Die Fehlentscheidung des Ford-Managements, die Produktion klassischer Verbrennungsmotoren einzustellen und eine rasche 100-prozentige Umstellung auf Elektroautos vorzunehmen, führte im Herbst 2024 zu der bemerkenswerten Nachricht, dass aufgrund der enormen Investitionen in die Elektromobilität jedes einzelne Auto, das für 48.000 Euro verkauft wurde, in Wirklichkeit keinen Umsatz einbrachte, da sich die Einnahmen durch die Kosten für jedes nicht verkaufte Auto ausglichen. Die Fahrzeuge wurden nicht verkauft, weil die Zahl der potenziellen Käufer nicht groß genug war – sie lag nicht im Millionenbereich, wie die Manager angenommen hatten. Ein hochwertiger E-Porsche kostet zwischen 120.000 und 136.000 Euro, während ein vergleichbarer E-MG (der nicht den deutschen/EU-Vorschriften unterliegt) zwischen 60.000 und 70.000 Euro kostet, also nur die Hälfte.
Politiker, Manager und die Mainstream-Medien bestanden dennoch darauf, den kostspieligen Kurs der Elektromobilität fortzusetzen, was im Fall von Porsche, die große Gewinn-Marke des Volkswagen-Konzerns, im ersten Halbjahr 2025 zu einem Gewinnrückgang von 91 Prozent führte. In einer panischen Kehrtwende beschlossen Volkswagen, BMW und andere Autohersteller, wieder in Verbrennungsmotoren zu investieren und die Investitionen in die Elektromobilität zu begrenzen. Durch übermäßige grüne Vorschriften belastet, ist der Preis für deutsche Autos deutlich höher als bei den Wettbewerbern. Der klassische V8-Motor verkauft sich in den Vereinigten Staaten gut, da er dort nicht durch deutsche grüne Vorschriften belastet ist.
In den letzten zwei Jahren haben Hersteller aus Südkorea und China Märkte erschlossen, die deutsche Automobilhersteller aufgegeben hatten, und verkaufen ihre Fahrzeuge zum halben Preis der deutschen Modelle, in einigen Fällen sogar zu 73 Prozent weniger als Volkswagen. Eine Erholung der Märkte für Deutschland scheint unmöglich. Ohne ein umfassendes Umrüstungsprogramm, das die Produktion auf Fahrzeuge umstellt, die im globalen Süden benötigt werden und dort erschwinglich sind, ist das Überleben der klassischen deutschen Automobilhersteller und ihrer mehreren hunderttausend Arbeitsplätze unwahrscheinlich.
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