Hungertod: Al Gores Biotreibstoffe sind schuld

20.05.2008
Hungertod: Al Gores Biotreibstoffe sind schuld admin 20.05.2008

Von all den Methoden zur Bevölkerungsreduktion, für die sich Al Gore eingesetzt hat, ist
der Biotreibstoff-Wahn vermutlich die schlimmste.

Gerade in einer Zeit, in der die Weltgetreideproduktion und -vorräte Mitte des Jahrzehnts im
Vergleich zum Bedarf auf ein gefährlich niedriges Niveau gefallen sind, trat
Gore mit seinen verrückten „alternativen Treibstoffen“ auf den Plan, um große
Mengen an Mais, Zuckerrohr und Ölsaaten in die Produktion von Biotreibstoffen
umzulenken. Gore war der neogrüne Führer, und er arbeitete im Bunde mit den
Neokons, dem rechten Flügel der Werbemaschine für die Biotreibstoffe. Von
2004-2006 warf sich Gore in Pose und schwatzte den Nationen Gesetze auf, mit
denen sie sich innerhalb bestimmter Fristen zur Beimischung eines großen
Anteils von Biotreibstoffen zu den gewöhnlichen Treibstoffen verpflichteten.
Neben einer finanziellen Miniblase folgte eine massive Ausweitung der Flächen,
auf denen Biotreibstoff-Pflanzen angebaut wurden – in Nordamerika Mais, in
Brasilien Zuckerrohr, Ölsaaten in Asien, Weizen und Raps in Europa, aber auch
in Afrika. So wurde ein Völkermord durch Hunger programmiert.

Die von Gore verbreitete („linke“) Argumentation hierfür enthält eine Reihe der schon
bekannten Ökolügen: Die Erde werde durch CO[sub]2[/sub] überhitzt, die
Biotreibstoffe würden weniger CO[sub]2[/sub] freisetzen, die Biomasse liefere
mehr Energie als zu ihrer Produktion aufgewendet wurde. Die große Lüge, die
dahintersteht, ist die, die Welt sei sowieso übervölkert und somit sei es gut
und richtig, die Bevölkerung zu reduzieren. Gores Buch von 1992, Earth in
the Balance, Ecology and the Human Spirit
(2006 neu aufgelegt) enthält
beispielsweise die Aussage: „Die Länder Afrikas belasten schon jetzt ihre
natürlichen Ressourcen sehr stark und bedrohen die Integrität ihrer
ökologischen Systeme. Es ist also wirklich erschreckend, sich die Wirkung
vorzustellen, die eine Verdoppelung oder Verdreifachung ihrer Bevölkerungszahl hätte…“

Die „rechte“ Variante, wie sie z.B. von den Netzwerken von George Shultz, einem der
langjährigen „Wirtschaftsattentäter“ in der Republikanischen Partei, oder vom
früheren CIA-Direktor James Woolsey verbreitet wird, ist die Lüge, die
Biotreibstoffe würden zur Unabhängigkeit und Sicherheit der Energieversorgung führen.

Nach derzeitigem
Stand werden in diesem Jahr weltweit mindestens 95 Mio. t Mais zur Produktion
von Äthanol verwendet werden, das sind 12% der in diesem Jahr erwarteten
Maisernte. Auch 10 Mio. t Weizen und anderen Getreides werden zu Biotreibstoffen
verarbeitet. Dabei sind die landwirtschaftlichen Kapazitäten, die in Brasilien
zur Produktion von Zuckerrohr und von Ölsaaten in Asien oder Europa verwendet
werden, noch nicht mitgerechnet.

LaRouche sprach die Konsequenzen am 7. März in seinem Internetforum „Die Implikationen des
Gore-Schwindels für die internationale Politik“ offen aus. Er sagte: „Dieser
Biotreibstoff-Schwindel kann niemals funktionieren… Die Produktion dieser
Treibstoffe verbraucht mehr Energie, als sie hinterher zur Verfügung stellt.
Mit anderen Worten: es gibt keinen Nettoenergiegewinn. Es ist auch idiotisch,
das zu tun, denn Biotreibstoffe bedeuten, daß es weniger Nahrung gibt! Es
bedeutet, daß man zur Produktion von Mais als Treibstoff übergeht und dabei Verluste
macht, denn man erhält weniger Energie, als man verbraucht, um sie zu erhalten!
Es würde auch die Zerstörung der Böden bedeuten, die Zerstörung ganzer
Volkswirtschaften, Massenhunger in aller Welt. Es würde ganze Regionen für die
Nahrungsmittelproduktion zerstören. Eine Idiotie!“

Aber scheinbar reicht es Al Gore nicht, Menschen verhungern zu lassen. Er verdient auch
unmittelbar am Biotreibstoff-Wahn. Sein in London ansässiger Fonds Generation
Investment Management („Blood & Gore“) macht sein Geld mit dem
Äthanolrausch in den USA, und bezeichnet es als „kluge grüne Investition“. Sein
Kollege David Blood, der früher für Goldman Sachs arbeitete, hat einiges Geld
in ein dänisches Unternehmen, Novo Nordisk, investiert, das 40% aller Enzyme
produziert, die in den USA beim Destillationsprozeß von Äthanol zum Einsatz
kommen. Eine Tochterfirma dieses Unternehmens, Novozymes, ist heute der
weltführende Lieferant von Enzymen für die Äthanolproduktion. Novo Nordisk ist
(neben Hewlett Packard, Sony, etc.) einer von 14 Großkonzernen, die vom
Worldwide Fund for Nature (WWF) als „Klimaschützer“ ausgezeichnet wurden.

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