Irankrieg: England geht den USA voran

08.10.2007
Irankrieg: England geht den USA voran admin 08.10.2007

Als neuester Zug der Briten, die USA zu einem Krieg mit dem Iran zu drängen, wird heute im Londoner Telegraph unter Verweis auf namentlich nicht genannte Mitarbeiter des Pentagon berichtet, der britische Premierminister Gordon Brown habe US-Präsident Bush im Juli versichert, Großbritannien werde Luftangriffe der USA auf den Iran unterstützen, wenn sie als anti-terroristische Operationen gerechtfertigt werden könnten. "Das Weiße Haus und Downing Street würden solche Angriffe als Verteidigung zum Schutze der allierten Truppen im Irak rechtfertigen," schreibt der Telegraph.

Zudem berichtet der Telegraph, die USA würden nach dem Angriff die Hilfe der Briten und Niederländer benötigen, um Minen aus der Straße des Hormus und aus dem persischen Golf zu räumen.

In einem weiteren Bericht des Telegraph heißt es, US-Verteidigunsminister Robert Gates sei derjenige, "der in der amerikanischen Regierung die Kräfte vertritt, welche einen militärischen Schlag gegen den Iran ablehnen." Lyndon LaRouche kommentierte, der Bericht habe einen Wahrheitsgehalt: "Es wird etwas verdreht dargestellt, aber ungefähr stimmt es."

Laut der Londoner Times stehe Gates kurz davor, John Hamre, ein stellvertretender Verteidigungsminister unter Präsident Clinton, zum Vorsitzenden des Rats für Verteidigungspolitik zu ernennen. Diese Position hatte bisher der Neokonservative Richard Perle inne.  Hamre ist dafür bekannt, der Bush-Cheney Kriegspolitik gegenüber kritisch zu stehen und den "Truppenschwung" skeptisch zu sehen.

Scroll to Top