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Helga Zepp-LaRouche zum EU-China-Abkommen

Helga Zepp-LaRouche wurde in ihrer Funktion als Vorsitzende des Schiller-Instituts am 31.12.20 von China Radio International in der Sendung World Today zum gerade vereinbarten Investitionsabkommen zwischen der EU und China ( "Comprehensive Agreement on Investment" - CAI) befragt. Sie bezeichnete das Abkommen als extrem nützlich.

Hier finden Sie alle Antworten von Frau Zepp-LaRouche sowie einen link zum englischen Gesamtinterview, an dem auch Dr. Qiao Hai [ph] von der Chinesischen Akademie der Sozialwissenschaften beteiligt war (ab Min. 29.47) .  Auf die letzte Frage, ob das Abkommen ein Sprungbrett für ein Freihandelsabkommen zwischen der EU und Chinc sein wird, sagte Frau Zepp-LaRouche: "Ich denke, es wird hoffentlich ein Sprungbrett für ein noch größeres Konzept sein, denn tatsächlich brauchen wir eine neue Weltwirtschaftsordnung. Ich denke, daß die größte Herausforderung die Entwicklung der Entwicklungsländer ist. Wir haben eine Hungersnot, die laut dem Welternährungsprogramm im Jahr 2021 270 Millionen Menschen den Hungertod bringen wird. Es muß ein Sofortprogramm geben, um das zu überwinden. Die wichtigsten Wirtschaftsmächte müssen dabei zusammenarbeiten. Ich denke wirklich, daß die Kombination aus Pandemie und der Gefahr einer Welthungersnot eine Motivation sein sollte, ein völlig anderes Vorgehen anzustreben, bei dem das Gemeinwohl der Menschen an erster Stelle steht und nicht die Profitmaximierung. Es ist eine sehr wichtige Aufgabe für die Menschheit, daß wir diesen Schritt machen und von dem bisherigen Finanzsystem wegkommen, in dem nur die Gewinnmaximierung der Spekulanten zählt. Dies ist eine Herausforderung für die souveränen Regierungen der Welt. Sie müssen auf das Gemeinwohl ihrer Bevölkerungen zu reagieren. Das ist es, worüber wir alle nachdenken sollten."

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