Hillary Clinton reagiert auf Cheneys Angriff- Aber wann wird sie ihn seines Amtes entheben?

21.07.2007
Hillary Clinton reagiert auf Cheneys Angriff- Aber wann wird sie ihn seines Amtes entheben? admin 21.07.2007

Senatorin Hillary Clinton (Demokratin in New York) schoß zusammen mit Senator John Kerry diesen Nachmittag zurück, nachdem der Staatssekretär im Verteidigungsministerium Eric Edelman in einem gestern veröffentlichten Brief behauptete, „vorschnelle und öffentliche Diskussion über die Abberufung der US-Streitkräfte aus dem Irak" würden "die Feinde der USA ermutigen“. In einer Konferenzschaltung berichtete Clinton heute nachmittag, sie habe wegen ihrer Beunruhigung darüber, daß es keinen Notfallplan für eine Reihe von Dingen gebe, die den US-Truppen in der Region des Persischen Golfs zustoßen könnten, Verteidigungssekretär Robert Gates in Mai schriftlich darum gebeten, den entsprechenden Gremien des Kongresseseinen nicht öffentlichen Bericht über irgendwelche Pläne für Einsatzänderungen der US-Truppen in Irak zu erstatten. Falls es keine solche Pläne gebe, solle er eine Erklärung für den Grund liefern.

„Ich tat das, weil der Samen der vielen Probleme, die unsere Truppen und die Mission in Irakplagen, in dem Versäumnis liegt, diesen Konflikt zu planen und dann unsere Männer und Frauen regelrecht auszurüsten und sie auf den Weg in die Gefahr zu schicken.“

Sie nannte Edelmans Reaktion als eine „empörende und gefährliche Haltung“ und kündigte an, daß sie und Kerry eine Gesetzesvorlage einbringen werden, die das Pentagon nötigen würde, dem Kongreß über einen Plan zur Einsatzänderung Bericht zu erstatten. Sie schrieb Gates auch einen zweiten Brief, der wieder einen Einsatzänderungsplan fordert, sowie einen Bericht darüber, ob oder ob nicht irgendjemand wußte, daß Edelman auf Clintons Forderung auf die Art reagieren würde, wie er es getan hatte. 

Es dürfte keine Überraschung gewesen sein, daß Edelman so reagierte, wie er es tat. Bevor er seinen Posten im Pentagon antrat, war er Stellvertreter von I. Lewis "Scooter" Libby im Büro von Vizepräsident Dick Cheney. Clinton erkannte Cheneys Rolle an, als sie auf eine Frage eines Reporters sagte, daß es „beruhigend“ wäre, wenn der Waffenkontrollausschuß des Senats einen Bericht bekommen könnte, der verdeutlicht, daß es „von Seiten des Weißen Hauses und speziell des Büros des Vizepräsidenten“ keinen politischen Druck auf das Militär gebe, um das Planen solcher Art von Notsituationen zu vermeiden.

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