Die Gefahr militärischer Konfrontation in Südwestasien und im asiatisch-pazifischen Raum spitzt sich zu, während gleichzeitig das bankrotte Finanzsystem seiner hyperinflationären Explosion zustrebt.
Die Gefahr militärischer Konfrontation in Südwestasien und im asiatisch-pazifischen Raum spitzt sich zu, während gleichzeitig das bankrotte Finanzsystem seiner hyperinflationären Explosion zustrebt.
Führende russische Regierungsvertreter warnten in den letzten Tagen vor der Ausbreitung regionaler Konflikte. Rußlands UN-Botschafter Witali Tschurkin sagte an die Adresse der Vereinigten Staaten, irgendwelche Vorhaben, das angebliche iranische Atomwaffenprogramm mit militärischen Mitteln zu stoppen, hätten garantiert nur die Folge, daß der Iran zur Selbstverteidigung aggressiv den Aufbau einer nuklearen Abschreckung verfolgen würde. Tschurkin erhöhte auch den Druck auf die Obama-Administration, endlich gegen die Waffenlieferungen von Katar (und anderen) an die Aufständischen in Syrien einzuschreiten. Die Beteuerungen der USA, sie lieferten ausschließlich „nicht tödliches“ Material, „entlassen Washington nicht aus der Verantwortung für die von bewaffneten Anti-Assad-Kämpfern begangene Morde“, sagte er.
Bei einer hochrangigen Lagebesprechung zur Verteidigungspolitik gab der neue russische Generalstabschef, Gen. Waleri Gerassimow, einen ins Detail gehenden Überblick über das Modernisierungsprogramm der Streitkräfte. Gleichzeitig warnte er vor der Ausbreitung regionaler Konflikte und der Wahrscheinlichkeit ständiger Kriege in aller Welt um schwindende Bodenschätze.
Im asiatisch-pazifischen Gebiet brachte Nordkoreas unterirdischer Atombombentest – nachdem das Land gerade erst vor einigen Monaten erfolgreich einen Satelliten gestartet hatte – die Frage der regionalen Sicherheit wieder in die Schlagzeilen. Obwohl Chinesen und Amerikaner im voraus über den Test informiert worden waren, hat Nordkoreas weiterer Schritt hin zu einer einsetzbaren Atombombe das Gespenst eines regionalen nuklearen Wettrüstens heraufbeschworen. Es ist kein Geheimnis, daß sowohl Japan als auch Südkorea dazu in der Lage sind, in kürzester Zeit eigene Atombomben zu bauen.
In einem scharf formulierten Leitartikel der amtlichen chinesischen Nachrichtenagentur Xinhua am 18.2. hieß es, China sei nicht der „Hilfssheriff“ der USA in der Region. Die USA hätten mit ihren aggressiven Drohungen und Sanktionen Nordkorea geradezu gesetzmäßig in die Entwicklung einer nuklearen Abschreckung gedrängt. Mehrere prominente Persönlichkeiten in Südkorea und den USA schlugen vor, Nordkorea einfach in den Club der „Atommächte“ aufzunehmen. Das Land würde sicherlich nie einen atomaren Angriff wagen, weil es dann mit einem umgehenden Vergeltungsschlag rechnen müßte, und ein anerkanntes nuklear bewaffnetes Nordkorea würde zur Stabilität in der Region beitragen.
Die gefährliche Dynamik geopolitischer Konfrontation eines zusammenbrechenden transatlantischen Finanzsystems kann nur entschärft werden, wenn jetzt eine Trennbankenreorganisation des Finanzsystem durchgesetzt und das Prinzip „Frieden durch Entwicklung“ auf die Tagesordnung kommt. Für diese Kehrtwende können die gerade demonstrierten Bedrohungen aus dem All einen Weckruf darstellen, sich endlich für die gemeinsamen Ziele der Menschheit zu mobilisieren und nicht länger zu akzeptieren, daß einige imperiale Kreise zur Erhaltung ihrer Macht offenbar bereit sind, die Auslöschung der Zivilisation in Kauf zu nehmen.