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Italienische Senatspräsidentin ruft zur Zusammenarbeit mit Rußland auf

In ihrer Rede vor dem Rat der Russischen Föderation am 30. Januar in Moskau rief die italienische Senatspräsidentin Maria Elisabetta Alberti Casellati mit deutlichen Worten zur Beendigung der anti-russischen Hysterie und zur Zusammenarbeit der Großmächte für Frieden und Entwicklung auf.

"Einer der Gründe, warum wir glauben, daß eine enge Zusammenarbeit zwischen Rußland und Italien, Rußland und Europa, Rußland und dem Westen entscheidend ist, ist unsere Anerkennung der enorm wichtigen Rolle, die Ihr Land bei der Aufrechterhaltung des fragilen Gleichgewichts auf der internationale Bühne spielt", sagte sie dem Oberhaus des russischen Parlaments und fügte hinzu, daß es eine Rolle sei, „die sich angesichts der ernsthaften Bedrohung für den Weltfrieden als entscheidend herausstellen könnte", berichtete TASS.

"Rußland erfüllt die absolut wichtige Aufgabe zur Stabilisierung der Situation in Konfliktgebieten und zur Bekämpfung des Terrorismus in seinen vielen Ausprägungen“, sagte Alberti Casellati.

In Hinsicht auf die Zusammenarbeit der Großmächte sagte sie: "Ich denke, es ist sehr wichtig für Großmächte wie die Vereinigten Staaten und Rußland, zusammen mit anderen großen außenpolitischen Akteuren, einen Weg zu finden, eng und konstruktiv im Interesse der Stabilität und globalen Sicherheit zusammenzuarbeiten."

Sie wies auch darauf hin, daß die Europäische Union, die NATO und Rußland Bedingungen schaffen müßten, um Sanktionen zu überwinden, die schädlich für alle seien, und daß sie einen Dialog aufbauen sollten, der sich auf Gemeinsamkeiten stützt, anstatt die Differenzen zu betonen.

"Zweifellos gibt es nicht nur eine Verbindung, sondern eine ganze Reihe an gemeinsamen Anknüpfungspunkten zwischen Rußland und Europa. Es gibt keine europäische Zivilisation ohne Rußland."