten wir, wie dieses
System funktioniert. Wir brauchen große Infrastrukturen. Wir haben
keine Industrie mehr. Wir haben noch ein paar Elemente, Rudimente
dessen, was einmal Industrien waren, aber die Autoindustrie ist weg!
Die Luftfahrtindustrie geht. Die Maschinenbau-Kapazitäten des
amerikanischen Volkes verschwinden… Wir hatten früher Kaufhäuser in
den Städten – die schließen, verschwinden. Ein ähnlicher Prozeß
vollzieht sich in Europa. Wir haben einen weltweiten Systemkollaps."

Das britische Empire

Das habe lange eine Vorgeschichte, denn die einzige wirksame
Opposition gegen das Britische Empire sei schon immer von den
Vereinigten Staaten gekommen. „Wir waren noch unter Kennedy eine
mächtige Nation. Wir wurden in einen langen Krieg hineingezogen – von
1964 bis 1976 -, der uns ruinierte. So wurden wir ruiniert. Und wir
leiden immer noch unter den Folgen… Das Empire drängt uns zu einer
Politik der Kriege, um uns in die Selbstzerstörung zu treiben und
unsere Macht zu vernichten… Und das begann systematisch an dem Tag,
als Franklin Roosevelt starb. Seit jener Zeit hat unsere stets liebende
britische Monarchie, unsere monarchischen Freunde, immer mit uns
gespielt und uns in Abenteuer hineingezogen, um uns zu erobern, indem
sie uns zur Selbstzerstörung verleiteten…

Woher, glauben Sie, haben wir diese Idee der ,grünen Politik‘
bekommen, die Umweltschutz-Politik? Sie kam von London. Was hat die aus
den Vereinigten Staaten gemacht? Die ,Umweltpolitik‘ ist ein Betrug, es
ist nichts wahres daran. Es gibt kein Phänomen der globalen Erwärmung!
Es existiert nicht! Aber wieviel Menschen glauben an eine globale
Erwärmung? Sie existiert nicht, man sagt ihnen nur, daß sie daran
glauben sollen. Wer sagt ihnen das? Prinz Philip, die britischen
Interessen und ihre Sympathisanten in den Vereinigten Staaten.

Wer sagt uns, daß wir keine Kernkraft haben sollten, obwohl wir sie
brauchen? … Die Menschheit braucht, um zu existieren, eine Steigerung
der Energieflußdichte der verfügbaren Kraftquellen. Das bedeutet, daß
wir erst vom Verbrennen von Holz oder Holzkohle oder Abfällen zu
anderen Dingen übergehen, wie Erdöl oder Erdgas. Dann stellt man fest,
daß man auf ein qualitativ noch höheres Niveau übergehen muß, damit die
Menschheit überleben kann. Die Kernspaltung ist dazu der erste Schritt.
Aber man muß noch drei Größenordnungen oder höher hinaus, und das ist
die Kernfusion. Und wir haben jetzt die Möglichkeit zur Kernfusion auf
dem Mond, in Form der dortigen Helium-3-Vorkommen. Jedenfalls gehen wir
notwendig in eine Kernfusionswirtschaft.

Was tun die Briten? Die Briten sagen uns: ,Ihr solltet lieber keine
Kernkraft haben. Kernkraft ist gefährlich. Nehmt Solarkraft.’…

Wenn wir den Planeten mit Solarkraftwerken zupflastern in einer
Fläche, die notwendig ist, um irgendeine Form des Lebens aufrecht zu
erhalten, dann werden wir den Planeten kaputtmachen! Und wer sagt uns,
daß wir das tun sollen? Die britische Monarchie: Prinz Philips World
Wildlife Fund! Diese Leute. Wir sind das Ziel einer vorsätzlichen
Zerstörung unserer Nation und der Zivilisation durch eine Kultur, die
noch aus einer Art relativ finsterem Zeitalter des Imperialismus im
Altertum stammt. Sie schicken uns zurück in die Antike! Und wir sind
Narren – wir sagen, daß wir ,grün denken‘. Wir werden Grüne. Wir sind
Idioten. Wir machen uns selbst kaputt.

So arbeitet der Feind. Es ist eine Art Satans-Prinzip: Satan ist darauf
aus, uns zur Selbstzerstörung zu verleiten. Ist das nicht so?"

