"Nach Jahrzehnten der Lethargie hat die Kernkraft ihren Platz als eine nachhaltige Alternative bei der Energieerzeugung zurück gewonnen," sagte Norberto Copari von der Argentinischen Nationalen Atonem-Energiekommission (CNEA) während einer Konferenz am 19. März in Buenos Aires.
Diese Neubewertung der Kernkraft war das Thema der Konferenz argentinischer und italienischer Wissenschaftler. Argentinien beherrscht inzwischen den gesamten Brennstoffkreislauf, einschließlich der Anreicherung von Uran und will das Atucha II Kernkraftwerk 2010 oder 2011 fertig stellen. Außerdem wurde eine Vereinbarung mit Atomic Energy of Canada, Ltd., für den Bau eines vierten Kraftwerkes unterschrieben.
Das Staatsunternehmen, daß die Kernkraftwerke überwacht, Nucleoelectrica Argentina, S.A. (NASA), hat erklärt, daß der Bau des vierten Kraftwerkes im nationalen Interesse liegt.
Der Ausbau der Kernkraft in Südamerika ist nicht auf Argentinien beschränkt. Brasilien und Argentinien gründeten die Argentinisch-Brasilianische Agentur für die Verwendung von Kernkraft (Aabasen), die mit der Planung von Projekten für die nächsten 10 Jahre beauftragt wurde, einschließlich medizinischer, industrieller und die ökologischer Anwendungen. Aabasen wird bei der Fertigstellung von Atucha II in Argentinien helfen, sowie den Bau von Angra III in Brasilien beginnen. Laut APM news service hat diese Zusammenarbeit und der damit verbundene Fortschritt bei der Energieerzeugung in Länder wie Venezuela und Chile eine Diskussion über den Bau eigener Kernkraftwerke ausgelöst.
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