Das russische Außenministerium veröffentlichte vor kurzem eine scharfe Zurückweisung der Äußerungen des ehemaligen US-Balkanbeauftragten, Richard Holbrooke, der gesagt hatte: "Die Tatsache, daß die Unabhängigkeit Kosovos nicht so friedlich wie von den Menschen erhofft errungen wurde, ist das direkte Resultat der Anstiftung zur Gewalt seitens extremistischer Elemente in Belgrad, die implizit und privat von den Russen unterstützt werden." Der Sprecher des russischen Außenministeriums, Mikhail Kamynin, bezeichnete Holbrookes Bemerkungen als "völlig unangemessen". Indem er an die Vergangenheit erinnerte, fügte Kamynin noch hinzu: "Diejenigen, die sich für Kosovos Unabhängigkeit stark gemacht haben, hätten die Konsequenzen abwägen müssen. Und Richard Holbrooke, der seinerzeit direkt in die Balkan-Politik involviert gewesen ist, sollte das sehr genau wissen."
25.02.2008
Holbrooke schürt Konflikt mit Rußland
25.02.2008