Die USA müssen ihre Politik ändern

LaRouche kam dann auf seine Bemühungen für ein Viermächtebündnis zur
Neuordnung des Weltfinanzsystems zurück: „Ich habe Schritte
unternommen, um die Bedrohung für unsere Existenz zu überwinden. Seit
einiger Zeit – schon seit Jahrzehnten – arbeite ich daran, China,
Indien und ganz besonders Rußland dafür zu gewinnen, daß sie in eine
Zusammenarbeit mit den Vereinigten Staaten eintreten. Ich weiß, daß
unser Volk, wenn es richtig beraten wäre, eine solche Zusammenarbeit
wünschte. Das wird jetzt besonders wichtig, weil Länder, die
theoretisch Partner der Vereinigten Staaten sein sollten, wie
Deutschland und Frankreich, dies derzeit eigentlich nicht sind. Sie
waren das früher mehr, heute sind sie es weniger. Denn leider stehen
sie derzeit unter der Fuchtel der Briten, was bedeutet, daß sie keine
wirkliche Freiheit haben. Sie sind jetzt keine unabhängigen Mächte. Sie
würden gerne wieder Mächte sein, und sie können auch wieder Mächte
werden, aber der Clou bei der Sache ist, daß wir dazu erst einmal das
alte System zerbrechen müssen. Deshalb konzentriere ich mich auf die
Vereinigten Staaten, Rußland, China und Indien und andere Länder, die,
wenn sie sich zusammenschließen, das System ändern können…

Einige dieser Länder haben erkannt, daß sie in Gefahr sind…
Deshalb gibt es in jenem Teil der Welt eine starke Tendenz, die
Probleme und die möglichen Lösungen richtig zu erkennen. Sie erkennen
auch, daß diese Art der Lösung ohne die Beteiligung der Vereinigten
Staaten nicht möglich ist. Und darauf bin ich aus. Ich habe schon lange
mit russischen Kreisen zu tun, ich spreche mit chinesischen Kreisen
usw., und auch mit indischen Kreisen, schon seit langem immer wieder
einmal und in letzter Zeit noch ernsthafter. Und jetzt sind wir soweit:
Wenn ich jetzt Präsident wäre, hätten wir keine Probleme damit. Die
Vereinigten Staaten, Rußland, China und Indien können und werden
zusammenarbeiten, wenn man es ihnen erlaubt. Es ist in ihrem Interesse!
Alles was wir erreichen müssen, ist, daß die Vereinigten Staaten ihrem
wahren Interesse folgen, dann können wir das schaffen. Wir können uns
aus diesem Schlamassel retten."

Dazu müsse Obamas Politik geändert werden. „Und deshalb müssen wir
die Menschen in den Vereinigten Staaten dafür mobilisieren, seine
Regierung durch eine Partnerschaft  der USA mit Rußland, China, Indien
und anderen relevanten Ländern unter Kontrolle zu bringen. Wenn wir das
tun, dann werden Deutschland und Frankreich garantiert dazu tendieren,
sich anzuschließen. Sie sind stark genug, um sich unter diesen
Bedingungen anzuschließen; sie werden dann die Briten rauswerfen. Sie
werden das nicht gern tun, aber sie werden es tun.

Und deshalb können wir diesen Planeten retten. Aber es liegt an uns,
hier in den Vereinigten Staaten, mit diesem Obama-Problem umzugehen."

Das amerikanische Volk

80% der Amerikaner seien jetzt gegen den Präsidenten. Viele
Afro-Amerikaner, die große Hoffnungen in Obama gesetzt hatten, seien
sehr enttäuscht. „Die Amerikaner hassen Obama eigentlich nicht, sie
verachten ihn." Doch die gewählten Volksvertreter seien wirklich
verhaßt. „Die Amerikaner denken, daß ihre Vertreter im Kongreß, die sie
gewählt haben, sie verraten haben. Das hat man an der ungeheueren
Beteiligung (an politischen Versammlungen) im August gesehen, das war
wirklich eine Massenstreik-Bewegung. Das amerikanische Volk glaubt, daß
die Mitglieder des Kongresses sie verraten haben. Sie glauben, daß die
Führungen der Parteien sie verraten haben, aber ganz besonders die
Mitglieder des Kongresses…

Unsere Aufgabe ist nun, die Amerikaner zu organisieren, daß sie
verstehen, was sie schon fühlen. 80% der amerikanischen Bevölkerung
sind wütend darüber, was mit den Vereinigten Staaten gemacht wird! Mir
ist egal, ob andere Statistiken etwas anderes sagen, ich kenne die
Tatsachen…

Warum also toleriert ihr Amerikaner da draußen etwas, was die
Durchschnittsbürger, 80% der Bürger, wirklich hassen? Sie hassen nicht
Obama, aber sie hassen die Demokraten – die Demokraten, die für Obamas
Politik stimmen! … Denn sie sind überzeugt, daß das alles nicht
passieren würde, wenn die Demokraten im Kongreß sich nicht verkauft
hätten. Vor allem die Demokraten, die sie erst vor zwei Jahren oder vor
einem Jahr in den Kongreß gewählt haben – das sind die Demokraten, von
denen sie sich verraten fühlen und die sie hassen…

