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Italienischer Verteidigungsminister: EU-Soldaten auf Grönland - ein Witz?

15 französische, 13 deutsche, 2 norwegische, 3 schwedische, 2 finnische, 1 britischer und 1 niederländischer Soldaten bilden die schreckerregende Mission „Arctic Endurance“, die die US-Armee von einer Invasion Grönlands abhalten soll. Das Kontingent in Kompaniestärke ist bereits in Grönland angekommen, und Emmanuel Macron hat für die nächsten Tage weitere Boden-, Luft- und Seestreitkräfte angekündigt. Das deutsche Kontingent wird jedoch nur bis Samstag bleiben.

„Was haben hundert, zweihundert oder dreihundert Soldaten irgendeiner Nationalität in Grönland zu suchen? Das klingt wie der Anfang eines Witzes“, sagte der italienische Verteidigungsminister Guido Crosetto gegenüber Journalisten am 15. Januar. „Es geht nicht darum, wer die meisten Truppen in die Welt schicken kann, sondern um einen rationalen Ansatz. Wir haben die NATO gebeten, sich zu koordinieren. Wir müssen uns vereinen, nicht spalten.“

Zeitgleich mit Crosettos Äußerung traf sich der italienische Außenminister Tajani mit den italienischen Botschaftern in Dänemark, bei der NATO und in Brüssel. „Egal wie man es betrachtet, die Position bleibt unverändert,“ berichtete Corriere della Sera: „Rom wird sich nicht an der Militäroperation Arctic Endurance beteiligen (…) Das Ganze ist eine Rührstory im Stil von Kramer gegen Kramer, oder besser gesagt, die europäische NATO gegen die amerikanische NATO.“

Quelle: eirna.de

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