Um den kommenden Problemen, etwa mit religiösen Fanatikern, die "Terrorismus als bevorzugte Waffe nutzen", "Russlands Hinwendung zu einem autokratischem Regime" oder "den Bedrohungen durch den Klimawandel" zu begegnen, fordert der republikanische Präsidentschaftsbewerber, John McCain, einen neuen weltweiten Pakt, die "Liga der demokratischen Staaten" zu gründen. Diese Liga, so sagt er, solle zusammenstehen um unsere gemeinsamen Werte zu verteidigen. Um dazu in der Lage zu sein, müßten die EU- und NATO-Mitglieder "die Möglichkeiten und den Willen besitzen, den Frieden und wirtschaftlichen Wohlstand zu verteidigen“ und müßten bereit sein "Einsätze in der ganzen Welt zu führen, vom Balkan bis Afghanistan, vom Tschad bis nach Ost-Timor".
"Wir begrüßen die hervorragende Rolle, die Europa dabei spielt die Welt sicherer zu machen…. Wir warten daher ungeduldig auf Frankreichs vollen Beitritt in die NATO und begrüßen die Bemühungen der EU, eine effektive europäische Sicherheits- und Verteidigungspolitik zu schaffen. Die strategische Partnerschaft zwischen einer starken EU und einer starken NATO ist in unserem Interesse."
McCain sagt weiter, daß Folter unakzeptabel sei und dasselbe gelte auch für den Klimawandel. Beides seien Gebiete, in welchen die USA und Europa Führung übernehmen müßten. Gleichzeitig sollte der Rest der Welt, insbesondere die sich entwickelnden Wirtschaftsmächte China und Indien darin einbezogen werden.