30. Mai (LPAC) – Klimamodelle sind nicht mehr als Computerspiele, sagte ein Prüfexperte für die Zwischenstaatliche Sachverständigengruppe über Klimaänderungen (IPCC) heute gegenüber der Nachrichtenagentur EIR.
Der Fehler der Computermodelle über das Klima sei, daß sie aus der falschen Richtung herangehen: von unten herauf, anstatt von oben herab. Man stelle sich eine Katze vor, die einem Vogel auflauert, sagte der Klimaexperte. Man kann zuschauen, wie die Katze sich anspannt und zum Vogel hinkriecht. Nun stelle man sich nur das Nervensystem des Vogels vor, und versuche, mit dieser Information ein Modell der lauernden Katze zu erstellen. So ungefähr gingen die Weltklimamodelle vor.
Der Experte kommentierte auch, daß das Denken des Informationszeitalters sich negativ auf das wissenschaftliche Schreiben ausgewirkt habe. Zu seiner Zeit habe man in der Schule gelernt, mit einem Rechenschieber umzugehen, und man mußte eine Vorstellung vom Ergebnis haben, wenn man den Rechenschieber einsetzte. Heutzutage würden Algorithmen vom Regal hervorgekramt und eingesetzt, ohne darüber nachzudenken, was das Ergebnis sein würde. Er wies auf den Trend bei Artikeln der führenden, auf Konformität geprüften (das sog. "peer-review" Verfahren) Journale wie Science and Nature hin, die numerische Werte bis auf mehreren Dezimalstellen benutzten, die zum größten Teil falsch wären.
Der Wissenschaftler schloß mit der folgenden wissenschaftlichen Frage: In den vergangenen zweieinhalb Milliarden Jahren der Sauerstoffatmosphäre der Erde hätte es nur zwei Klimazustände gegeben – einen glazialen und einen zwischenglazialen. In dieser Zeit sei der Ausstoß der Sonne um 30% gestiegen, aber die Temperatur sei nur um geringe Beträge gestiegen oder gesunken. Wie könnten also die bloß 0,4% des CO[sub]2[/sub], die vom Menschen erzeugt sind, plötzlich katastrophal sein?
Denken Sie darüber nach, wenn sie das nächste Mal Al Gore über die Erderwärmung sprechen hören oder Sie die nächste große Schauergeschichte über den Klimawandel lesen.