Japan verhindert Übernahme der Stromversorgung durch Heuschrecken

27.04.2008
Japan verhindert Übernahme der Stromversorgung durch Heuschrecken admin 27.04.2008

Die Japanische Regierung hat den in London ansässigen Hedge Fond TCI (The Children’s Investment Fund) darüber informiert, daß sie es nicht zulassen werden, daß TCI seine Anteile am größten Energieversorger Japans, Electric Power (auch J-Power genannt), von 9,9% auf ca. 20% aufstockt.

Handelsminister Akira drang auf ein Ablehnen der Forderung von TCI mit der Begründung, daß keine Nation es ausländischen Investoren gestatten könne, die Überhand in der Energiewirtschaft  zu bekommen. Japanisches Recht erlaubt der Regierung, eine Übernahme von 10% oder mehr in grundlegenden Industrien, wie Rüstungsunternehmen und Energieversorgern, zu blockieren.

Diese Verteidigung der nationalen Souveränität und Produktivität treibt die Heuschrecken in den Wahnsinn. Als Reaktion wendete sich TCI sowohl an die Regierung Großbritanniens als auch den EU-Handelskommissar, um das fürchterliche Verbrechen, sich nicht von Hedge-Fonds ausplündern zu lassen, anzuzeigen und fordert Sanktionen gegen Japan.

Bloomberg berichtete das TCI, wie es für Heuschrecken normal ist, von J-Power die Erhöhung der Dividende verlangt hatte. Zusätzlich sollte J-Power eigene Aktien im Wert von 675 Millionen Dollar aufkaufen, um so deren Kurs steigen zu lassen. Also Profit um jeden Preis, auf Kosten der japanischen Verbraucher und der Versorgungssicherheit.

J-Power hat Betriebseinrichtungen im ganzen Land und verwaltet das Überlandnetz, das alle 4 japanischen Hauptinseln miteinander verbindet. Zur Zeit baut der Konzern gerade sein erstes Atomkraftwerk.

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