Internationale Konferenz: LaRouche unterstützt russische Bemühungen zur Ausrottung der afghanischen Rauschgiftproduktion

09.06.2010
Internationale Konferenz: LaRouche unterstützt russische Bemühungen zur Ausrottung der afghanischen Rauschgiftproduktion admin 09.06.2010

Das Internationale Forum gegen afghanische Rauschgiftproduktion: Eine Herausforderung an die Weltgemeinschaft, das vom 9.-10.Juni in Moskau anberaumt ist, wurde am 7.6. mit einer Telekonferenz und der Rede des Chefs der russischen Rauschgiftbekämpfungs-Behörde, Victor Ivanov, eröffnet. Dieser hielt sich in Berlin auf, wo er an einer ähnlichen Veranstaltung zu Zentralasien und Afghanistan teilnahm, die von der Deutschen Gesellschaft für Auswärtige Politik (DGAP) und dem Russischen Rat für Aussen- und Verteidigungspolitik  (SOPS) veranstaltet wurde.   

In seiner Rede und weiteren Fernsehinterviews für TV Zentral und n-tv bestand Ivanov auf der Notwendigkeit, das aus Afghanistan stammende Rauschgift zur internationalen Sicherheits-Bedrohung zu erklären. Afghanistan produziere heute die doppelte Menge an Opium, als die gesamte Welt zehn Jahre zuvor. Dieses Rauschgift sei zu einem destabilisierenden Faktor für Russland und Europa geworden. Ivanov warnte, dass Europa mit einem jährlichen Drogenkonsum von 711 Tonnen Opium-Äquivalent im selben Boot wie Russland sitze (549 Tonnen). Eine Million Menschen seien im letzten Jahrzehnt dem Rauschgift zum Opfer gefallen, davon ein Drittel Russen.

Der amerikanische Staatsmann Lyndon LaRouche übersandte der Konferenz Grüsse und ein Memorandum, in dem er die russischen Anstrengungen für die Ausrottung der afghanischen Rauschgiftproduktion voll unterstützt.

Die Telekonferenz wurde von der RIA-Novosti Chefredakteurin Svetlana Mironyuk geleitet. Mit der offiziellen Unterstützung des russischen Präsidenten Medwedew veranstaltet RIA Novosti das Forum; Viktor Ivanov leitet das Organisierungskomitee. Mironyuk sagte bei der Vorstellung des Konzepts der Konferenz, sie stimme mit Ivanov überein, dass „die Lösung im System der internationalen Beziehungen liegt, in der Position, die die verschiedenen Nationen übernehmen."

Auch beim Shangri-la Dialog in Singapur, das vom britischen Institut für Stratetgische Studien (IISS) mitveranstaltet wurde, sprach ein führender russischer Repräsentant zum selben Thema, der stellvertretende Premierminister Sergei Ivanov. In Anwesenheit von US-Verteidigungsministers Robert Gates und Teilnehmern aus ganz Asien bezeichnete Sergei Ivanov Rauschgiftproduktion und -handel in und von Afghanistan aus als „eine Bedrohung des Weltfriedens und der Sicherheit". Internationale Kräfte, die im Land aktiv sind, sollten „sich direkt damit auseinandersetzen, und anfangen, diese Bedrohung aktiv zu bekämpfen." 

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