Warum Hillary Clinton sich für ein „ehrgeiziges“ Raumfahrtprogramm einsetzt

22.02.2008
Warum Hillary Clinton sich für ein „ehrgeiziges“ Raumfahrtprogramm einsetzt admin 22.02.2008

Während eines kürzlichen Interviews mit dem Houston Chronicle sagte die Präsidentschaftskandidatin Clinton, sie vertrete "ein ehrgeiziges Raumfahrtprogramm". Bereits vor einigen Wochen hatte sie in einer Rede darüber gesprochen und zu Fortschritten bei den gegenwärtigen NASA-Projekten zur unbemannten Raumforschung und bemannten Raumfahrtprogrammen aufgerufen.

1999, während einer Feierlichkeit zu Ehren der Astronautin Eileen Collins, die als erste Frau eine Space-Shuttle-Mission geleitet hatte, erzählte der damalige Präsident Bill Clinton den Gästen, daß Hillary sich als Teenager bei der NASA als Astronautin beworben hatte. Damals kamen dort aber Frauen für diesen Beruf nicht in Frage und so bekam sie eine formelle Absage. Sie war, wie viele junge Menschen, die während der 60’er Jahre aufwuchsen, von Kennedys Apollo-Programm begeistert. Viele studierten damals wissenschaftliche Fächer und fanden in der Raumforschung Arbeit.

Als Barack Obama hingegen vor einigen Wochen über seine Vorstellungen für ein Raumfahrtprogramm befragt wurde, verlangte er, das Geld statt in das neue bemannte Raumfahrtprojekt "Orion" in die "Bildung" zu investieren, und das Programm derweil für fünf Jahre einzufrieren. Mit wenig Aufwand hätte Obamas Stab jedoch herausfinden können, daß das Apollo-Programm einer bemannten  Mondlandung während der 60’er Jahre die größte Anzahl an Wissenschaftlern und Ingenieuren in den USA jemals hervorbrachte. Nach harscher Kritik schwächte Obama zwar seine Aussage etwas ab, aber allem Anschein nach hat er immer noch keine Ahnung von der Materie.

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