Der amerikanische Politiker Lyndon LaRouche hatte am Wochenende die massiv verstärkte wirtschaftliche und politische Allianz zwischen Russlands, Indien und Chinas als "historisches Ereignis" bezeichnet, das die Weltlage dramatisch verändert habe. Auf dem Treffen der Außenminister der drei eurasischen Nationen in der russischen Stadt Jekaterinburg am 14. Mai hatten unter der Federführung der Shanghai Cooperation Organization (SCO) die drei eurasischen Nationen zum ersten Mal eine koordinierte Stellung zu Kosovo, Iran, Afghanistan und den asiatisch-pazifischen Regionen eingenommen. Auf dem Treffen der "BRIC"-Staaten (die ersten drei, und Brasilien) war insgesamt eine verstärkte Zusammenarbeit verabredet worden.
Die London Times berichtete am 16. Mai über das Treffen unter Hinweis darauf, daß eine "wirtschaftliche und politische Allianz unter den BRIC- Nationen, Brasilien, Russland, Indien und China" geschaffen wurde, wobei die formale Agenda weniger wichtig sei als die Tatsache, daß es Rußland gelungen sei, eine "Zusammenkunft von vier in der Öffentlichkeit stehenden Nationen" zu erreichen, die bei verschiedenen Interessenslagen "über große Ressourcen" verfügen. Ein britischer politischer "Analyst" wird dann zitiert, der schadenfreudig behauptet, das alles zeige eine wachsende Isolation der USA.
Lyndon LaRouche hatte stattdessen darauf hingewiesen, daß er diese Entwicklungen im Rahmen seiner "Vier-Mächte-Strategie" vorhergesehen habe. Er warnte: sollten die USA sich nicht von den geopolitischen britischen Plänen distanzieren, eine kriegerische Konfrontation mit Russland, China und Indien zu Gang zu setzen, würden sie ebenso darunter leiden. Die Zielsetzungen der britischen Empire-Fraktion werden diesen Nationen offenbar immer klarer.