Deshalb, wacht auf, ihr Amerikaner! Ihr mußt verstehen, wie und an
was ihr denken müßt. Man muß diesen Mann, den ihr zum Präsidenten
gewählt habt, unter Kontrolle bringen! Wir wollen keine Schießereien.
Wir wollen ihn unter Kontrolle bringen. Und einige Leute in Washington
wissen, was ich damit meine: Er wird weiter im Weißen Haus sein, aber
wir werden seine Teleprompter vorbereiten… Dann wird das
amerikanische Volk sagen: ,Wir haben wieder einen Präsidenten – er ist
unser.‘ Was meinen sie damit, er ist unser? ,Wir bestimmen über ihn.’"

Die Leute, die einer Lösung im Wege stünden, müssen unter Kontrolle
gebracht werden. „Das sind zunächst einmal eure eigenen gewählten
Vertreter. Und dann müssen wir die Institutionen dazu bringen, daß sie
wieder funktionieren… Wir müssen die Vereinigten Staaten auf diese
Linie bringen… und dann werden wir uns mit Rußland, China und Indien
einigen. Wir werden andere Länder hinzuholen – Japan wird sehr schnell
kommen, ebenso Korea. Und auch einige andere Länder werden schnell dazu
kommen.

Wir müssen diese Wirtschaft retten. Wir müssen sofort die gesamte
Wirtschaft einer Glass-Steagall-artigen Reform unterziehen. Wir müssen
alle Banken, die irgendeinen Aspekt einer Geschäftsbank haben, einem
Konkursverfahren unter dem Schutz der Regierung unterziehen, einer
Konkurssanierung nach dem Glass-Steagall-Standard, wie wir ihn früher
in den Büchern hatten. Wir wissen, daß wir dahin zurückkehren müssen.
Haltet die Geschäftsbanken in Betrieb. Und nehmt die, die jetzt im
Konkurs sind, wieder in Betrieb. Denn die Menschen hatten dort ihre
Ersparnisse, und das müssen wir verteidigen.

Und dann müssen wir alle diese wertlosen Papiere streichen! Es ist
Falschgeld! Es ist kein ehrliches Geld, gemessen am
Glass-Steagall-Standard.

Und dann schaffen wir durch ein Bundesgesetz etwas, was auch Roosevelt
getan hätte: Wir sanieren die US-Wirtschaft… Wir brauchen ein
Massenprogramm für die Grundinfrastruktur der Wirtschaft, wobei man
größtes Gewicht auf die Landwirtschaft und den Maschinenbau legt, um
sicherzustellen, daß die Technologien auf höchstem Niveau wieder
funktionieren. Wir brauchen ein Programm für Vollbeschäftigung – und
zwar kein Beschäftigungsprogramm um seiner selbst willen, sondern ein
Programm für Infrastruktur, das die Qualifikationen und die produktiven
Kräfte der Nation wirklich aufbaut.

Wir werden mit anderen Nationen zusammenarbeiten müssen, um diese
Fähigkeiten zu fördern. Wir werden für diese von der Bundesregierung
bewilligten Projekte eine Grundzinsrate von 1,5-2% brauchen. Wir werden
über Investitionen der Bundesregierung über Laufzeiten von bis zu 50
Jahren verhandeln. Wir werden Massenverkehrsmittel schaffen. Wir werden
mehr Kernkraftwerke bauen, als sich heute irgend jemand träumen läßt.
Wir können es tun! Alles, was wir tun müssen, ist, anfangen, dann kann
man das Projekt replizieren und weitere Menschen darin ausbilden."

LaRouche schloß: „Der Punkt ist: Es liegt an uns! Die Krise ist
jetzt, und wir haben wenig Zeit. Wir dürfen die kommenden Wochen nicht
vergeuden. Ich werde in den kommenden Monaten daran arbeiten und
versuchen, Abkommen in Gang zu setzen, die wir brauchen, um die Welt
aus diesem Schlamassel herauszuholen.

Aber ich brauche dazu mehr offene Unterstützung von den Amerikanern,
auf allen Ebenen. Steht auf, mobilisiert, übernehmt das Kommando! Die
Massenstreikbewegung im August war gut, aber noch nicht gut genug! Die
Menschen waren wütend und haben ihren Kongreßabgeordneten zurecht
gesagt: ,Ihr da! Jetzt haltet ihr mal den Mund und hört uns zu!‘ Aber
sie haben noch nicht gesagt: ,Ihr da! Wir übernehmen jetzt das
Kommando.‘ Und das ist der Unterschied."

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