Hintergrund der Eskalation der Angriffe auf Präsident Putin

28.05.2007
Hintergrund der Eskalation der Angriffe auf Präsident Putin admin 28.05.2007

27. Mai (LPAC) – Als Antwort auf die erfolgreichen Besuche des ehemaligen Präsidenten Bill Clinton sowie des führenden Demokraten Lyndon LaRouche in Moskau in den letzten beiden Monaten eskalieren das britische fabianische Establishment und dessen Marionetten in den Vereinigten Staaten die Kampagne gegen die Regierung Putin. Offenbar noch nicht zufrieden mit den fortwährenden Kriegen gegen den Irak und Afghanistan und im Kontext einer drohenden Konfrontation mit dem Iran, wollen diese von Großbritannien angeführten Kräfte einen Krieg mit Rußland und China.

Das anglo-amerikanische Establishment war offenbar schon über Clintons private Diskussionen mit Präsident Wladimir Putin anläßlich der Beerdigung von Boris Yeltsin im April unglücklich. Nachdem LaRouches Besuch in Moskau Mitte Mai und die prominenten Presseberichte über LaRouches Diskussionen über die Wiederbelebung von Zusammenarbeit zwischen die USA, Rußland, China und Indien in der Tradition von Franklin Roosevelt hinzugekommen sind, reagiert es nun mit einem Wutausbruch. So, wie die Briten keinen neuen Roosevelt in den Vereinigten Staaten sehen wollen, sind sie auch dazu entschlossen, Rußland daran zu hindern, sich auf eine neue Partnerschaft mit einem Roosevelt-orientiertes Amerika auszurichten, wie Putin dazu seine Absichten erklärt hat.

Seit Mitte Mai eskalierte die Regierung Blair ihre Kampagne gegen Putin, indem sie Anklage gegen den ehemaligen KGB-Agenten Andrej Lukowoj wegen Mordes an dem ehemaligen KGB-Offizieren Alexander Litwinenko in London erhob und dessen Auslieferung aus Rußland forderte. Da Großbritannien die Auslieferungsanfragen der Russen wegen des terroristischen Tschetschenen-Führers Achmed Sakajew und dem bekennenden Putin-feindlichen Verschwörer Boris Beresowskij abgelehnt hat, sind die Chancen, daß Rußland der Auslieferung zustimmt, gering. Das antirussische Klima wurde noch am Vorabend des EU-Rußland-Gipfels in Samara aufgeheizt.

Dieselbe Werbetrommel für eine Konfrontation spiegelte sich am 27. Mai in den wichtigen Medien des US-Establishments wieder. Die New York Times demonstriert dies mit einer großen "Analyse" auf der Titelseite ihres Wochenrückblicks, die voll ist von Unterstellungen einer Rückkehr Rußlands zum "Zynismus gegenüber das Recht im Stile der Sowjets". Deutlicher drückte sich der leitende Redakteur der Washington Post, Jim Hoagland, aus, er in seiner Kolumne eine Tirade gegen Putin hielt. Hoagland lobt nicht nur Blairs Auslieferungsforderung, sondern auch Merkels "Abkanzelung" Putins beim G8-Gipfel sowie den harten Kurs, den Sarkozy gegenüber Rußland eingenommen hat. "Dies schafft eine Gelegenheit, die transatlantische Kluft zu schließen, so daß Europa und Nordamerika mit Rußland auf einer neuen, realistischen Grundlage umgehen können", so die Schlußfolgerung Hoaglands.

Natürlich sind Hoaglands Argumente schwachsinnig. Der von ihm empfohlene Konfrontationskurs wird nicht nur bei den Russen nichts erreichen, er würde auch im amerikanischen Wahlkampf 2008 zum Thema werden – umso mehr, als George Soros, ein großer Geldgeber für die demokratischen Präsidentschaftskampagnen – auch als Geldgeber für den Angriff des "Project Democracy" auf Rußland führend ist.

Um es mehr auf dem Punkt zu bringen: Dieser Überfall auf die Putin-Regierung kennzeichnet seine Betreiber als Feinde des einzigen Auswegs aus der weltweiten existenziellen Krise – die von Lyndon LaRouche vorgeschlagene Allianz der "Vier Mächte" zwischen den USA, Rußland, China und Indien, um das weltweite Geldwesen neu zu ordnen und die volle Entwicklung der eurasischen Landbrücke zu initiieren. Und das macht die Angreifer, in den Worten LaRouches, zu "Feinden der Menschheit."

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